14 Mrz 2017

Web Hosting Tipps für Startups

Bei der Planung eines Online-Auftritts für ein Unternehmen wird sich oftmals auf das Website Design und die Inhalte konzentriert, während das Web Hosting nur stiefmütterlich behandelt wird. Viele Geschäftsinhaber denken nicht ans Hosting, bis die Seite überlastet ist oder es zur Kostenfrage kommt – aber dieses Vorgehen kann verheerend sein. Vor der Einstellung eines Webdesigners oder dem Kauf eines WordPress Plugins sollte ein Startup-Inhaber über die Art des benötigten Hostings nachdenken, welches das Geschäft am Laufen hält.
Nachfolgend geben wir Ihnen einige Tipps, die Sie beachten sollten, wenn Sie einen Hostinganbieter für Ihre Firmenseite auswählen.

Shared Hosting Pakete

Das Konzept von Shared Hosting ist oberflächlich gesehen sehr einfach. Mehrere Personen bzw. Websites teilen sich einen Bereich auf einem Server. Der Vorteil dabei ist, dass hierbei ein sehr günstiger Preis möglich ist, da die Kosten durch alle Nutzer der Hosting-Plattform geteilt werden.
Während sich diese Art des Hostings ideal für private Websites und kleine Blogs eignet, wird es für eine Startup-Website, die ständig wächst und jeden Tag mehr Traffic bekommt, nicht ausreichen.

Dedicated Hosting

Mit Dedizierten Hosting Paketen müssen sich Websitebesitzer keinen Server mit anderen Nutzern teilen, sondern können auf die volle Leistung zurückgreifen. Wenn also eine Spam-Website alle anderen Websites auf einem Shared Server verlangsamt, wird die Seite des Startups nicht betroffen sein. Laufen Websites reibungslos auf einem dedizierten Server, so ist die User Experience besser, die Website wird mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit ausfallen und es wird weniger ernsthafte Probleme geben.

Managed Dedicated Hosting

Mit einem Managed-Hosting-Plan muss der Unternehmer sich keine Sorgen machen, ob seiner Website etwas passiert, da der Hoster sich um Probleme kümmert wenn sie entstehen. Wenn ein Unternehmen in der Startup-Phase steckt, ist der Unternehmer mit großer Wahrscheinlichkeit sehr beschäftigt – einen Hoster für Managed Dedicated Hosting zu finden wird ihm helfen, sich auf das Geschäft zu konzentrieren.

Nun, da Sie über Ihre Hosting-Optionen Bescheid wissen wird es Zeit Ihnen aufzuzeigen, wie Sie sich für den richtigen Hostinganbieter entscheiden. Im Folgenden einige Tipps für Startups, um einen verlässlichen Webhoster zu finden.

 

Den passenden Hostinganbieter auswählen

Viele Unternehmen wählen Ihren Hoster nach dem Preis, dessen Größe oder Beliebtheit aus. Jedoch fährt man mit dieser Variante nicht immer am besten. Die Hosting Branche ist voll von Unternehmen, die eine Vielzahl von Paketen und Plänen für Ihr Webhosting anbieten. Die Vielfalt ist eine gute Sache, da Startups unabhängig von ihren Bedürfnissen das richtige Paket für sich finden können. Bei dieser Fülle an Optionen können Kunden einen Hoster finden, der ähnliche Werte teilt und nur die Dienstleistungen anbietet die sie benötigen, statt unnötige Extras mit zu verkaufen.
Geschäftsinhaber sollten bei der Auswahl eines Hostinganbieters folgende Faktoren beachten:

• Kundenbewertungen
• Ausfallzeit (Downtime)
• Die Kundennummer des Hosters
• Ob das Unternehmen umweltfreundlich ist und auf Nachhaltigkeit setzt (Vorausgesetzt das ist Ihnen als Geschäftsführer wichtig)
• Angebotene Dienstleistungen und Pakete
• Wie der Servicevertrag aussieht

 

Wenn Sie diese und weitere Faktoren beachten, ist es wahrscheinlicher für Startup-Unternehmer einen Hoster zu finden, der sowohl den eigenen Bedürfnissen als auch dem Budget entspricht.

 

Die wichtigsten Service-Leistungen

Nun, da der Startup-Unternehmer weiß, was er oder sie bei einem Hostinganbieter suchen sollte, sollten sie lernen welche Dienste sie benötigen, um ihr Geschäft zu führen. Hier können Startup-Besitzer lernen, was sie in einem Web-Hosting-Paket benötigen.

Datenbank-Support
Wenn ein Kunde sich entscheidet eine E-Commerce Website zu betreiben, sollte er nach einem Hosting Experten suchen, der Support für seine Datenbank anbietet. Dies ist wichtig, da in der Datenbank alle Informationen des Unternehmens für den weiteren Zugriff gespeichert werden.

Kundenservice
Es gibt viele günstige Webhosting-Anbieter, bei denen die Benutzer das bekommen, wofür sie bezahlen. Ein guter Kundenservice zählt meistens nicht dazu, was nicht sehr hilfreich für den Unternehmer ist. Startups sollten nach einem Hosting-Paket mit kostenlosem Kundenservice suchen.

Gute Skalierbarkeit
Die meisten Unternehmen starten ihr Unternehmen mit der Aussicht auf Wachstum, daher sollte ein Hosting-Anbieter gewählt werden, der mit dem Geschäft wachsen kann. Finden Sie heraus, ob andere Kunden mit dem Hoster wachsen konnten oder ob sie den Anbieter während der Wachstumsphase wechseln mussten.

Transparente Preisgestaltung
Während die meisten Hoster bei Ihrer Preisgestaltung offen sind, gibt es andere, die versuchen diese hinter Gimmicks und Werbung zu verstecken. Startup-Besitzer sind in der Regel Budgetbewusst, und sollten sich daher für einen Hoster mit einer transparenten, leicht zu verstehenden Preisstruktur entscheiden.

