05 Sep 2017

Wie Sie ein WordPress Update richtig durchführen

Um WordPress aktuell zu halten, arbeiten Community-Mitglieder und Entwicker fortlaufend daran. Anders als beim Hinzufügen neuer Features und bei der Behandlung von Sicherheitsproblemen, verbessern diese Updates oftmals einfach die WordPress UX. Diese Anleitung beschreibt wie wichtig es ist, immer die aktuellste Version von WordPress zu nutzen und gibt einige Tipps zum Update von Plugins und WordPress-Versionen.

Updates schließen Sicherheitslücken

Mann, der einen Spalt im Berg überschreitet

Sicherheitslücken schließen durch regelmäßige Updates

Der Hauptgrund WordPress zu aktualisieren ist Sicherheit. Das Content-Management-System ist zwar sehr beliebt, aber deswegen nicht gleichzeitig auch perfekt. Hält man als Website-Betreiber seine WordPress Seite nicht auf dem aktuellsten Stand, so wird sie anfällig für Angriffe von außen. Um das Risiko einer Cyber Attacke zu minimieren, ist der beste Weg, regelmäßig Updates durchzuführen.

Bugs werden mit jedem Update behoben

Obwohl jede Version von WordPress wochenlang einem rigorosen Testing unterzogen wird, kommen Programmfehler (Bugs) trotzdem noch gelegentlich durch. Wenn neue Funktionen getestet werden, erhöhen sich die Chancen von Fehlfunktionen. Jede neue WordPress-Version behebt Bugs, die nach dem letzten Release gefunden wurden und Benutzer können in die Release Notes schauen, um spezifische Details zu erfahren.

Updates bringen neue Funktionen

WordPress Nutzer können regelmäßig neue Funktionen erleben. Diese neuen Add-ons sind so konzipiert, das Betreiben einer WordPress Website leichter zu gestalten und sie sind in den meisten Fällen das Ergebnis eines direkten User-Feedbacks.

Befolgen Sie die grundlegenden Best Practices

In den meisten Fällen laufen Updates komplikationsfrei ab. Um jedoch ein problemloses Update zu gewährleisten, sollte man als Website-Besitzer einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Zu allererst ist es wichtig, niemals ein neues Update auf der Live-Instanz der WordPress Seite durchzuführen. Testen Sie es besser in einer Sandbox-Umgebung, die die Risiken durch ein fehlgeschlagenes Update minimiert.

Einrichten von Auto Updates

Jede WordPress-Website hat automatische Updates für Übersetzungsdateien und kleinere Releases als Standard aktiviert. Das klingt zwar sehr praktisch und bequem, ist aber nicht immer von Vorteil. Programmierer brauchen oft noch etwas länger, um ihre Plugins auf den neuesten Stand zu bringen, wenn eine neue WordPress-Version herausgekommen ist. In einigen Fällen kann dies Probleme auf der Website verursachen, ohne das die Besitzer davon etwas mitbekommen. Daher kann es eine gute Idee sein, automatische Updates zu deaktivieren.

Kompatibiltät der Plugins vor dem Update prüfen

Ein Plugin kann das Design oder die Funktion einer Website erheblich beeinträchtigen. Wenn ein Plugin im WP-Verzeichnis auftaucht, kann der Benutzer seine Kompatibilität auf der entsprechenden Seite überprüfen, bevor er das Update durchführt.

Erstellen eines Backups

Vor einer größeren Aktualisierung, sollten Website-Besitzer immer ein WordPress-Datenbank-Backup erstellen. Sollte beim Update etwas schief gehen, kann die Seite somit auf mit dem letzten Stand wiederhergestellt werden und Sie vermeiden einen Datenverlust. Es gibt einige WordPress-Plugins, die On-Demand-Backups erstellen können, die auf einem Server platziert, in der Cloud gespeichert oder per E-Mail an eine bestimmte Adresse gesendet werden.

WordPress aktualisieren

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine neue WordPress-Version auf einer Website zu installieren: das Ein-Klick-Update aus dem WP-Dashboard heraus und das manuelle FTP-Update. Unabhängig von der Option, die ein Website-Besitzer wählt, sollten sie das Update auf einer Kopie der Website bzw. Testumgebung ausprobieren, sodass Probleme gefunden werden, bevor Ausfallzeiten auftreten.
  • Das Ein-Klick-Update finden Sie im Plugins-Bereich. Vor dem Aktualisieren von Core-Dateien sollten Benutzer zuerst Themes und Plugins aktualisieren.

  • Das Update via FTP ist etwas komplizierter. Beginnen Sie mit der Sicherung der WP-Installation sowie der Datenbank und laden Sie dich die neueste WP-Version herunter. Schalten Sie die Plugins aus, greifen Sie über FTP auf den Server zu und löschen Sie die erforderlichen WordPress-Dateien. Laden Sie die neuen Dateien in die entsprechenden Ordner hoch und rufen Sie das WP-Backend auf, um ein Update-Skript auszuführen. Achten Sie darauf, die Permalinks in den entsprechenden Menüs zu aktualisieren und schließlich die Plugins zu aktivieren, um die Kompatibilität mit der neuen Version zu gewährleisten.

Überprüfen der Website nach Updates

Nach Abschluss eines Updates ist es wichtig, sicherzustellen, dass alles weiterhin normal funktioniert. Um eine Website zu testen, bietet es sich an mit der Startseite zu beginnen, sich einige Unterseiten anzuschauen, einen Beitrag oder zwei zu lesen, sich im Admin-Dashboard anzumelden und einen Beitrag zu erstellen. Dabei sollten Sie nach Veränderungen des Designs und Layouts sowie Fehlern Ausschau halten. Wenn es keine Probleme gibt, ist das toll! Wenn Probleme vorliegen, kann der Benutzer die Website jedoch auf eine frühere Version zurücksetzen.

Wiederherstellung nach einem Update

Baukran vor einer Baustelle

Wiederherstellen der WordPress Website nach einem fehlgeschlagenen Update

Wenn eine Website offline geht, wenn Sie Ihr WordPress-Theme, Datenbank oder die Website an sich aktualisieren, gibt es keinen Grund zur Panik. Haben Sie eine ordnungsgemäße Sicherung der Website durchgeführt, so können Sie die Website wiederherstellen.

Datenbank-Wiederherstellungen sind in der Regel mit einem Management-Tool wie phpMyAdmin durchzuführen und Nutzer sollten während des Prozesses geduldig sein. Nachdem die Datenbank wiederhergestellt ist, wird der Vorgang mit den Dateien auf dem Server wiederholt. Dies wird folgendermaßen mit einem FTP-Client gemacht:

  • Starten Sie den Client und stellen Sie eine Verbindung zum FTP-Server der Website her
  • Löschen Sie alles außer den Ordner “wp-content/uploads“, der die Medien der Website enthält
  • Durchsuchen Sie die aktuellste Sicherung auf der Festplatte oder in der Cloud, je nachdem, was zutreffend ist
  • Laden Sie die notwendigen Dateien (mit Ausnahme des WP-Content-Ordners) auf den Server der Website hoch

Wenn der Prozess beendet ist, öffnen Sie den WP-Content-Ordner auf dem Server und in der Sicherung. Von dort aus können alle Dateien außer dem Upload-Ordner, der bereits vorhanden sein sollte, wiederhergestellt werden.

Fazit

So aktualisieren Sie Ihre WordPress-Website und handeln Sie nach einem fehlgeschlagenen Update. Nach Beendigung der oben genannten Schritte, besuchen Sie die Website, um zu sehen wie erfolgreich die Wiederherstellung war. Wenn sie gescheitert ist, ist es Zeit, den Update-Vorgang auf einer Online- oder Remote-Kopie der Website zu beheben.

