25 Jun 2018

Was ist Ethernet?

Manch einer mag den Begriff „Ethernet“ schon einmal irgendwo aufgeschnappt haben. Doch die wenigsten wissen, was es damit auf sich hat. Dabei gibt es diese Technologie schon seit Jahren und in letzter Zeit erfährt sie mehr und mehr Beachtung. Wir erklären in diesem Artikel, was es mit dem Ethernet auf sich hat und warum es immer wichtiger wird.

Wofür benutzt man das Ethernet?

Ethernet

Ein Ethernet ermöglicht den Datentransport

Mithilfe eines Ethernets ist es möglich, Daten innerhalb eines geschlossenen Netzwerks von einem Endgerät zu einem anderen zu transportieren. Alles, was es dazu benötigt, sind ethernetfähige Geräte, die miteinander verbunden sind. So können zum Beispiel Fotos oder Videos von einem Computer an einen Smart-Fernseher gesendet oder auch Dokumente vom PC an den Drucker, einen anderen PC oder an ein externes Speichermedium übermittelt werden.

Für eine solche Verbindung bzw. Übertragung ist ein Ethernetkabel notwendig. Die meisten dürften dieses Kabel allerdings unter dem Begriff LAN-Kabel kennen. Dieses Kabel verbindet ein Gerät mit dem Router. Dieser fungiert als Schnittstelle innerhalb des Netzwerkes und verbindet alle darin enthaltenen Geräte miteinander.

Im privaten Bereich ist diese Form des Heimnetzwerks schon gut vertreten. In Unternehmen und Büros ist diese Technologie jedoch deutlich bekannter und kaum noch weg zu denken.

Wie ist das Ethernet aufgebaut?

Für den Aufbau eines Ethernets, sind zwei Gruppen von Komponenten notwendig: das „Data Communication Equipment“ (kurz: DCE) und das „Data Terminal Equipment“ (kurz: DTE).

Das DCE besteht aus sämtlichen Geräten, die dafür gedacht sind, Daten zu empfangen und auch weiter zu leiten. Das sind zum Beispiel Router, Switch und Hub. Sie spielen als Schnittstellen, bzw. als Verbindung zwischen den einzelnen Geräten des DTE eine wichtige Rolle.

Das Data Terminal Equipment besteht wiederum aus sämtlichen Endgeräten. Diese empfangen die Daten aus dem Data Communication Equipment über das Ethernet. Außerdem sind sie in der Lage, über das DCE Daten an andere Endgeräte zu versenden.

Ethernetkabel sorgen für die Verbindung

Das Ethernet-Kabel

Das DCE muss mit dem DTE verbunden sein, damit Daten innerhalb des Netzwerkes verschickt werden können. Diese Verbindung wird durch ein entsprechendes Kabel gewährleistet. Die Bezeichnung für ein solches Kabel ist Ethernet-Kabel. Den meisten dürfte allerdings der Begriff LAN-Kabel (LAN = Local Area Network) eher geläufig sein.

Als man begonnen hat, die Technologie des Ethernets zu verwenden, benutzte man hierfür ein relativ dickes Koaxialkabel. Aufgrund dessen nannte man die Technologie „ThickEthernet“ für dickes Ethernet. Später wurden die Kabel wesentlich dünner. Entsprechend redete man dann vom „ThinEthernet“ (dünnes Ethernet). Heute ist es allerdings Usus, dass Telefonkabel aus Kupfer für die Verbindungen zwischen Endgeräten und Verteilern benutzt werden. Wenn es größere Entfernungen zu überwinden gilt, sind dagegen Glasfaserkabel die beste Wahl.

Am Anfang war die Direktverbindung

Zu Beginn der Ethernet-Technologie war es üblich, dass alle Computer über einen Kabelstrang direkt miteinander verbunden waren. Wenn etwas defekt war, hatte man es sehr schwer, die Schwachstelle zu lokalisieren. Außerdem gingen alle gesendeten Daten an alle Geräte, die an dieses Netzwerk angeschlossen waren. Dies führte einerseits zu Datenstaus, weil einfach jederzeit sehr viele Daten überall unterwegs waren und andererseits gab es Probleme mit den Zugangsbeschränkungen, da ja nun jeder die Daten bekam, die der Absender eigentlich nur für ein bestimmtes Ziel vorgesehen hatte.