Es gibt viele Faktoren, die man bei der Auswahl eines Hostinganbieters beachten sollte, eines jedoch ist klar: Kunden sollten nicht für Dienstleistungen bezahlen, die sie nicht benötigen. Umgekehrt sollten sie bereit sein, ein wenig mehr für nützliche Dienstleistungen zu zahlen, besonders während der Startup-Phase. Es gibt einige Hosting-Unternehmen, welche Startups gerecht werden und daher sollten Unternehmer einen Hoster suchen, der zu ihren Bedürfnissen und dem Budget des Unternehmens passt.

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02 Jun 2016

Die besten Tools für Startups

Startups haben viel um die Ohren. Im kleinen Team müssen alle Aufgaben möglichst effizient bearbeitet werden. Dabei ist klar: Genug Zeit werden Sie nie haben. Es gibt aber eine ganze Reihe von Tools, die Ihnen den Alltag erleichtern können. Dabei geht es zum Beispiel um die Kommunikation im Team, die Organisation von Aufgaben, die Kundenbetreuung, oder das eigene Marketing.

Startups haben nie genug Ressourcen, um alle anfallenden Aufgaben entspannt erledigen zu können. Wenn Sie selbst Startup-Gründer sind oder aber in einem Startup arbeiten, wird Ihnen das bekannt vorkommen. Um die Zeit sinnvoll nutzen zu können, gibt es eine ganze Reihe von Tools, die Ihnen helfen können, das tägliche Chaos zu bewältigen. Dazu gehören: Slack, Trello, Freshdesk, Mailchimp, Github und Google Analytics.

Slack – Einfache und schnelle Kommunikation im Team

Slack Screenshot

Mit Slack können Sie die Kommunikation im Team entscheidend verbessern. Dabei ist Slack im Grunde ein recht einfaches digitales Chat-Tool. Trotzdem sind alle entscheidenden Funktionen mit an Bord. So lassen sich unterschiedliche Chats einrichten, die bei Slack auch Channels genannt werden. Es kann es für jedes Projekt oder für jede Arbeitsgruppe über einen eigenen Channel kommuniziert werden.

Auch ist es kein Problem, über Slack schnell Dateien auszutauschen. Andere Tools können ebenfalls schnell integriert werden. Dazu gehört beispielsweise Skype als weiterer Kommunikationskanal oder Dropbox, um Dateien abzulegen.

Slack hat sich schon in vielen Startups weltweit als Kommunikationsstandard etabliert und kann somit beispielsweise den nervigen Austausch über dutzende E-Mails ersetzen. Dabei gibt es sowohl eine kostenlose, als auch eine kostenpflichtige Variante.

Trello – Projektmanagement übersichtlich und schön anzusehen

Trello Screenshot

Gerade wenn sie eine Vielzahl an Aufgaben erledigen müssen, können Sie dabei schnell den Überblick verlieren. Dann hilft ein Tool wie Trello. Projekte lassen sich hier nach den Grundlagen des Kanban, einer ursprünglich in Japan entwickelten Arbeitsmethode, visualisieren und abarbeiten. Und das sieht auch noch gut aus.

Bei Trello arbeiten Sie mit sogenannten Boards, Listen und Karten. Dabei kann ein Board etwa ein Projekt symbolisieren. Innerhalb des Boards können dann verschiedene Listen angelegt werden. Diese können beispielsweise folgende Namen tragen:

  • Ideen
  • To Do
  • Aufgaben in Bearbeitung
  • Wartende Aufgaben
  • Erledigte Aufgaben

Auf die Ideen-Liste kommen alle Aufgaben, die in Zukunft vielleicht einmal bearbeitet werden sollen. Auf der To Do-Liste stehen die anstehenden Aufgaben, die noch nicht in Bearbeitung sind. Werden diese angegangen, kommen sie auf die Liste, die alle Aufgaben in Bearbeitung beinhaltet.

Dabei wird jede Aufgabe durch eine Karte symbolisiert. Ist die Aufgabe abgehakt, kommt sie zu den erledigten Aufgaben. Die einzelnen Karten können dabei mit weiteren Details verknüpft werden, beispielsweise mit einem Bild oder einer Datei. So können auch komplexe Projekte im Team übersichtlich dargestellt werden. Auch der Arbeitsprozess jedes Teammitgliedes ist somit einfach nachvollziehbar.

Natürlich sind auch viele andere Einteilungen von Karten, Listen und Boards denkbar. So werden häufig auch Listen für themenspezifische To-Do’s erstellt. Die Nutzung von Trello ist in der Basisvariante kostenlos.

Freshdesk – Einfacher Support für Ihre Kunden

Freshdesk Screenshot

Auch wenn Sie versuchen, Ihr Angebot möglichst fehlerfrei zu gestalten, werden früher oder später Probleme oder Fragen bei Ihren Kunden auftauchen. Für diesen Fall brauchen Sie einen funktionierenden Kundensupport.

Hier ist Freshdesk eine einfache und flexible Lösung. Die Software ermöglicht es Ihnen, bei Kundenanfragen an den Support schnell zu handeln und Fragen und Probleme aus der Welt zu schaffen. Dafür sorgen beispielsweise ein intelligentes Ticketing-System oder auch das Management vorgefertigter Antworten auf häufige Anfragen.

Auch Freshdesk gibt es in Paketen mit unterschiedlichen Preisen, die sich nach Ihren Anforderungen richten.

Mailchimp – So starten Sie ganz einfach ins E-Mail Marketing

MailChimp Screenshot

Obwohl die E-Mail schon lange totgesagt wird, ist E-Mail-Marketing in vielen Branchen noch immer nicht wegzudenken. Auch für Ihr Startup ist es sehr wahrscheinlich eine gute Idee, per E-Mail mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Die technischen Lösungen dafür sind heutzutage sehr einfach zu bedienen. Einer der beliebtesten Anbieter im E-Mail-Marketing ist Mailchimp.

Mit Mailchimp können Sie auf Ihrer Seite ganz einfach Opt-In Formulare für Ihre Leser integrieren. So können sich diese beispielsweise für Ihren Newsletter anmelden. Noch besser ist es allerdings, einen starken Anreiz für eine Eintragung zu setzen, zum Beispiel in Form eines Gutscheins. Mit Mailchimp können Sie alle Abonnenten Ihrer Mails einfach verwalten und Ihnen regelmäßig neue Angebote per Mail unterbreiten oder Sie auf einen neuen Artikel auf Ihrem Blog hinweisen.