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29 Jul 2017

Was Sie bei einem Datenraum Anbieter beachten sollten

In Zeiten der Digitalisierung ist es kein Wunder, dass auch Datenräume mittlerweile hauptsächlich auf virtueller Basis bestehen. Dieser so genannte virtuelle Datenraum ist vor allem für Geschäftsleute nützlich. Im Rahmen von M&A Verhandlungen können Käufer und Verkäufer beispielsweise alle wichtigen Dokumente sicher einsehen. Auch ist gewährleistet, dass nur Berechtigte Zugriff erhalten und alle Dokumente nicht ohne weiteres abzuändern sind.

Zwar erscheint dieses System ähnlich anderer Daten-Sharing Plattformen (wie z.B. Dropbox), jedoch fokussieren sich beide Systeme auf unterschiedliche Aspekte. Im Daten-Sharing geht es nur darum das Teilen von Dokumenten zu erleichtern. Es gewährleistet Informationenaustausch und alle Beteiligten sind in der Lage Dokumente zu ergänzen.

Ein Datenraum auf der anderen Seite fokussiert sich mehr auf die Sicherheit der Dokumente. Alles ist strengstens kontrolliert, aber erleichtert zugleich das sichere Teilen, Lagern und Betrachten der Dokumente. Alle Beteiligten haben zugewiesene Rollen und Positionen, um klar abzugrenzen, wer sich Dokumente nur anschauen und wer eventuelle Änderungen vornehmen darf.

Wenn Sie sich für virtuelle Datenräume interessieren und auf der Suche nach einem vertrauensvollen Anbieter sind, dann gibt es Kriterien auf die Sie unbedingt achten müssen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die 5 wichtigsten.

1. Sicherheit

Es ist nur logisch, dass Sie zuerst darauf achten, ob ein Anbieter die nötige Sicherheit für Ihre Dokumente liefern kann. Sicherheitslücken können im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass Verhandlungen scheitern. Außerdem können Ihre Verhandlungspartner das Vertrauen in Sie verlieren, wenn der von Ihnen ausgewählte Datenraum-Anbieter nicht sicher genug erscheint.

Einige Aspekte auf die Sie achten können:

2. Technischer Support

Es kann immer vorkommen, dass irgendetwas im virtuellen Datenraum nicht so funktioniert, wie Sie sich das wünschen. Aus diesem Grund ist es durchaus wichtig einen Ansprechpartner für diese technischen Probleme zu haben.

Achten Sie darauf, ob Sie einen persönlichen Support haben (können Sie jemanden anrufen oder nur mit einem Bot chatten?) oder ob es preisliche Unterschiede gibt, je nachdem was für einen Support sie sich wünschen. Es gibt Anbieter, die extra Geld verlangen, wenn Sie uneingeschränkten Support haben möchten. Darüber hinaus wäre es gut zu wissen, ob Sie den Support 24h erreichen können oder nur zu geregelten Zeiten.

Der Support ist oft auch dafür zuständig Sie in diesen virtuellen Datenraum einzuweisen. Hier können Sie darauf achten, ob eine Einweisung für all Ihre Teilnehmer gilt oder nur für eine Person.

3. Nutzerfreundlichkeit

Ein virtueller Datenraum sollte immer relativ einfach zu bedienen sein und eine klare Struktur aufweisen. Während Sie genug Zeit haben sich an Ihren Datenraum zu gewöhnen, arbeiten Ihre Verhandlungspartner oft zum ersten Mal mit Ihrem Datenraum. Eine schwierige Nutzung würde eine erfolgreiche Verhandlung nur beschwerlich gestalten und unnötig in die Länge ziehen.

Verhandlungen laufen oft sehr schnell ab. Je einfacher der virtuelle Datenraum aufgebaut ist desto schneller ziehen sie einen erfolgreichen Verhandlungsabschluss an Land.

Beispiele an Nutzerfreundlichkeit:

Am besten Sie testen Ihren Datenraum bevor Sie damit beginnen ihn professionell zu nutzen. Die meisten Anbieter ermöglichen einen kostenlosen Testlauf.

4. Kosten

Machen Sie sich von vornherein klar wie viel Geld Sie in einen Datenraum investieren müssen. Was sind die monatlichen Gebühren? Fallen mehr Kosten an, wenn Sie mehr Nutzer hinzufügen, mehr Speicher brauchen oder weitere Funktionen haben möchten?

Der Anbieter sollte eine Kostentransparenz aufweisen und Sie sollten sich genau überlegen, für was Sie einen Datenraum verwenden möchten. Ist es nur eine einzige Verhandlung, dann lohnt es sich auf eine billigere Preisstruktur zu achten. Aufgrund der Vielzahl an Anbietern gibt es unterschiedliche Preismodelle: monatliche Gebühren, Abonnements, Gebührenberechnung anhand verbrauchtem Daten Speicher etc.

5. Referenzen

Wie auch bei anderen Produkten und Dienstleistungen ist es auch hier von Vorteil sich verschiedene Bewertungen anzusehen. Was wird von Nutzern positiv gesehen und was eher negativ. Eventuell lässt sich auch herauslesen für was einige Nutzer den Datenraum beanspruchen. So können Sie abwägen, ob der Anbieter für Ihre Wünsche und Vorstellungen geschaffen ist.

Diese 5 Kriterien können Ihnen unter anderem dabei helfen einen guten Datenraum Anbieter zu finden.

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03 Apr 2017

Mehrsprachigkeit von WordPress Websites

Jeder große Konzern bietet seine Website in mehreren Sprachen an. Doch auch für kleine und mittelständische Unternehmen oder sogar Blogs kann sich der Mehraufwand lohnen. Dabei unterscheiden Suchmaschinen wie Google zwischen internationalen und mehrsprachigen Seiten. Erstere richten sich gezielt an bestimmte Regionen, während letztere ihren Inhalt in verschiedenen Sprachen zur Verfügung stellen. Obwohl es Überschneidungen gibt, besteht ein grundlegender Unterschied. So kann beispielsweise ein Blog für Sprachenlernende mehrsprachig sein, mit seinen Informationen aber ausschließlich inländische Nutzer ansprechen.

 

Erreichbarkeit wird durch Mehrsprachigkeit stark erhöht

Deutsch wird von schätzungsweise 94 Millionen Muttersprachlern in sechs Ländern gesprochen. Im Gegensatz dazu sprechen ungefähr 395 Millionen Menschen Englisch als Erstsprache – verstanden wird die Sprache sogar von rund 1,6 Milliarden. Es liegt auf der Hand, dass eine englischsprachige Website deshalb ungleich mehr potentielle Interessenten erreichen kann. Für Unternehmen ist die Mehrsprachigkeit interessant, falls es seinen Kundenstamm ausbauen möchte oder viele Stammkunden im Ausland besitzt. Viele Blogs wiederum erwirtschaften ihre Umsätze durch Werbeeinnahmen. Sind die behandelten Themen weltweit interessant – internationale Nachrichten oder Informationen aus der Technikbranche etwa – steigern sie durch Übersetzungen ihre Besucherzahlen und damit auch ihre Einnahmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine mehrsprachige Homepage Kompetenz und Seriosität innerhalb eines Auftritts vermittelt. Das kann besonders bei der Akquise von Geschäftskunden ein unschlagbarer Vorteil gegenüber der Konkurrenz sein.

 

WordPress bietet keine integrierte Mehrsprachigkeit

Besonders Blogs setzen häufig auf WordPress als Content Management System (CMS). Es besitzt unschlagbare Vorteile wie eine übersichtliche Oberfläche, die Möglichkeit zu einer umfangreichen Rechteverteilung und eine leichte Installation. Ein großes Problem für die internationale Anwendung ist allerdings, dass WordPress keine eigene Funktion zur Veröffentlichung einer Website in mehreren Sprachen anbietet. Dies unterscheidet es grundlegend von anderen CMS, die diese Möglichkeit bereits von Haus aus mitbringen. Für den Nutzer ergibt sich dadurch das Problem, selbst nach einer Lösung suchen zu müssen. Dafür gibt es unterschiedliche Ansätze.