Durch die Erfindung und Einführung des Hubs, sind diese Probleme passé. Die im Ethernet miteinander verbundenen Geräte haben nun keine Direktverbindung mehr, sondern sind miteinander über eine Schnittstelle verbunden. Wenn nun ein Defekt vorliegt, kann dieser besser gefunden werden.

Außerdem ist es möglich, dass ein Sender seine Daten gezielt an einen bestimmten Empfänger versendet. Die Daten stehen also nicht mehr dem gesamten Netzwerk zur Verfügung. Zugangsberechtigungen sind dadurch sehr viel einfacher zu organisieren. Und auch die Gefahr von Datenstaus ist so sehr gering.

Die Idee stammt von Robert Melancton Metcalfe

Von der Idee zur Wirklichkeit

Im Jahr 1973 findet man die erste Erwähnung des Ethernets in einem Memo von Robert Melancton Metcalfe. Dieser gilt als Erfinder der Technologie und entwickelte sie am Xerox PaloAlto Research Center über mehrere Jahre hinweg. Die Idee hierfür kam Metcalfe aufgrund des funkbasierten Netzwerkprotokolls ALOHAnet auf Hawaii.

Zu Beginn waren sowohl Funktion als auch Aufbau nur als Skizzen vorhanden. Bis Metcalfe ein funktionsfähiges Ethernet entwickelte, vergingen noch etliche Jahre. Ende der 70er Anfang der 80er Jahre versuchte man dann allerdings, die Ethernet-Technologie als Standard aufzunehmen.

Verbesserung durch Entwicklung

Durch die Einführung der Hubs wurden sowohl kürzere, als auch getrennte Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Geräten möglich. Daten können so gezielt von einem Sender an einen bestimmten Empfänger versendet werden. Außerdem lassen sich Defekte einfacher lokalisieren und beheben.

In einem klassischen Ethernet-Netzwerk benutzen mehrere Geräte dasselbe Kabel für ihre Verbindung. Dadurch steigt das Risiko für Datenstaus und Kollisionen stark an, sobald das Datenvolumen über ein gewisses Level steigt. Mithilfe von Switching können Datenpakete gespeichert werden. Somit reduziert sich das Risiko von Kollisionen und Datenstaus.

Bereits wieder veraltet ist die Technologie der „Ethernet flow control“ oder zu Deutsch der „Flusskontrolle“. Sie verhindert Kollisionen, indem sie gezielt die Datenübertragung pausiert. Ähnlich wie bei einer Ampelkreuzung steuert sie also den Verkehrsfluss, so dass jeder Teilnehmer möglichst schnell und sicher passieren kann. Zwar ist dieses Technik bereits  etwas älter und auch nicht mehr weit verbreitet, sie kann aber optional immer noch zum Einsatz kommen.

Die Einführung von Glasfaser- und Kupferkabeln macht das Ethernet sehr viel verlässlicher. Außerdem sind spezielle Kupferkabel nicht nur in der Lage Daten zu übertragen, sondern auch Energie. Die im Netzwerk angeschlossenen Geräte können über solche Kupferkabel also auch mit Strom versorgt werden. Für einen schnellen Datentransfer über weite Entfernungen sind dagegen Glasfaserkabel die momentan beste Lösung. Vor allem größere Unternehmen nutzen sie daher, um ihre Daten möglichst schnell von einem Ende zum anderen zu übermitteln.

Die Vorteile des Ethernets

Ein Ethernet ist sehr sicher

Wer nur zuhause mit einem Netzwerk zu tun hat, mag sich nun fragen, warum man das Ethernet nicht einfach durch ein WLAN (Wireless Local Area Netzwork) ersetzt. Kabellose Verbindungen haben schließlich einige Vorteile gegenüber dem oft entstehenden Kabelsalat von früher. Die Vorteile eines Ethernets gegenüber eines WLAN sind schnell erklärt:

Ein optimal aufgebautes Ethernet-Netzwerk ist unabhängig von der Internetverbindung. So erlaubt diese Technologie eine verlässliche Datenübertragung, die von Internetausfällen unberührt bleibt. Vor allem in Unternehmen entscheidet man sich daher häufig für diese Technologie.