Durch E-Mail-Marketing lässt sich langfristig Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Lesern aufbauen. Dadurch fällt die Kundengewinnung wesentlich leichter. Mailchimp gibt es als kostenlose Variante, für einige Funktionen müssen Sie allerdings in einen kostenpflichtigen Account wechseln. Als deutsches Unternehmen sollten Sie darauf achten, E-Mail-Anbieter wie Mailchimp im Einklang mit den deutschen Gesetzen zu nutzen.

Github – Immer die richtige Software zur Hand

Github Screenshot

Mit Github ist es sowohl für Programmierer, als auch für die Nutzer von Software einfach geworden, Programme zu erstellen und zu verwenden. Github ist eine Plattform, auf der Software in verschiedenen Versionsnummern gespeichert wird. Dabei wird protokolliert, welche Veränderungen durch einen Autor vorgenommen werden. So entsteht eine komplette „Entwicklungslinie“ einer Software.

Das hilft zunächst Programmieren, die so die notwendige Version eines Programmes herunterladen und bearbeiten können. Auch für die User der Software ist es so einfach möglich, stets die richtige Version eines Programmes zu erhalten. Die Nutzung von Github ist dabei kostenlos.

Google Analytics – Alles, was Sie über Ihre Webseite wissen müssen

Google Analytics Screenshot

Mit Google Analytics erhalten Sie ein umfangreiches Tool, denn es analysiert den Datenverkehr auf Ihrer Webseite. Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig.

Sie können beispielsweise analysieren, woher die Besucher Ihrer Webseite stammen und wie sie im Anschluss auf Ihrer Seite navigieren. Die Daten lassen sich dabei sehr detailliert aufschlüsseln. Mit dem entsprechenden Aufwand können Sie Ihren Webauftritt dadurch nahezu perfekt gestalten. Viel wichtiger ist aber, dass Sie mit etwas Übung auf den ersten Blick erkennen können, ob es größere Probleme auf Ihrer Seite gibt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Absprungrate von Usern sehr hoch ist (wenn diese also die Seite direkt wieder verlassen).

Bitte beachten Sie bei der Verwendung von Google Analytics die gesetzlichen Bestimmungen. Für deutsche User sind hier vor allem die Bestimmungen zum Datenschutz relevant.

Die richtigen Tools machen das Startup-Leben leichter

Um die Vielzahl an Aufgaben in einem Startup bewältigen zu können, muss man clever vorgehen. Die genannten Tools können Ihnen dabei helfen, Ihren Arbeitsalltag effizienter zu gestalten. So können beispielsweise wiederkehrende Aufgaben standardisiert werden.

Dann bleibt auch Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, zum Beispiel die Verbesserung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Denn wenn Sie kein dringendes Problem Ihrer Kunden lösen, nützen Ihrem Startup auch die besten Tools nichts.

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30 Dez 2015

So holt Ihr Startup das Meiste aus LinkedIn heraus

LinkedIn ist einer der nützlichsten Social-Media-Kanäle und wird trotzdem oft in der Marketingstrategie übersehen. Das ist sehr schade, denn in der professionalisierten Umgebung, in der sich viele andere Fachleute aufhalten, steckt großes Potential. Die Nutzer von LinkedIn sind auf der Suche nach Geschäftskontakten und den dementsprechenden Inhalten, deswegen haben Ihre Inhalte hier große Chance Aufmerksamkeit zu bekommen wenn sie richtig transportiert werden.

Sie wollen mit Ihrem Startup auch das Potential von LinkedIn ausschöpfen? Wir haben für Sie die 9 wichtigsten Tipps gesammelt, damit Sie Erfolg haben.

  1. Vervollständigen sie ihr Profil
    Ihr LinkedIn-Profil ist wichtiger Bestandteil Ihres Onlineauftritts und muss dementsprechend vervollständigt sein, damit Sie den maximalen Nutzen daraus ziehen können. Ihr Profil ist der erste Eindruck den andere Nutzer von Ihrem Startup bekommen, stellen Sie deshalb sicher dass Ihr Unternehmen vollständig und professionell wiedergespiegelt wird.
  2. Passen Sie Ihre Websites an
    LinkedIn gibt Ihnen die Möglichkeit, selbst festzulegen wie Ihre Websites auf Ihrem Profil dargestellt werden. Es ist sehr einfach, einen prominenten Call To Action zu erstellen und damit andere Nutzer auf Ihre Website zu holen.
  3. Verbinden Sie sich mit allen
    Auf LinkedIn tummeln sich mehr als 85 Millionen Nutzer und Ihre Firma sollte versuchen, sich mit möglichst vielen davon zu vernetzen. Sehen Sie LinkedIn als eine Möglichkeit zum Netzwerken an und werfen Sie das Netz so weit wie möglich aus, daraus werden viele Chancen erwachsen.
  4. Treten Sie Gruppen bei
    Egal in welcher Branche Ihre Firma beheimatet ist, ist es essentiell auf LinkedIn Gruppen beizutreten um erfolgreich zu sein. Sehen Sie die Gruppen als kleinere, spezifischere Netzwerke an. Diese können dabei helfen, Leads zu generieren.
  5. Erstellen Sie ein überzeugendes Profil
    Viele LinkedIn-Profile sind langweilig und leblos, also stellen Sie sicher, dass Ihr Profil nicht genauso wirkt. Zeigen Sie die ansprechenden Seiten Ihrer Firma und lassen Sie Persönlichkeit durchschimmern. Das erreichen Sie, indem Sie Videos, interessante Texte und anderen abwechslungsreichen Content auf Ihrem Profil verteilen.
  6. Empfehlen Sie andere
    Vergessen Sie nicht, dass LinkedIn ein Netzwerk ist, seien Sie also aktiver Teil davon und sprechen sie selbst Empfehlungen für andere Personen und Unternehmen aus. Das macht einen sympathischen Eindruck und Sie werden wiederum von anderen empfohlen werden und damit Ihre Position im Netzwerk stärken.
  7. Verknüpfen Sie Twitter
    Verknüpfen Sie auf jeden Fall Ihr LinkedIn-Profil mit Ihrem Twitteraccount, so bleibt Ihr Auftritt immer aktuell und verschwindet nicht aus dem Fokus der Aufmerksamkeit.
  8. Optimieren Sie Ihr Profil
    Menschen suchen immer nach neuen Kontakten bei LinkedIn, deswegen ist es wichtig, dass Ihr Profil über die Suche auch gefunden wird. Prüfen Sie, ob ihr Profil richtig kategorisiert ist, damit Personen die nach Ihnen oder Ihrer Firma suchen auch fündig werden.
  9. Nutzen Sie die Anwendungen
    LinkedIn bietet seinen Nutzern viele Anwendungen, damit sie Ihr Profil besser vermarkten können. Diese finden sie im „Anwendungen“-Teil Ihres Profils, schauen Sie sich einfach an, welche davon für Sie nützlich sein könnten.