Der erste ist eine manuelle Übersetzung, die anschließend über die in WordPress vorhandene Multisite-Funktion parallel zur Originalversion online gestellt wird. Allerdings ist dieser Ansatz sehr arbeitsintensiv. Der Betreiber muss sämtliche Unterseiten doppelt anlegen, Kategorien zweimal verwalten und in der Praxis zwei getrennte Websites administrieren. Das größte Problem besteht jedoch darin, dass sämtliche Links zwischen den beiden Versionen von Hand gesetzt werden müssen. Dieses Vorgehen eignet sich bei WordPress deshalb lediglich für kleine Homepages, die sich nach der Erstinstallation nur gering ändern. Gerade für Blogs, für die sich WordPress ideal eignet, ist dieser Ansatz deshalb kaum praktikabel.

 

Übersetzungs-Plugins für WordPress

Aus diesem Grund ist die beste Lösung für Mehrsprachige WordPress Websites die Verwendung eines entsprechenden Plugins. Es existieren kostenlose Lösungen, die in ihrer Funktionsvielfalt allerdings gegenüber den kommerziellen deutlich eingeschränkt sind. Zu den bekanntesten gehören Multilingual Press und der Multisite Language Switcher. Beide arbeiten zuverlässig, sind übersichtlich und werden von erfahrenen WordPress Entwicklern betreut. Nachteile sind allerdings die oben erwähnte Einschränkung der Funktionen und der fehlende Support. Eine weitere Variante ist qTranslate X – der Nachfolger des populären qTranslate. Es ist leicht zu nutzen, besitzt jedoch eine entscheidende Einschränkung: Übersetzungen werden nicht als eigene Artikel, sondern in Meta Tags gespeichert. Das kann bei Updates oder einer Deinstallation extrem problematisch werden.

Dem stehen kostenpflichtige Erweiterungen für WordPress gegenüber. Diese bieten beispielsweise auch eine Browsererkennung zur automatischen Umschaltung der Sprache, die automatische Duplizierung von Artikeln und einen eingeschlossenen Support für einen längeren Zeitraum. Hier bieten sich einerseits die Pro-Version von Multilingual Press oder das populäre WPML Plugin an. Der Preis richtet sich bei bei Multilingual Press nach der Anzahl der Domains und der Länge des Supports.

 

WPML-Plugin überzeugt durch zahlreiche Funktionen

Mit dem WPML-Plugin steht eine umfangreiche Lösung für unterschiedliche Ansprüche zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil ist die Lizenzvergabe: Es existieren eine günstige Lizenz für Blogs, eine für einen einjährigen Support und eine weitere für lebenslange Updates inklusive Support. Da die Anzahl der Websites nicht begrenzt ist, ist das WPML-Plugin die erste Wahl für komplexe Projekte mit vielen Domains. Attraktiv ist es darüber hinaus für Betreiber von Online Shops, die WordPress in Verbindung mit WooCommerce nutzen. Für sie stellen die Entwickler eine kostenlose Erweiterung, die neben der Homepage auch Shop-Bereiche wie den Warenkorb und E-Mails übersetzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen legt das WPML-Plugin zudem für jede Sprache eigene Kategorien und Artikel mit allen Meta-Daten an.

 

Mehrsprachige Websites sind ein Schlüssel zum Erfolg

Auch wenn WordPress keine eigene Funktion dafür mitbringt, stehen mit Lösungen wie dem WPML-Plugin ausreichend Alternativen zur Auswahl eine mehrsprachige Website umzusetzen. Bei der Auswahl sollte eine genaue Abwägung zwischen den unterschiedlichen Optionen getroffen werden, um langfristige Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Entscheidend ist jedoch, dass auch der zusätzliche Aufwand für Übersetzungen berücksichtigt wird. Wichtig ist, dass sich die Strategie langfristig auszahlt – kurze Experimente lohnen sich wegen der Arbeit und den nur langsam steigenden Besucherzahlen kaum.

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08 Aug 2016

Was hilft wirklich gegen Spam Mails?

Spam Mails gehören zu den unschönen Seiten des Internets. Auch wenn es Spam-Filter in vielen Fällen schaffen, unseriöse Mails direkt auszusortieren: Komplett vermeiden lassen sich Spam Mails meistens nicht. Allerdings gibt es ein paar Strategien, die Ihnen beim Kampf gegen die ungewünschten E-Mails weiterhelfen.

Spam Mails sind wahrscheinlich so alt wie das Internet. Als Spam werden dabei alle E-Mails bezeichnet, die ein User ohne Absprache zugeschickt bekommt und die er nicht haben möchte. In den meisten Fällen handelt es sich um Werbe-E-Mails mit teilweise betrügerischem Inhalt. Beim Klick auf einen Link in der Mail oder dem Öffnen eines Anhangs kann es auch zur Übertragung von Schadprogrammen und Viren kommen.

Kurz und knapp: Spam Mails möchten Sie am liebsten gar nicht bekommen. Und falls sich doch einmal eine solche Nachricht zu Ihrer Mailadresse verirrt, soll sie am besten direkt in den Spamordner umgeleitet werden.

Spam steht dabei eigentlich für „Spiced Pork and Meat“. Hierbei handelt es sich um eingelegtes Fleisch. In einem Sketch von Monty Python wurde Spam dadurch bekannt, dass jedes Gericht in einem Restaurant mit ebendiesem Fleisch serviert wurde. Es gab also keine Möglichkeit, kein Spam zu erhalten. Daher stammt vermutlich der Name für die unerwünschten Werbemails.

Welche Maßnahmen können Sie trotzdem ergreifen, um Spam so gut es geht zu vermeiden?

Gehen Sie sorgsam mit Ihrer E-Mail-Adresse um

Bei einer E-Mail-Adresse ist es wie bei einer Telefonnummer: Man wechselt sie nur ungern. Schließlich haben Sie Ihre Mailadresse an viele Kontakte weitergegeben. Im geschäftlichen Umfeld werden die Adressen natürlich auch auf Visitenkarten oder Briefbögen gedruckt. Daher sollte ein Wechsel der „Anschrift“ möglichst vermieden werden.

Ein erster wichtiger Schritt dafür ist der sorgsame Umgang mit Ihrer E-Mail-Adresse. Das ist leichter gesagt als getan. Sobald ein Mailkontakt online veröffentlich wird, wird er früher oder später auf einer Kontaktliste der Spammer landen.

Es kann sich daher anbieten, eine öffentliche Adresse zu verwenden, die beispielsweise auf Ihrer Firmenseite veröffentlicht wird, und eine interne Adresse, die nur an wenige Kontakte weitergegeben wird.

Öffnen sie keine Spamnachrichten

Sie sollten die Interaktion mit Spam auf ein absolutes Minimum beschränken. Am besten ist es, Sie ignorieren die Nachrichten oder löschen Sie direkt. Seien Sie extrem vorsichtig beim Öffnen von E-Mails, bei denen Spamverdacht besteht! Diese können, wie schon geschrieben, Schadprogramme enthalten und Ihre IT schädigen.

Eine Antwort an den Absender der Spam Mail können Sie sich in den meisten Fällen sparen, auch wenn dies auf den ersten Blick eine gute Möglichkeit der Frustbewältigung ist. Hinter den Nachrichten stecken häufig professionelle Banden, die Ihrer Nachricht keinen Blick würdigen werden. Schlimmer noch: Sie bestätigen durch Ihre Antwort, dass der Spammer auf eine gültige Mailadresse gestoßen ist. So werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit das Ziel von weiteren Spam-Nachrichten.

Anders sieht es hingegen aus, wenn der Absender der Spam Mail einen deutschen Mail-Provider oder eine deutsche Domain nutzt. Dann können weitere Schritte tatsächlich sinnvoll sein, beispielsweise eine Beschwerde an den entsprechenden Provider.