Die korrekte Verwendung von LinkedIn kann Ihre Reichweite erheblich erhöhen, wenn Sie die aufgelisteten Ratschläge befolgen, werden sie schon schnell Erfolge verbuchen können.

Ein letzter Tipp zum Schluss: Verwenden Sie ein professionelles Profilbild, am besten ein Portrait, schließlich währt der erste Eindruck am längsten.

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11 Dez 2015

Kostenloses Marketing für Startups

7 Tipps, mit denen Sie keinen Cent bezahlen

Für ein Startup Marketing zu betreiben ist nichts für schwache Nerven. Es gibt mehrere Hürden auf dem Weg zum Erfolg und die nötigen Ressourcen wie Zeit und Geld sind zu Beginn der Firmengründung rar gesät. Das heißt, dass es enorm wichtig ist, dass Sie weit im Voraus planen um keine kostspieligen Fehler zu machen.
Als Gründer einer jungen Firma wollen Sie immer das meiste aus Ihren Ressourcen herausholen. Innovative Marketingkonzepte zu planen und umzusetzen wird Ihnen ein Alleinstellungsmerkmal verleihen, das Sie von der Konkurrenz unterscheidet und mehr Kunden anzieht.
Hier sind 7 budgetfreundliche Tipps, die jungen Startups helfen sich effektiv zu vermarkten.

1. Verstehen Sie Ihre Zielgruppe

Als junge Firma ist kommt es darauf an, dass Sie ganz genau wissen wer Ihre Zielgruppe ist. Erst dann können Sie eine Marketingstrategie planen, um die Menschen anzusprechen die bereit sind für Ihr Produkt zu zahlen. Denken Sie darüber nach welche Menschen am meisten an Ihrem Produkt interessiert sind oder wer es benötigen könnte. Nachdem Sie sich diese Frage beantwortet haben, wissen Sie, wer Ihre Zielgruppe sein sollte.
Noch einige weitere Hinweise: Anstatt darüber nachzudenken an wen Sie Ihre Produkte gerne verkaufen würden, denken Sie an die Menschen die Ihre Produkte oder Dienstleistungen tatsächlich brauchen. Fragen Sie sich, wie Ihre Angebote die Probleme Ihrer Kunden lösen können. Informieren Sie sich über den Markt, die Konkurrenz und potentielle Geschäftschancen.
Fertigen Sie Personas an, die als eine Art Blaupause für Ihre Kunden funktionieren und eine detaillierte Beschreibung der Zielperson enthalten. Dann können Sie Ihre Marketingbemühungen an die speziellen Bedürfnisse dieser Personas anpassen.
Aber hören Sie nicht einfach auf, nachdem Sie herausgefunden haben wer Ihre Zielgruppe ist. Arbeiten Sie weiterhin daran stets auf dem neuesten Stand zu sein was aktuelle Entwicklungen in Ihrer Industrie betrifft. Finden Sie einen Weg die Daten zu Ihrem Umsatz, Kundenservice und weiteren wertvolle Ressourcen zu erheben, damit Sie stets wissen wo und wie Sie sich verbessern können.

2. Bauen Sie strategische Partnerschaften auf

Jungen Unternehmen passiert es oft, dass Sie unbemerkt in der Masse untergehen. Aber durch den Aufbau von strategischen Partnerschaften mit bekannten und großen Unternehmen können Sie Präsenz zeigen und Ihre Firma effektiver vermarkten.
Die Partnerschaft kann verschiedene Formen annehmen: Sie können Ihren eigenen Content bei anderen Firmen unterbringen oder gemeinsam ansprechende Inhalte produzieren. Um damit anzufangen halten Sie Ausschau nach Firmen, die Kunden haben die Sie ebenfalls gerne ansprechen wollen und die davon profitieren, mit Ihnen zusammen zu arbeiten.

3. Bieten Sie Ihre Expertise kostenlos an

Sie sind der Experte auf Ihrem Gebiet, also ist es an der Zeit Ihr Wissen auf eine hilfreiche Art und Weise mit anderen zu teilen: Mit einem kostenlosen Seminar, einem Blog, einem Gastbeitrag oder sogar ein paar Tweets können Sie Ihr Wissen teilen.
Dadurch gewinnt Ihre Firma ebenfalls an Bekanntheitsgrad und Sie professionalisieren sich.

4. Interagieren Sie mit Ihren Followern auf Social-Media-Plattformen

Soziale Medien können für viel mehr als das plumpe „bewerben“ Ihrer Firma verwendet werden. Zusätzlich zu der Kommunikation mit den Menschen die Ihnen dort folgen können Ihre Social-Media-Auftritte einen echten Wert anbieten und Sie stellen eine Verbindung zu Ihren Fans her. Geben Sie sich Mühe, nützliche Informationen zu finden und zu teilen um mit Ihre Kunden einzunehmen. Geben Sie das Gefühl, ein wertvoller Bestandteil Ihrer Marke zu sein – schließlich kann diese ohne Kunden nicht überleben.
Nehmen Sie keine defensive Haltung ein wenn Sie auf Kritik stoßen. Gehen Sie Beschwerden mit viel Freundlichkeit und einer positiven Einstellung an und sehen Sie das Ganze als Chance, zu zeigen wie kundenfreundlich und kompetent ihr Unternehmen ist.

5. Nutzen Sie E-Mail Marketing

E-Mail Marketing ist nicht gleichbedeutend damit, Ihren Kunden den Posteingang mit Spam zu füllen. Wenn es richtig genutzt wird, bietet es einen entscheidenden Mehrwert für Ihre Abonnenten.
Erfolgreiche E-Mail Marketingkampagnen sind präzise durchgetaktet, so dass Ihre Kunden wissen wann Sie Neuigkeiten von Ihrem Unternehmen erwarten können. Der Kniff dabei ist, auf die Vorlieben Ihrer Zielgruppe einzugehen was die Gestaltung Ihrer Mails, den Inhalt und die Ansprache angeht. Damit stellen Sie sicher, dass die Empfänger Ihrer Mails diese als nützlich und nicht als unnötigen Spam einstufen.

6. Vernetzen Sie sich so viel wie möglich

Einer der größten Faktoren der darüber entscheidet, ob eine aufstrebende Firma sich erfolgreich vermarktet oder nicht, ist, wie gut Sie sich vernetzen. Die richtigen Personen in Ihrem Gewerbe zu kennen kann eine entscheidende Stufe auf dem Weg zum Erfolg sein. Stellen Sie sicher, dass Sie immer genug Visitenkarten dabei haben und seien Sie stets bereit für einen spontanen Pitch!
Aktiv nach Gelegenheiten zum netzwerken zu suchen wird Ihre Firma sehr viel weiter bringen was Ihren Bekanntheitsgrad angeht. Konferenzen und Networking-Events sind großartige Gelegenheiten einflussreiche Persönlichkeiten kennenzulernen, Ihre Botschaft zu verbreiten und mehr über Ihre Sparte der Industrie zu lernen.

7. Fangen Sie am besten noch heute mit Video-Marketing an

YouTube hat mehr als eine Milliarde Besucher pro Monat. Facebook-Nutzer schauen sich tagtäglich 8 Milliarden Videos an. Sie müssen keinen Hollywoodproduzenten zur Hand haben um ein Video zu produzieren, das Menschen gerne teilen und ansehen. Denken Sie darüber nach, welche technischen Möglichkeiten im Bereich Audio und Video haben, und überlegen Sie sich welche Art von Videos ansprechend für Ihre Zielgruppe ist. Können Sie ein professionelles und informatives Video drehen, während Sie im Büro sitzen? Falls die Antwort nein ist, existieren viele Videomarketing-Agenturen, die ihnen gerne unter die Arme greifen.

Fazit

Wenn Sie Mitglied einer jungen Firma sind, kann einen das Marketing schnell überfordern. Mit unseren sieben Tipps schaffen Sie es, schnell einen Einstieg ins Marketing zu finden ohne Ihr Budget zu strapazieren, falls Sie überhaupt Geld in die Hand nehmen müssen. Mit unseren tipps decken Sie bereits die Basics wie Soziale Medien und Networking ab. Außerdem wird Ihre Firma durch den Mehrwert den Sie Kunden, Followern und anderen Profis aus Ihrer Sparte liefern positiv auffallen.

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06 Nov 2015

Wachsen, aber richtig! Unsere Tipps für die Personalpolitik in wachsenden Unternehmen

Unternehmen mit schnellem wirtschaftlichem Wachstum stehen oft vor der Herausforderung, die Arbeitsprozesse und die Personalpolitik anpassen zu müssen. Diese Anpassungsprozesse müssen für kleine Firmen genauso professionell umgesetzt werden, wie für die größeren. Die kleinen Unternehmen stehen dabei von einer zusätzlichen Herausforderung: Zwar haben sie flexible Strukturen, aber keine Personalabteilung, die sich um die neuen Arbeitsprozesse und die Abläufe kümmert. Der Unternehmensgründer muss meistens selbst diese Rolle übernehmen.

Entscheidend dabei ist, dass er nicht nur neue Mitarbeiter holt und die Zuständigkeiten neu verteilt, sondern auch neue Ziele definiert, seine Mitarbeiter motiviert und dafür sorgt, dass sie besser an das Unternehmen gebunden werden.

Eines der wichtigsten Ziele der Unternehmensführung im Bereich des Personalmanagements ist die Akzeptanz zu erhöhen und die Mitarbeiter zu motivieren, an dem Unternehmenswachstum aktiv teilzunehmen und eigene Ideen einzubringen. Dabei haben sie mit mehreren Problemen zu kämpfen.

Typische Probleme in der Personalpolitik in den wachsenden Unternehmen:

1. Sorge um die eigene Stelle

Zusammen mit den neuen Kollegen kommt die Unsicherheit ins Haus, sowohl seitens der Unternehmensführung (können wir mit dem neuen Geschäftszweig neue Mitarbeiter überhaupt finanzieren?) als auch seitens aktueller Mitarbeiter (ist meine Stelle dadurch gefährdet?).
Das können Sie dagegen tun: Sorgen Sie für mehr Transparenz in der Personalpolitik. Erklären Sie dem Team genau, welche Aufgaben die neuen Kollegen übernehmen sollen und wie die neuen Arbeitsbereiche finanziert werden. Je nachvollziehbar die neuen Arbeitsprozesse für die bestehenden Mitarbeiter sind, desto größer ist die allgemeine Zufriedenheit innerhalb des Teams.

 

2. Keine Motivation, sich in die neuen Geschäftsbereiche einzubringen

In jedem Team steckt jede Menge Potenzial und Know How, die das Unternehmenswachstum vorantreiben können. Dieses Potenzial muss nur mobilisiert werden, doch das ist oft mit Schwierigkeiten verbunden. Nicht alle Mitarbeiter sind bereit ihre Zeit zu opfern, um zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, schon gar nicht dann, wenn sie keine Zukunft für die neuen Projekte sehen.
Das können Sie dagegen tun: Eine der schwierigsten Aufgaben ist es die Anderen von der eigenen Idee zu überzeugen. Solange der Geschäftsführer selbst fest daran glaubt, hat er gute Chancen, sein Team mit der Begeisterung für seine Idee „anzustecken“. Auch hier gilt: Transparente Kommunikation hilft. Oft führt mangelndes Verständnis dazu, dass es den Mitarbeitern an Motivation fehlt. Bereiten Sie für Ihre Mitarbeiter eine Präsentation vor, in der Sie Ihre Idee genau erklären werden. Zeigen Sie, inwieweit Ihre Mitarbeiter davon profitieren werden, wenn sie sich an der Umsetzung beteiligen.