Nutzen Sie Spamfilter in Ihrem E-Mail-Programm

Natürlich wissen auch die E-Mail-Provider, dass Spam eine Plage für ihre Kunden ist. Gerade im Bereich der Spamfilter gab es daher in den letzten Jahren eine starke technische Entwicklung. Die Filter sind immer besser darin geworden, unseriöse und schädliche E-Mails zu erkennen und sie direkt in den Spam-Ordner weiterzuleiten.

Manchmal rutscht natürlich trotzdem eine Nachricht eines „nigerianischen Prinzen“ oder vom „Außenministerium der Seychellen“ in Ihren Posteingang. Dann sollten Sie diese Nachricht einfach als Spam markieren, damit Ihr Provider weitere Nachrichten dieses Absenders direkt als Spam einordnet.

Allerdings kann es natürlich auch passieren, dass eine wichtige E-Mail im Spam-Ordner hängen bleibt. Daher sollten Sie diesen regelmäßig kontrollieren.

Konfigurieren Sie Ihren Spam-Filter

Sie können Ihren Spam-Filter über verschiedene Einstellungen konfigurieren. Dies sollten Sie auf jeden Fall tun, um möglichst viele Spammails direkte auszusortieren und die echten Mails ohne Probleme durch den Filter passieren zu lassen.

So lässt sich beispielsweise einstellen, dass E-Mails von gewissen Absendern niemals als Spam behandelt werden sollen. Genauso können Sie natürlich auch festlegen, dass bestimmte Absender auf der schwarzen Liste stehen und ihre Nachrichten direkt im Werbe-Ordner landen. Auch können manchmal bestimmte Wortlisten angelegt werden. Enthält eine E-Mail dann eines oder mehrere dieser Worte, wird sie ebenfalls in den Spam-Ordner weitergeleitet.

Sie können Ihr Mailprogramm auch so konfigurieren, dass Spam Mails direkt gelöscht werden. Das sollten sie allerdings nur tun, wenn die eingestellten Regeln eher streng sind, also eine als Spam erkannte E-Mail auch wirklich sehr wahrscheinlich Spam ist. Sind Ihre Regeln hingegen umfassender und es besteht die Gefahr, dass auch wichtige Nachrichten vom Programm aussortiert werden, sollten Sie diese nicht direkt löschen.

Die unterschiedliche Qualität der Spam-Filter

Mittlerweile gibt es eine unüberschaubare Anzahl an E-Mail-Providern und damit auch viele verschiedene Spam-Filter. Manche davon arbeiten besser und manche schlechter. Ein gut funktionierender Spam-Filter gehört dabei zu den wichtigsten Eigenschaften eines E-Mail-Providers.

Wenn jeden Tag eine große Zahl an Spammails im Posteingang landet, kann die Mailadresse damit unbenutzbar werden. Auf der Suche nach einem passenden E-Mail-Provider sollten Sie daher auf jeden Fall auf einen zuverlässigen Spam-Filter achten.

Zusätzliche Anti-Spam-Programme

Wenn der Filter Ihres E-Mail-Providers nicht ausreicht, um die Spam-Probleme in den Griff zu bekommen, können zusätzliche Anti-Spam-Programme möglicherweise die Lösung sein. Diese sortieren die E-Mails, die an Ihre Adresse versendet werden, bevor Ihr Mailprogramm Sie überhaupt bekommt. Die ankommenden Nachrichten werden beispielsweise mit aktuellen Listen von Spam-Adressen abgeglichen. So werden bekannte Spammer direkt identifiziert.

Hier sollten Sie darauf achten, dass diese Anti-Spam-Programme auch für den Business-Bereich eine funktionierende Alternative darstellen und beispielsweise entsprechend des deutschen Datenschutzes verwendet werden können.

Wechseln Sie Ihre E-Mail-Adresse

Dieser Schritt ist natürlich besonders radikal und mit viel Arbeit verbunden. Er sollte daher nur das letzte Mittel im Kampf gegen Spam sein. Wenn eine Mailadresse aber unter besonders penetrantem Dauerfeuer der Spamabsender steht und alle anderen Methoden nicht weitergeholfen haben, kann ein Wechsel der Adresse der letzte Ausweg sein.

Dann haben Sie auch die Chance, einen E-Mail-Provider mit einem gut funktionierenden Spamfilter auszuwählen. Außerdem sollten Sie bei Ihrer neuen Adresse gleich zu Beginn darauf achten, nicht wieder ins Visier der Spam-Versender zu kommen.

Spam Mails effektiv bekämpfen

Auch wenn sich Spam wohl nie ganz vermeiden lässt, gibt es trotzdem Mittel und Wege, ihr Aufkommen zu reduzieren. Besonders wichtig ist dabei ein gut funktionierender Spamfilter. Dieser stellt auch ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines E-Mail-Providers dar. Dann müssen Sie sich nicht mehr als nötig über unerwünschte Werbenachrichten ärgern.

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02 Jun 2016

Die besten Tools für Startups

Startups haben viel um die Ohren. Im kleinen Team müssen alle Aufgaben möglichst effizient bearbeitet werden. Dabei ist klar: Genug Zeit werden Sie nie haben. Es gibt aber eine ganze Reihe von Tools, die Ihnen den Alltag erleichtern können. Dabei geht es zum Beispiel um die Kommunikation im Team, die Organisation von Aufgaben, die Kundenbetreuung, oder das eigene Marketing.

Startups haben nie genug Ressourcen, um alle anfallenden Aufgaben entspannt erledigen zu können. Wenn Sie selbst Startup-Gründer sind oder aber in einem Startup arbeiten, wird Ihnen das bekannt vorkommen. Um die Zeit sinnvoll nutzen zu können, gibt es eine ganze Reihe von Tools, die Ihnen helfen können, das tägliche Chaos zu bewältigen. Dazu gehören: Slack, Trello, Freshdesk, Mailchimp, Github und Google Analytics.

Slack – Einfache und schnelle Kommunikation im Team

Slack Screenshot

Mit Slack können Sie die Kommunikation im Team entscheidend verbessern. Dabei ist Slack im Grunde ein recht einfaches digitales Chat-Tool. Trotzdem sind alle entscheidenden Funktionen mit an Bord. So lassen sich unterschiedliche Chats einrichten, die bei Slack auch Channels genannt werden. Es kann es für jedes Projekt oder für jede Arbeitsgruppe über einen eigenen Channel kommuniziert werden.

Auch ist es kein Problem, über Slack schnell Dateien auszutauschen. Andere Tools können ebenfalls schnell integriert werden. Dazu gehört beispielsweise Skype als weiterer Kommunikationskanal oder Dropbox, um Dateien abzulegen.

Slack hat sich schon in vielen Startups weltweit als Kommunikationsstandard etabliert und kann somit beispielsweise den nervigen Austausch über dutzende E-Mails ersetzen. Dabei gibt es sowohl eine kostenlose, als auch eine kostenpflichtige Variante.

Trello – Projektmanagement übersichtlich und schön anzusehen

Trello Screenshot

Gerade wenn sie eine Vielzahl an Aufgaben erledigen müssen, können Sie dabei schnell den Überblick verlieren. Dann hilft ein Tool wie Trello. Projekte lassen sich hier nach den Grundlagen des Kanban, einer ursprünglich in Japan entwickelten Arbeitsmethode, visualisieren und abarbeiten. Und das sieht auch noch gut aus.

Bei Trello arbeiten Sie mit sogenannten Boards, Listen und Karten. Dabei kann ein Board etwa ein Projekt symbolisieren. Innerhalb des Boards können dann verschiedene Listen angelegt werden. Diese können beispielsweise folgende Namen tragen:

  • Ideen
  • To Do
  • Aufgaben in Bearbeitung
  • Wartende Aufgaben
  • Erledigte Aufgaben

Auf die Ideen-Liste kommen alle Aufgaben, die in Zukunft vielleicht einmal bearbeitet werden sollen. Auf der To Do-Liste stehen die anstehenden Aufgaben, die noch nicht in Bearbeitung sind. Werden diese angegangen, kommen sie auf die Liste, die alle Aufgaben in Bearbeitung beinhaltet.