 

3. Sorge, dass die Unternehmenskultur verloren geht.

Je schneller das Unternehmen wächst, desto schneller verändern sich die alltäglichen Prozesse: Ein kurzes Meeting jeden Morgen, gemeinsam Kaffee trinken am Nachmittag oder Weihnachtsmarktbesuch nach dem Feierabend – die üblichen gemeinsamen Aktivitäten sind viel schwieriger umzusetzen, wenn das Team jetzt 25 und nicht mehr nur 5 Mitarbeiter hat. Und doch spielt die gewohnte Unternehmenskultur immer eine große Rolle und wird von Mitarbeitern sehr geschätzt, deshalb darf sie niemals außer Acht gelassen werden.
Das können Sie dagegen tun: Unternehmen sollten nicht nur Ihre Unternehmenskultur bewahren, sondern auch die Zugehörigkeit der neuen Mitarbeiter fördern. Dafür eignen sich interne Aktivitäten, wie gemeinsame Sportveranstaltungen, Kochtage oder informelle Meetings, wo sich die Kollegen untereinander besser kennen lernen können.

 

4. Ablehnung neuer Hierarchien

Unternehmenswachstum führt zwangsläufig dazu, dass neue Hierarchien geschaffen werden müssen. Für die Mitarbeiter kann es schwierig sein zu akzeptieren, dass sie alle Entscheidungen ab sofort mit jemandem abstimmen müssen. Als Ergebnis steigt bei Mitarbeitern die Unzufriedenheit, das Gefühl unterschätzt zu werden dagegen wächst.
Das können Sie dagegen tun: Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, dass sie wichtig für das Unternehmen sind. Gerade in den Wachstumsphasen hat man oft keine Zeit, ihrer Arbeit Anerkennung zu schenken. Achten Sie deshalb darauf, dass regelmäßige Feedback-Runden nicht zu kurz in Ihrem Unternehmen kommen.

 

5. Gerüchteküche

Unsicherheit, Angst und Frustration begleiten Veränderungsprozesse in Unternehmen, wenn sie unklar kommuniziert werden. Greift die Unternehmensführung nicht ein und verzichtet auf ordentliche Kommunikation, brodelt die Gerüchteküche kräftig im Team.
Das können Sie dagegen tun: Kommunizieren Sie alle Veränderungen so schnell wie möglich und lassen Sie immer Zeit für eine Feedback-Runde. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, was sie von der einen oder der anderen Veränderung halten. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, auch anonym Ihr Feedback zu lassen, denn bei manchen Fragen ist die Hemmschwelle einfach zu groß. Mitarbeiter trauen sich oft nicht, Fragen zu stellen, da sie denken, sie könnten unprofessionell wirken oder gar Ihrem Arbeitsplatz schaden.

 

Unternehmen, die zu schnell wachsen, sind von diesen Problemen häufiger betroffen, als Unternehmen mit gesundem langsamem Wachsen. Je schneller die Veränderungen stattfinden, desto wahrscheinlicher ist es, dass die meisten Mitarbeiter einfach nicht mitkommen und das führt zu Frust und Unsicherheit.

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29 Okt 2015

Typische Fehler beim Unternehmenswachstum

„If you are not failing every now and again, it’s a sign you are not doing anything innovative“
 Woody Allen

Wenn sich Unternehmen in der Wachstumsphase befinden, kommt es oft zu Fehlern. Das Unternehmen probiert etwas aus, was es vorher noch nie gemacht hat und versucht neue Wege zu gehen, für die ihm vielleicht schlicht und ergreifend Erfahrungen fehlen.

Viele Fehler passieren allein aus dem Grund, dass sich Unternehmen schnelles Wachstum wünschen. Dabei besteht immer die Gefahr, dass die Grundlage dafür noch nicht erschaffen würde – es fehlt an Personal, Wissen und Kapazitäten für das gesunde Wachstum. Unternehmenswachstum um jeden Preis – wenn Firmen nach diesem Motto handeln, vergessen sie das Wichtigste: Die Geschwindigkeit, mit der sich Unternehmen weiterentwickelt, ist noch kein Indikator für sein Erfolg.

Das sind die typischen Fehler, die den wachsenden Unternehmen oft im Wege stehen:

  • Das lokale Geschäftsmodel im Ausland 1-to-1 umsetzen

Bevor man ins Ausland geht, muss man sein Geschäftsmodel unbedingt an die lokalen Gegebenheiten anpassen. Selbstverständlich müssen die rechtlichen Aspekte und die kulturellen Besonderheiten berücksichtigt werden, aber auch Kundenwünsche und die Besonderheiten von Vermarktungskanälen müssen angepasst werden. Im Kontext der Internationalisierung bedeutet es, dass Betreiber von Online Shops nicht nur die Währung anpassen und Ihre Produktseiten übersetzen müssen, sondern auch auf Aspekte wie Größen bei Textilien und Schuhen oder  Zahlungsbesonderheiten, achten müssen.

Damit die Internationalisierung erfolgreich verläuft, braucht man auch Mitarbeiter, die sich mit dem jeweiligen Land auskennen. Empfehlenswert ist es einen Country Manager zu holen oder mit einer Agentur zusammen zu arbeiten, die bereits Erfahrungen in diesem Land gesammelt hat.

  • Alle Aufträge annehmen

Viele Unternehmer, die gerade dabei sind, neue Märkte zu erobern oder neue Geschäftszweige zu gründen, versuchen jeden Auftrag anzunehmen, den sie nur bekommen können. Eine richtige Vorgehensweise, zumindest auf den ersten Blick. Doch neue Kunden und neue Aufträge erfordern Kapazitäten und gerade wenn es um die neuen Bereich geht, wo man noch nicht so viel Erfahrung hat, kann es schnell passieren, dass man zu wenige Kapazitäten einplant. Man ist selbst schließlich in der Lernphase und kann noch nicht alle Risiken einschätzen, die die Zeit rauben werden. Deshalb sollten Unternehmen, bevor sie neuen Aufträge holen, erst mal umdenken: Ist der Auftrag für uns wirklich wirtschaftlich? Lohnt es wirklich, uns mit dem aufwendigen Projekt zu beschäftigen, wenn es am Ende nur wenig Profit bringt? Lieber sich erstmal auf wenigen Aufträge konzentrieren, die dem Wachstum helfen und nicht ihm im Wege stehen.