Dabei wird jede Aufgabe durch eine Karte symbolisiert. Ist die Aufgabe abgehakt, kommt sie zu den erledigten Aufgaben. Die einzelnen Karten können dabei mit weiteren Details verknüpft werden, beispielsweise mit einem Bild oder einer Datei. So können auch komplexe Projekte im Team übersichtlich dargestellt werden. Auch der Arbeitsprozess jedes Teammitgliedes ist somit einfach nachvollziehbar.

Natürlich sind auch viele andere Einteilungen von Karten, Listen und Boards denkbar. So werden häufig auch Listen für themenspezifische To-Do’s erstellt. Die Nutzung von Trello ist in der Basisvariante kostenlos.

Freshdesk – Einfacher Support für Ihre Kunden

Freshdesk Screenshot

Auch wenn Sie versuchen, Ihr Angebot möglichst fehlerfrei zu gestalten, werden früher oder später Probleme oder Fragen bei Ihren Kunden auftauchen. Für diesen Fall brauchen Sie einen funktionierenden Kundensupport.

Hier ist Freshdesk eine einfache und flexible Lösung. Die Software ermöglicht es Ihnen, bei Kundenanfragen an den Support schnell zu handeln und Fragen und Probleme aus der Welt zu schaffen. Dafür sorgen beispielsweise ein intelligentes Ticketing-System oder auch das Management vorgefertigter Antworten auf häufige Anfragen.

Auch Freshdesk gibt es in Paketen mit unterschiedlichen Preisen, die sich nach Ihren Anforderungen richten.

Mailchimp – So starten Sie ganz einfach ins E-Mail Marketing

MailChimp Screenshot

Obwohl die E-Mail schon lange totgesagt wird, ist E-Mail-Marketing in vielen Branchen noch immer nicht wegzudenken. Auch für Ihr Startup ist es sehr wahrscheinlich eine gute Idee, per E-Mail mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Die technischen Lösungen dafür sind heutzutage sehr einfach zu bedienen. Einer der beliebtesten Anbieter im E-Mail-Marketing ist Mailchimp.

Mit Mailchimp können Sie auf Ihrer Seite ganz einfach Opt-In Formulare für Ihre Leser integrieren. So können sich diese beispielsweise für Ihren Newsletter anmelden. Noch besser ist es allerdings, einen starken Anreiz für eine Eintragung zu setzen, zum Beispiel in Form eines Gutscheins. Mit Mailchimp können Sie alle Abonnenten Ihrer Mails einfach verwalten und Ihnen regelmäßig neue Angebote per Mail unterbreiten oder Sie auf einen neuen Artikel auf Ihrem Blog hinweisen.

Durch E-Mail-Marketing lässt sich langfristig Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Lesern aufbauen. Dadurch fällt die Kundengewinnung wesentlich leichter. Mailchimp gibt es als kostenlose Variante, für einige Funktionen müssen Sie allerdings in einen kostenpflichtigen Account wechseln. Als deutsches Unternehmen sollten Sie darauf achten, E-Mail-Anbieter wie Mailchimp im Einklang mit den deutschen Gesetzen zu nutzen.

Github – Immer die richtige Software zur Hand

Github Screenshot

Mit Github ist es sowohl für Programmierer, als auch für die Nutzer von Software einfach geworden, Programme zu erstellen und zu verwenden. Github ist eine Plattform, auf der Software in verschiedenen Versionsnummern gespeichert wird. Dabei wird protokolliert, welche Veränderungen durch einen Autor vorgenommen werden. So entsteht eine komplette „Entwicklungslinie“ einer Software.

Das hilft zunächst Programmieren, die so die notwendige Version eines Programmes herunterladen und bearbeiten können. Auch für die User der Software ist es so einfach möglich, stets die richtige Version eines Programmes zu erhalten. Die Nutzung von Github ist dabei kostenlos.

Google Analytics – Alles, was Sie über Ihre Webseite wissen müssen

Google Analytics Screenshot

Mit Google Analytics erhalten Sie ein umfangreiches Tool, denn es analysiert den Datenverkehr auf Ihrer Webseite. Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig.

Sie können beispielsweise analysieren, woher die Besucher Ihrer Webseite stammen und wie sie im Anschluss auf Ihrer Seite navigieren. Die Daten lassen sich dabei sehr detailliert aufschlüsseln. Mit dem entsprechenden Aufwand können Sie Ihren Webauftritt dadurch nahezu perfekt gestalten. Viel wichtiger ist aber, dass Sie mit etwas Übung auf den ersten Blick erkennen können, ob es größere Probleme auf Ihrer Seite gibt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Absprungrate von Usern sehr hoch ist (wenn diese also die Seite direkt wieder verlassen).

Bitte beachten Sie bei der Verwendung von Google Analytics die gesetzlichen Bestimmungen. Für deutsche User sind hier vor allem die Bestimmungen zum Datenschutz relevant.

Die richtigen Tools machen das Startup-Leben leichter

Um die Vielzahl an Aufgaben in einem Startup bewältigen zu können, muss man clever vorgehen. Die genannten Tools können Ihnen dabei helfen, Ihren Arbeitsalltag effizienter zu gestalten. So können beispielsweise wiederkehrende Aufgaben standardisiert werden.

Dann bleibt auch Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, zum Beispiel die Verbesserung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Denn wenn Sie kein dringendes Problem Ihrer Kunden lösen, nützen Ihrem Startup auch die besten Tools nichts.

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02 Mai 2016

Was ist Managed Cloud Hosting?

Das richtige Hosting ist die Grundlage für Ihren Erfolg im Netz – so weit, so bekannt. Wenn Sie auf der Suche nach Hosting Lösungen sind, werden Sie auch über den Begriff des Managed Cloud Hosting stolpern. Was genau hat es damit auf sich und könnte es die richtige Hosting-Lösung für Sie und Ihr Unternehmen sein?

Der Begriff Managed Cloud Hosting setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. Zunächst einmal handelt es sich hier um eine Hosting Lösung in der Cloud. Dieses Cloud Hosting ist eine Alternative zu traditionellen Hosting-Paketen.

Managed Cloud Hosting – Was ist überhaupt Cloud Hosting?

Besonders deutlich werden die Vorteile des Managed Cloud Hostings durch einen Vergleich mit einem traditionellen Hosting-Angebot. Hier wählen Sie zu Beginn des Vertragszeitraumes ein Paket aus, vom dem Sie glauben, dass es Ihre Ansprüche am besten erfüllen kann. Dabei legen Sie sich beispielsweise fest, wie viel Webspace Sie zur Verfügung gestellt bekommen. Es gilt natürlich: Je umfassender die Hosting-Lösung ist, umso teurer ist sie auch.

Damit stehen Sie vor einem Problem: Wählen Sie ein zu großes Paket, dann zahlen Sie unnötige Kosten für Ressourcen, die Sie gar nicht verwenden. Wählen Sie hingegen eine weniger umfassende Lösung, dann reicht Ihr Hosting möglicherweise nicht aus, um Ihr Unternehmen optimal zu unterstützen. So kann zu wenig Webspace beispielsweise dazu führen, dass Sie Ihren Kunden nicht alle gewünschten Services zur Verfügung stellen können. Und das kostet in letzter Instanz natürlich Geld.

Beim Cloud-Hosting können Sie dieses Problem aber umgehen. Hier stehen Ihnen jederzeit skalierbare Ressourcen zur Verfügung. Sie erhalten also immer genau das Angebot, welches Sie gerade benötigen. Brauchen Sie beispielsweise nach dem Relaunch Ihres Webauftritts mehr Webspace? Dann bekommen Sie diesen beim Cloud-Hosting auf der Stelle! Der Begriff „Managed Cloud Hosting“ macht außerdem deutlich, dass Aufgaben, die im Zusammenhang mit dem Betrieb Ihrer Hosting-Lösung anfallen, in unterschiedlichem Umfang durch den Hosting-Anbieter durchgeführt werden.

Wie umfangreich diese Betreuung ist, hängt von Ihrem Hosting-Paket ab. Die Spannbreite an Angeboten ist hier groß. Bei Bedarf können Sie hier auch auf eine Komplettlösung setzen, sodass Sie sich so gut wie gar nicht mehr um Ihr Hosting kümmern müssen.

Das Managed Cloud-Hosting fällt dabei in den Bereich des sogenannten „Infrastructure as a Service“, abgekürzt auch IaaS genannt. Hier wird Ihnen Hardware virtuell zur Verfügung gestellt. Sie werden also nicht selbst Server in Ihren Büroräumen aufstellen müssen, sondern mieten diese einfach virtuell, also in der Cloud.

Die Vorteile beim Managed Cloud Hosting

Einige Vorteile des Managed Cloud Hosting sind bereits deutlich geworden. Zunächst ist hier die einfache Skalierbarkeit zu nennen. Wenn Sie ein größeres oder auch ein kleineres Hosting-Paket brauchen, lässt sich das im Cloud Hosting sehr einfach realisieren.

Gleichzeitig können Sie im Managed Cloud Hosting auch viele Aufgaben an Ihren Hosting-Anbieter auslagern. Dieser kümmert sich dann beispielsweise darum, dass die Sicherheit der Server zu jeder Zeit gegeben ist und entsprechende Software immer aktuell gehalten wird. Die Betreuung Ihrer IT-Infrastruktur liegt dann in den Händen von Profis und Sie können Ihre Aufmerksamkeit wieder dem eigenen Kerngeschäft widmen.

Ein weiterer Vorteil beim Managed Cloud Hosting: Sie bezahlen oft nur die Leistungen, die Sie auch wirklich in Anspruch nehmen. Nicht genutzte Kapazitäten können Sie leichter zurückgeben als dies bei einem normalen Hosting-Vertrag der Fall wäre. Allerdings ist die Preisgestaltung auch bei Produkten unter dem Namen „Cloud“ vielfältiger. So gibt es auch Angebote, bei denen ein fester Preis zu bezahlen ist. Häufig handelt es sich hierbei aber nicht um Cloud-Dienste im eigentlichen Sinn.

Bezüglich der Sicherheit in der Cloud gibt es aktuell noch einige Diskussionen. Dabei spielt auch die Art der Cloud eine Rolle.

Welche Cloud soll es sein?

Beim Hosting ist Cloud nicht gleich Cloud. Unterscheiden lassen sich dabei „Public Clouds“ und „Private Clouds“. Im Fall der Public Cloud teilen Sie sich die Hosting-Ressourcen mit anderen Kunden. So lassen sich auch besonders schnell Änderungen an Ihrem Hosting-Paket durchführen. Bei einigen Anbietern passt sich das Hosting sogar automatisch an Ihre aktuellen Bedürfnisse an. Brauchen Sie beispielsweise zusätzlichen Webspace, wird dieser Ihnen automatisch zur Verfügung gestellt.

Bezüglich dieser Public Clouds gibt es aber gerade im geschäftlichen Umfeld Vorbehalte bezüglich der Sicherheit. Dann werden Private Clouds verwendet. Hier steht Ihnen dann tatsächlich Ihre eigene Cloud zur Verfügung, deren Kapazitäten nur durch Sie genutzt werden. Dadurch sind Sie aber nicht mehr so flexibel wie es bei den Public Clouds der Fall ist.

Welcher Anbieter im Managed Cloud Hosting ist der beste?

Die Unterschiede zwischen einzelnen Cloud-Hosting-Anbietern können sehr groß sein. Je umfangreicher die Betreuung des Anbieters ist, umso teurer ist Managed Cloud Hosting auch. Für unterschiedliche Bedürfnisse sind daher unterschiedliche Anbieter und Pakete empfehlenswert. Durch die große Flexibilität der Cloud sollte hier aber für jeden Anspruch eine passende Lösung gefunden werden können.

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01 Apr 2016

Hosted Exchange sicher nutzen

Für nahezu jedes Unternehmen spielt die E-Mail heute eine wichtige Rolle im Geschäftsalltag. Um die eigenen E-Mail-Systeme effektiv verwalten zu können, setzen viele größere Unternehmen auf eigene E-Mail-Server. Was aber tun Selbstständige oder kleinere Unternehmen, für die eine solche Lösung zu umfangreich ist? Sie können zum Beispiel Hosted Exchange Server einsetzen. In diesem Fall gibt es allerdings einige Punkte bezüglich der Sicherheit zu beachten.

Auch wenn E-Mails häufig der Ruf anhängt, Produktivitätskiller zu sein, so sind sie doch in vielen Unternehmen aktuell nicht wegzudenken. Neben der internen Kommunikation werden sie dabei natürlich auch für den Kontakt mit Kunden und externen Partnern eingesetzt.

Kleine Unternehmen und Selbstständige arbeiten dabei häufig mit kostenlosen E-Mail-Programmen, wie sie zum Beispiel von Google, Microsoft oder Yahoo zur Verfügung gestellt werden. Möglicherweise sind diese aber an einem bestimmten Punkt nicht mehr ausreichend. Bei großen Konzernen kommen eigene Server zum Einsatz, um den Datentraffic verwalten zu können. Das aber ist für kleinere Unternehmen keine Option, denn dafür müssen umfangreiche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

Ein eigenes Rechenzentrum zu betreiben ist also keine sinnvolle Lösung. Was aber können kleinere Unternehmen tun, um ihre E-Mails effektiv verwalten zu können?

Mit Hosted Exchange E-Mails verwalten

Die Lösung, einen Hosted Exchange Server für die E-Mail-Verwaltung zu verwenden, ist genau richtig für die Unternehmen, denen die kostenlosen Standard-Lösungen der E-Mail-Provider nicht mehr ausreichen und die trotzdem noch zu klein sind, als dass sich ein eigenes Rechenzentrum lohnen würde.

Wie genau funktioniert die Hosted Exchange Lösung? Hier wird ein Server bei einem passenden Anbieter gemietet. Der Betreiber des Servers kümmert sich dann um die anfallenden Aufgaben, wie zum Beispiel die Sicherheit und die Behebung von Problemen.

Die Vorteile einer Hosted Exchange Lösung

Ein Hosted Exchange Server wird im optimalen Fall durch den Betreiber so gut betreut, dass sich die User ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Alle anfallenden Aufgaben auf dem Server können somit in kompetente Hände ausgelagert werden. Zu diesen Aufgaben gehört beispielsweise:

  • Die regelmäßige Wartung des Servers
  • Das Einspielen von Updates
  • Die Behebung von Problemen, die auf dem Server auftreten
  • Das Erstellen von Backups
  • Die ständige Optimierung der Sicherheit auf dem Hosted Exchange Server

 

Außerdem ist man gerade als kleines Unternehmen sehr flexibel mit einem solchen Server. Wird irgendwann mehr Rechnerkapazität benötigt, dann kann man einfach einen weiteren Server dazu buchen. So werden unnötige Kosten vermieden, ohne dass an der Qualität gespart werden muss.

Hosted Exchange: Vorteile vor allem für kleinere Unternehmen

Gerade kleinere und mittelgroße Unternehmen können die Vorteile einer Cloud besonders stark nutzen und so die Lücke zu größeren Wettbewerbern schließen, die ein eigenes Rechenzentrum betreiben.

Software-Lösungen, bei denen Daten in der Cloud gespeichert werden, sind auch in Zukunft wichtig und werden wahrscheinlich eine immer größere Nutzerbasis auf sich vereinen. Grund hierfür sind die vielen Vorteile von qualitativ hochwertigen Cloud-Anbietern, wie zum Beispiel die ständige Verfügbarkeit der Daten und die automatische Datensicherung. Daher werden sich in Zukunft viele Software-Entwickler auf diesen Bereich konzentrieren.