  • Alte Unternehmensstrukturen bewahren

Wenn ein Unternehmen schnell wächst, dann bleiben oft interne Veränderungen auf der Strecke. Wenn neue Produkte eingeführt werden oder neue Märkte erobert werden, hat man oft einfach keine Zeit, sich mit internen Strukturen auseinanderzusetzen. Dabei braucht Unternehmenswachstum immer eine solide Grundlage – nämlich konsequente interne Prozesse. Es muss verbindlich festgelegt werden, wer sich um die neuen Aufgaben kümmert und wie die Abstimmungsprozesse verlaufen müssen. Wird den neuen Strukturen keine Aufmerksamkeit geschenkt, kann es zu einer hohen Mitarbeiterunzufriedenheit führen und man kann wertvolles Human Capital verlieren.

  • Angst neue Wege zu gehen

Eins ist klar: Ein kleines Unternehmen kann sich nicht in der gleichen Reihe wie die großen Unternehmen positionieren. Denn wenn eine Firma versucht das Gleiche anzubieten, wie ein großes Unternehmen, wird sie sicher scheitern. Wenn sich die Firma auf einer Marktlücke konzentriert oder besondere Dienstleistungen anbietet, dann hat die Firma es viel leichter, denn der Wettbewerb ist kleiner. Das bedeutet, das Unternehmenswachstum, das hauptsächlich darin besteht, die vorhandene Produkt- oder Dienstleistungspalette zu erweitern, kann nur dann erfolgreich werden, wenn die angebotenen Newcomer etwas Besonderes liefern und nicht das, was an jeder Ecke angeboten wird.

  • Sich auf eigenes Know-How verlassen

Jede Wachstumsstrategie muss mit einem Beratungsgespräch beginnen. Unternehmen, die sich in ein neues Terrain vorwagen, brauchen Unterstützung von Experten, die in diesem Bereich jahrelange Erfahrungen gesammelt haben. Es ist viel effektiver von einem Profi zu hören, inwieweit die Geschäftsidee markttauglich ist, als sie einfach zu verwirklichen, um danach festzustellen, dass die Idee längst nicht mehr innovativ ist. Der Berater muss nicht nur ein tiefes Verständnis von der Branche haben, sondern sich auch mit Risiken und Gefahren von Unternehmenswachstum auskennen. Ein objektiver Blick auf das Unternehmen, sein Potential und Besonderheiten wird umso nützlicher, wenn der Berater nicht aus dem eigenen Unternehmen stammt.

  • Kommunikation vernachlässigen

Positive Unternehmensveränderungen müssen sowohl intern als auch extern kommuniziert werden. Wenn die Mitarbeiter über die neuen Ziele nicht informiert werden, dann muss man sich nicht wundern, dass die Akzeptanz  gering bleibt. Mit zielgerichteten, ausführlichen Kommunikationsmaßnahmen wird nicht nur mehr Verständnis innerhalb des Betriebes geschaffen, sondern das Interesse bei Mitarbeitern geweckt und Ihr Involvement gesteigert.

Das Unternehmenswachstum ist außerdem immer ein guter Grund, sich in den Medien zu positionieren. Besonders regionale Medien werden daran interessiert sein, einen Bericht über das wachsende Unternehmen zu veröffentlichen, vor allem wenn es schon konkrete Erfolge vorweisen kann, z.B. neue Stellen werden geschaffen oder es werden neue CSR Projekte im Unternehmen umgesetzt.

  • Ohne Testphase starten

Jede Strategie muss getestet werden, bevor Zeit und Geld in die Umsetzung investiert wird. Am besten testet man seine Idee in einer kleinen Gruppe, indem man zum Beispiel eine Fokus-Gruppe zusammen stellt und die Idee zum Diskutieren anbietet. Am besten soll so eine Gruppe aus Menschen bestehen, die repräsentativ die potentiellen Kunden darstellen. Anhand dieser Tests kann man die Idee anpassen und weiterentwickeln.

 

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12 Okt 2015

Zum Top Google Ranking: Diese Fehler stehen Deinem Wachstum im Wege

Ein Unternehmen auf dem Wachstumskurs! Ein neuer Unternehmensbereich wird gegründet: Statt nur Bagger verkauft das Unternehmen ab sofort auch Betonmischer und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Die dafür notwendigen Kredite wurden genehmigt, neue Mitarbeiter angestellt, neue Bürofläche gemietet.

Jetzt bleibt nur noch eins – das in Google richtig zu kommunizieren, damit die Unternehmensseite nicht nur dann gefunden wird, wenn man nach „Baggern“ sucht, sondern auch wenn man „Traktoren“ im Suchfeld eintippt. Dürfte gar kein Problem sein, erst vor ein paar Monaten wurden doch ein paar Tausend in eine tolle Webseite investiert. Doch auf dem Weg zum Top Google Ranking gibt es einige Hürden, die überwunden werden müssen. Am besten fehlerfrei!

 

 

Google Ranking: Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

 

Fehler Nr. 1: Online-Marketing wird vernachlässigt.

In einem wachsenden Unternehmen gibt es immer mehr neue Aufgaben: neue Betriebsbereiche müssen integriert werden, neue Prozesse müssen definiert werden und die Zuständigkeiten müssen neu verteilt werden. Es kann durchaus passieren, dass der Bereich Online-Marketing zumindest vorübergehend in den Hintergrund gerät. Wenn man sich auf diese Phase vorbereitet hat und genug neue Inhalte für die Seite im Voraus vorbereitet hat, ist alles halb so wild. Meistens ist es aber nicht so.
Sporadisch Marketing zu betreiben, nur damit sich etwas tut, macht wenig Sinn. Wenn man sein Google Ranking verbessern will, muss die Online Strategie gut strukturiert sein und man muss genau wissen, was man am Ende erreichen will. Eine Webseite muss gepflegt, auf dem neusten Stand gehalten und als Kommunikationsinstrument verwendet werden. Prio 1 dabei ist, dass die Seitenbesucher laufend neue interessante Informationen bekommen müssen, da sie ansonsten keinen Grund zu regelmäßigen Besuchen haben. Spätestens jetzt ist es also Zeit, einen neuen Marketing-Plan mit allen geplanten Aktivitäten zu erstellen.

So machen Sie das richtig: Im Idealfall hat man schon einen Redaktionsplan, wo zumindest schon mal die Themen für die nächsten Beiträge festgehalten wurden. Sollte das nicht der Fall sein, „überbrücken“ Sie die Zeit mit den neuen Unternehmensmeldungen. Achten Sie aber darauf, dass Sie auch News zu Ihrem alten Unternehmensbereich erstellen, sonst kann es Ihren Bestandskunden so vorkommen, als würde er gar keine so große Rolle mehr in Ihrem Unternehmen spielen.

 

Fehler Nr. 2: Die Seite wird nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst

Angenommen, die Homepage wurde gut optimiert und solange das Unternehmen nur die Bagger verkauft hat, lief sie ganz gut, denn viele neue Kunden kamen auf die Seite, als sie nach Stichwörtern rund um den „Bagger“ recherchiert haben. Nun verkauft das Unternehmen auch Traktoren. Wurde aber die Seite entsprechend angepasst?
So machen Sie das richtig: Man muss unbedingt Google beibringen, dass es auf dieser Seite ab sofort auch um die Betonmischer geht. Dafür reicht es nicht aus, nur einmal das Keyword „Traktor“ zu verwenden. Optimieren Sie eine Unterseite nach diesem Keyword, indem Sie z.B. eine neue Produkt-Portfolio Seite erstellen und machen Sie nach und nach mehrere Blogeinträge zu diesem Thema, die auf diese Produkt-Seite verlinken. Um die Reichweite dieser Blogbeiträge zu erhöhen, verlinken Sie diese Blogbeiträge in den sozialen Netzwerken.  Zum einen machen sie auf diese Weise bekannt, dass Sie ab sofort ein neues Produkt im Portfolio haben und zum anderen können diese Blogbeiträge Ihr Ranking auf Ihre Produkt-Seite vererben. Wenn dazu noch andere glaubwürdige Seiten, die sich mit Traktoren befassen, auf Ihre Seite verlinken, dann wird Google wissen, dass es auf Ihrer Seite tatsächlich um das Thema geht. Das Ergebnis: Nächstes Mal, wenn ein Nutzer nach „Betonmischer“ sucht, wird Ihre Seite relativ hoch in den Suchergebnissen angezeigt.

 

Fehler Nr. 3: Falscher Content wird erstellt

Nun geht es darum, eine Balance zwischen Traktoren und Baggern auf Ihrer Seite zu finden. Wenn Sie nur die Inhalte zu einem dieser Themen erstellen, werden die Nutzer, die sich für das andere Thema interessieren, schnell gelangweilt sein. Am besten erstellen Sie einen ausgewogenen Mix aus beiden Inhalten und unterstützen den jeweiligen Themenbereich durch die passenden Newsletter.

So machen Sie das richtig:
Damit dieses Konzept funktioniert, braucht man einen Verantwortlichen. Wenn der Geschäftsführer früher höchstpersönlich die Content-Kanäle gepflegt hat, wird es in der Wachstumsphase nicht mehr möglich sein. Damit die Seite aber weiterhin gut läuft, muss entweder jemand aus dem Team um den Content kümmern oder der Bereich muss komplett an eine Agentur oder einen Berater outgesourced werden.

 

Fehler Nr. 4: Das Wachstum auf der Seite ist nicht natürlich

Gerade wenn man unter Zeitdruck steht oder sich schnelle Ergebnisse wünscht, schaut man sich in den Online-Ratgebern um: Gibt es nicht vielleicht doch eine Möglichkeit, sich die lange Arbeit zu ersparen und mit wenigen Tricks ganz nach oben zu kommen?

Zum Beispiel im Bereich Link-Building kann es doch so lange dauern! Und mühsam ist es auch: Man muss die thematisch passenden Seiten aussuchen, sie kontaktieren und sich überlegen, wie man sie am besten dazu bewegt die eigene Seite zu verlinken. Doch schneller Linkaufbau und Linkkauf können einer Seite den Genick brechen. Wenn Google feststellt, dass auf der Seite ein unnatürliches Wachstum stattfindet, kann die Seite abgestraft werden und ihr Ranking rutscht schnell nach unten. Das Wachstum sollte immer mit dem gestiegenen Suchvolumen in Zusammenhang gebracht werden, denn sonst stuft Google die Seite als nicht vertrauenswürdig ein.

So machen Sie das richtig: Die Lösung wird Ihnen nicht gefallen und dennoch ist es das Einzige, was Sie tun können: Man muss in den sauren Apfel beißen und sich um den natürlichen Backlinkaufbau kümmern. Die Links zu Ihren Seiten dürfen nicht über die Nacht entstehen und sollen von den relevanten Seiten zu Ihnen führen. Diese Arbeit wird sich aber lohnen. Mit guten eigenen Inhalten und hochqualitativen Backlinks wird Ihre Seite langsam aber sicher nach oben steigen und Ihnen viele neue Kunden bringen.

 

Fehler Nr. 5: Die Strategie zur Neukundengewinnung wird vernachlässigt

Wenn das Unternehmen wächst, braucht es neue Kunden, um den Aufwand zu finanzieren. Doch oft wird in den Wachstumsphasen die Neukunden-Aqkuise vernachlässigt. Wenn die Seite so optimiert wurde, dass sie quasi von allein nach neuen Kunden sucht, dann ist es gar kein Problem. Man kann sich getrost den neuen Aufgaben widmen, während die Seite sich um die neuen Kunden kümmert.

Was muss man denn machen, damit die eigene Seite die Kundenakquise für Sie übernimmt? Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und erfahren Sie unsere Insider-Tipps, die Ihnen helfen werden diese Aufgabe komplett an Ihre Homepage abzugeben!

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