Die Sicherheit bei Hosted Exchange

Wenn es um das Thema Cloud und Online-Datenspeicher geht, muss natürlich die Frage nach der Sicherheit eine große Rolle spielen. Viele Unternehmen machen sich vor allem bezüglich des Datenschutzes Sorgen. Aber auch andere Aspekte sollten bei der Auswahl eines Hosted Exchange Anbieters berücksichtigt werden. Folgende Fragen sollten dabei eine Rolle spielen:

  • Werden regelmäßige Backups der Daten erstellt?
  • Sind die Daten vor schädlicher Software geschützt (wie zum Beispiel Viren)?
  • Ist eine hohe Datenverfügbarkeit gegeben?

Die Unterschiede im Preis bei Hosted Exchange-Anbietern erklären sich teilweise auch durch die verschiedenen Sicherheits-Features, die im Preis inbegriffen sind.

Regelmäßige Backups der Daten

Kümmert sich der Serverbetreiber darum, dass die Daten in der Cloud auch sicher gespeichert sind? Dazu gehört auch die Erstellung von Backups. Sollte diese Aufgabe nicht automatisch ausgeführt werden, kann es im Falle eines ungeplanten Datenverlustes zu großen Problemen und im schlimmsten Fall auch zu einem Totalverlust der Daten kommen.

Schutz der Daten vor schädlicher Software

Auch in der Cloud kann es zu Cyber-Attacken kommen, die Daten manipulieren, zerstören oder auch mit schädlicher Software infizieren. Tatsächlich werden diese Angriffe in der Zukunft immer weiter zunehmen, wenn viele Daten online gespeichert werden. Das ist noch kein Grund zur Panik. Stattdessen sollte man sich fragen: Ergreift der Hosted Exchange-Anbieter hier entsprechende Schutzmaßnahmen, um die gespeicherten Dateien der Kunden möglichst umfassend abzuschirmen?

Sicherheit der Daten auf einem Hosted Exchange-Server: Ist eine hohe Verfügbarkeit der Daten gegeben?

Beim Aspekt der Sicherheit beim Thema Hosted Exchange geht es auch um die Datenverfügbarkeit. Qualitativ hochwertige Anbieter erreichen eine Verfügbarkeitsquote von 99,9 Prozent. Bei schlechteren Server-Betreibern kann es aber auch deutlich weniger sein.

Hosted Exchange: Ideal für kleine Unternehmen und Selbstständige

Eine Hosted Exchange-Lösung ist perfekt im geschäftlichen Umfeld, wenn sich der Betrieb eines eigenen Rechenzentrums noch nicht lohnt und auch eine Freemail Lösung nicht in Frage kommt. Dabei bezahlt man nur die Services, die auch wirklich benötigt werden.

Ein guter Hosted Exchange-Anbieter wird natürlich der Sicherheit einen hohen Stellenwert einräumen. Dabei sind teilweise umfangreiche Maßnahmen nötig, die sich auch im Preis wiederspiegeln können. Dass dieses Geld gut investiert ist, merkt man spätestens dann, wenn es zu den ersten Cyber-Attacken auf die genutzten Server kommt.

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20 Jan 2016

WordPress Hosting: So wählen Sie den richtigen Hostinganbieter für Ihre WordPress-Seite

Die Grundlage für eine WordPress Seite ist der richtige Hoster. Hier sind zunächst die technischen Voraussetzungen für den Betrieb einer WordPress Seite wichtig. Aber auch weitere Kriterien des Hosters sollten eine Rolle spielen.
Mit der richtigen Nutzung von WordPress legen Sie den Grundstein für einen erfolgreichen Webauftritt. Sehr viele Seiten im Netz basieren auf WordPress, so zum Beispiel auch der Onlineauftritt der weltberühmten Zeitung „New York Times“. WordPress ist mittlerweile das beliebteste Content-Management-System (CMS). Ein CMS hilft Ihnen dabei, auch ohne weitreichende Programmierkenntnisse eine professionelle Homepage zu erstellen.

 

Der richtige Hoster für WordPress

Um WordPress nutzen zu können, benötigen Sie zunächst einen Hoster, der Ihnen Webspace zur Verfügung stellt. Dieser Webspace dient als Speicherort aller Inhalte der Website. Auch WordPress wird auf dem Webspace gespeichert.

Damit ein Hoster auch für die Installation und den Betrieb von WordPress geeignet ist, müssen ein paar technische Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst muss der Anbieter mit PHP5 umgehen können. Hierbei handelt es sich um eine Programmiersprache, die bei der Verwendung moderner Webseiten zum Einsatz kommt. Auch sollten für PHP mindestens 32 MB an Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen.

Weiterhin muss der Webspace über eine Datenbank verfügen können. Diese ist zum Betrieb von WordPress zwingend erforderlich. Sowohl die Datenbank als auch PHP5 sollten jeweils auf dem aktuellsten Stand vorliegen, da es sonst zu Problemen kommen kann. Das sind auch schon alle grundlegenden Voraussetzungen, um WordPress nutzen zu können.

 

Den richtigen WordPress Hoster finden

Die oben genannten Punkte lassen sich bei der Suche nach einem WordPress Hoster schnell abklären. Grundsätzlich lässt sich auch sagen, dass WordPress nicht sehr anspruchsvoll ist und daher schon mit geringen technischen Voraussetzungen sehr gut auf einem Webspace betrieben werden kann.

Große und seriöse Anbieter aus Deutschland können diese grundlegenden technischen Merkmale für den Betrieb von WordPress bieten. Allerdings sollten Sie nicht nur nach den Mindestanforderungen schauen. Je mehr Arbeitsspeicher Ihnen beispielsweise zur Verfügung steht, umso komplexere Webseiten lassen sich auch realisieren. Beispiel hierfür wäre ein Webshop, der mit WordPress umgesetzt wird. Verschiedene Hoster bieten dann auch unterschiedliche Pakete bezüglich dem nutzbaren „Memory Limit“.

Backend von WordPress

Backend von WordPress

Auch die Größe des Webspace kann bei verschiedenen Angeboten variieren. Wenn Sie jetzt schon abschätzen können, dass Sie für den Betrieb Ihrer Webseite sehr viel Speicherplatz benötigen, sollte dies bei der Auswahl des Hosters eine Rolle spielen. Ein späterer Umzug der Homepage zu einem anderen Hostinganbieter ist mit viel Aufwand verbunden, den Sie sich durch sorgfältige Auswahl zu Beginn sparen können.

Bei sehr günstigen Anbietern sollten Sie auch aus einem anderen Grund vorsichtig sein. Vielleicht sind zwar die technischen Bedingungen für den Betrieb einer WordPress Seite gegeben. Das nützt Ihnen aber nichts, wenn Ihr Webauftritt häufig nicht zu erreichen ist, da die Server des Anbieters regelmäßig ausfallen. Sie sollten also auf Ausfallsicherheit achten.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Auswahl des Hostinganbieters ist der Support. Auch hier wird bei den günstigeren Anbietern oft gespart. Wenn Sie Ihren WordPress Hoster also nur nach dem Preis aussuchen, könnten Sie das spätestens bei einem Problem mit dem Webspace bereuen. Wer dann stundenlang in einer teuren Hotline festhängt, der wird sich wünschen, einen anderen Anbieter gewählt zu haben.

 

Mit dem richtigen WordPress Hosting die Grundlage für die eigene Webseite legen

WordPress ist bezüglich der technischen Voraussetzungen sehr bescheiden. Die minimalen Anforderungen werden von beinahe jedem Hoster erfüllt. Trotzdem kann es nicht schaden, ein wenig mehr Speicherplatz und Arbeitsspeicher zur Verfügung zu haben. Ein seriöser Hoster sollte außerdem sicherstellen, dass Ihre Webseite zuverlässig zu erreichen ist und bei Problemen auch der Support problemlos kontaktiert werden kann.

 

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18 Dez 2015

Warum Sie schlechtes Webhosting teuer zu stehen kommt

Um im Internet eine gute Figur zu machen, brauchen Sie einen zuverlässigen Hosting-Provider an Ihrer Seite. Bei der Auswahl des richtigen Anbieters sollten Sie nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf die Qualität der angebotenen Dienste und die Zuverlässigkeit des Kundensupports.

Was versteht man eigentlich unter Webhosting?

Der Begriff „Hosting“ stammt zwar ursprünglich aus dem Englischen, er hat sich aber auch in der deutschen Sprache festgesetzt. Hier wird er synonym mit den Begriffen Webhosting oder Internethosting verwendet. Der Anbieter des Hostings ist der Hosting-Provider. Dieser stellt Ihnen eine Vielzahl von Diensten zur Verfügung, die Sie für Ihren Auftritt im Netz brauchen.

Ein Beispiel hierfür ist das Webhosting. Dabei wird vom Provider Webspace angeboten. Dieser dient dazu, Online-Inhalte wie zum Beispiel Ihre Internetseite abzuspeichern. Er funktioniert damit so ähnlich wie eine Festplatte. Wenn ein User jetzt Ihre Seite ansteuert, kann er auf die gespeicherten Inhalte zugreifen.

Vom Domain-Hoster wird die Adresse Ihrer Internetseite bereitgestellt. Die Domain einer Seite ist im Adressfeld Ihres Browser sichtbar. Sie wird mit Ihrem Webspace verknüpft. Dabei müssen beide Dienste nicht vom gleichen Hoster stammen. Allerdings kann eine Lösung aus einer Hand im Problemfall praktisch sein.

Zu den weiteren Hosting-Diensten gehören das Filehosting, bei welchem Sie online Dateien und Programme wie auf einer Festplatte speichern können, und das E-Mail-Hosting, welches Ihre Kontakte und E-Mails organisiert und speichert.

Hosting ist also die Grundlage für Ihren Auftritt im Internet.

Warum ist gutes Hosting so wichtig?

Eine Internetpräsenz muss zuverlässig funktionieren. Wenn es zu einer Störung bei Ihrem Provider kommt und deswegen Ihr Webspace nicht erreichbar ist, kann auch niemand Ihre Internetseite besuchen. Dadurch gehen Ihnen nicht nur potentielle Interessenten und Kunden verloren. Es wirft auch ein schlechtes Licht auf Sie selbst, denn man wird die Zuverlässigkeit Ihrer Homepage direkt mit Ihrer eigenen Zuverlässigkeit in Verbindung bringen. Und das wird Sie richtig teuer zu stehen kommen.

Sie sollten daher unbedingt auf einen qualitativ hochwertigen Internethoster achten. Bei einem sehr guten Webhost ist die Erreichbarkeit Ihrer Seite zu 99% gegeben. Außerdem spielt die Geschwindigkeit im Internet eine große Rolle. Bei guten Hostern können die Inhalte auf Ihrer Homepage schnell abgerufen werden. Sollte der Aufbau einer neuen Page zu lange dauern, schließt der User möglicherweise das Browserfenster und ist dann für immer verloren.

Bei Problemen spielt auch ein guter Kundensupport eine wichtige Rolle. Sollte es zu einem Problem kommen, möchten Sie bestimmt nicht ewig in der Warteschleife einer teuren Hotline hängen. Ein guter Hosting-Provider wird Sie dabei nicht im Regen stehen lassen und schnell eine Lösung finden.

Die Grundlage für Ihren perfekten Internetauftritt: Der richtige Hosting-Provider

Achten Sie also nicht nur auf den Preis, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Provider sind. Wie wertvoll ein zuverlässiger Anbieter sein kann werden Sie spätestens dann bemerken, wenn es zu Problemen mit Ihrer Webseite kommt.

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17 Dez 2015

Weiteres Rechenzentrum eingeweiht in Stuttgart-Vaihingen

Noch sicherer und leistungsfähiger

Um den aktuellen technischen Entwicklungen gerecht zu werden, ist es als IT-Dienstleister unumgänglich, zu prüfen ob die bisherige Infrastruktur noch zeitgemäß ist. Unser Eigenanspruch als IT- Spezialist geht jedoch darüber hinaus: Unser Ziel ist es nicht nur, der aktuellen Technik gerecht zu werden, sondern wir planen weiter in die Zukunft.

Insbesondere im Bereich der Servertechnologie wurden in den letzten Jahren große Schritte gemacht. Die Übertragungsprotokolle werden immer leistungsfähiger, wodurch mehr Daten schneller übertragen werden. Auch die Sicherheitsmechanismen verbessern sich stetig, so dass Unternehmen darauf vertrauen können, dass ihre Daten in sicheren Händen sind. Da Cyberkriminelle ebenfalls immer ausgefeiltere Methoden nutzen um sich Zugriff auf sensible Daten zu verschaffen, bekommt der Einsatz von zukunftsfähigen Sicherheitsmechanismen eine besonders große Priorität.

Neues Rechenzentrum eingeweiht(1)

Modernste Technik für Ihre Ansprüche

Mit der sich verbessernden Technik und der zunehmenden Bedrohung durch Cyberkriminalität wachsen auch die Ansprüche von Unternehmen bei der Wahl eines Rechenzentrums. Nicht mehr nur der Preis, sondern auch die technischen Voraussetzungen, der Standort und die individuelle Betreuung und Überwachung sind wichtige Auswahlkriterien.
Mit dem zusätzlichen Rechenzentrumsstandort in Stuttgart werden wir den wachsenden Ansprüchen mehr als gerecht. Das Rechenzentrum in Stuttgart-Vaihingen bietet mit 10.000 Mbit pro Sekunde eine Datenübertragungsgeschwindigkeit, die auf ganzer Linie überzeugt. Erreicht wird dies durch einen glasfaserbasierten Hochgeschwindigkeitszugang.

Sicherheit für höchste Ansprüche

Das Rechenzentrum am Gropiusplatz erfüllt auch die höchsten Sicherheitsansprüche. Der gesamte Standort ist permanent von Sicherheitspersonal bewacht und alle Aktivitäten werden durch Videoüberwachung festgehalten. Mit der 2-stufigen Zugangskontrolle gelangen nur Personen in die Räumlichkeiten, die wirklich dazu berechtigt sind: Gesichert wird mit einem Zutrittsausweis und einem 3D Fingerabdruck. Alle Aktivitäten im Rechenzentrum werden protokolliert, dadurch gelingt ein lückenloser Nachweis der Zugriffe der letzten 90 Tage.
Mit der Erweiterung um den Standort Stuttgart-Vaihingen können wir Ihnen nun drei Standorte deutschlandweit für maximale Flexibilität bieten. Ihre Daten können bei uns georedundant und ausfallsicher gesichert werden. Neben der ISO 27001 Zertifizierung der Biteno GmbH sind auch die Rechenzentren nach den selben Standarts zertifiziert, so garantieren wir für höchste Sicherheit und saubere Prozesse.

Überzeugen Sie sich einfach selbst

Gerne können Sie sich persönlich einen Eindruck verschaffen von dem Hochleistungs- Rechenzentrum in Stuttgart-Vaihingen. Vereinbaren Sie bei Interesse einfach einen Termin mit uns für eine Rechenzentrums-Führung.

Und wenn Sie der Überzeugung sind, dass Ihre Daten sicher und bestmöglich verwahrt sind überprüfen wir das auch gerne für Sie und zeigen mögliche Sicherheitslücken auf. Schieben Sie dieses Thema nicht auf die lange Bank und nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf, Sie erreichen das Team von veryhost unter 0711/ 3350010.

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Cloud-Hosting, Virtual Servers und Managed Services IT Dienstleister Biteno GmbH