Gerade wegen der Unabhängigkeit vom Internet und der Notwendigkeit der Kabel, bietet das Ethernet eine hohe Sicherheit. Daten können nicht einfach abgegriffen werden. Sensible Daten, wie sie oftmals in Unternehmen verschickt werden, sind somit sehr viel besser geschützt, als solche, die durch ein WLAN geschickt werden.

Die für den Aufbau eines Ethernets notwendige Hardware ist vergleichsweise günstig. Hier kann man also durchaus Kosten sparen.

Da die Ethernet-Technologie sehr weit verbreitet ist und sich großer Beliebtheit erfreut, wird sie auch immer wieder weiterentwickelt.

Die Nachteile des Ethernets

Der einzige zu erwähnende Nachteil ist, dass es nach wie vor zu Kollisionen im Datenaustausch kommen kann. Dieser kann dann stocken und die Zeit der Datenaustauscht verlängert sich entsprechend.

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06 Jun 2018

Smart Home – Wie sicher ist das intelligente Zuhause?

Die Lichter an- und ausschalten, den Inhalt des Kühlschranks checken, die Heizung hoch- oder runterdrehen oder auch die Lautstärke der Musik ändern. Das alles und noch vieles mehr ist heute durch die Steuerung mit dem Smartphone und Co. möglich. Doch wie sicher ist das Smart Home vor Angriffen von außen? Wir gehen dieser wichtigen Frage auf den Grund.

Utopie wird zur Wirklichkeit

Smart Home ist Gegenwart

Das Smart Home ist längst keine Science Fiction mehr

Stellen Sie sich vor, Sie benötigen für das Betreten Ihres Hauses keinen Schlüssel mehr, sondern es genügt ein Blick in den Iris-Scanner. Sogleich öffnet sich die Haustür und eine angenehme Stimme empfängt Sie mit den Worten „Willkommen zuhause, Ihr Vorname“.

Die Räumlichkeiten haben genau die von Ihnen gewünschte Temperatur und die Kaffeemaschine lässt gerade automatisch einen Feierabend-Cappuccino durchlaufen. Ihre Lieblingsmusik erklingt von allein und der Kühlschrank zeigt Ihnen bereits an, welche Lebensmittel nachgekauft werden müssten.

Hört sich an, wie aus einem Science-Fiction-Film? Vor fünfzig Jahren war das noch so. Doch heute sind diese Ideen durchaus realisierbar.

Das Internet macht es möglich

Moderne Geräte haben heutzutage oft einen Internetanschluss. Hat man vor fünfzehn Jahren noch den Kopf darüber geschüttelt, fragen sich heute kaum einer, warum ein Fernseher sowas benötigt. Und auch Microwellen, Backöfen und Kühlschränke gehen mehr und mehr ans Netz.

Kaum war die Idee geboren, die alltäglichen Haushaltstätigkeiten online zu steuern, gab es kein Halten mehr. Den Rollladen hoch und runter fahren? Kein Problem. Die Heizung regulieren? Ganz einfach. Pakete entgegen nehmen, obwohl man nicht zuhause ist? Wenn’s weiter nichts ist.

Alles, was man dazu benötigt, ist ein internetfähiges Mobilgerät – sprich Smartphone – und eine ebenso internetfähige Ausstattung im eigenen Heim. Und schon kann man alles per Fernzugriff steuern, was in das System integriert ist.

Smart Home – Chance und Gefahr

Steuern Sie Ihr Zuhause mit dem Smartphone

Wer jetzt gleich in den nächsten Elektrofachmarkt rennen möchte, sollte sich allerdings einer Sache bewusst sein. Alles, was Sie in Ihrem Smart Home steuern können, kann von außen gehackt werden! Das Ergebnis könnten Horror-Szenarien sein, die einem Steven King-Roman entsprungen sein könnten.

Hacker können auf alle Ihre ungeschützten Geräte zugreifen. Was sie dann damit anstellen, steht in den Sternen, wenngleich es wohl zu Ihrem Schaden sein dürfte. Niemand möchte es erleben, wenn sich sein eigenes Heim plötzlich gegen einen wendet. Aus diesem Grund ist ein lückenloses Sicherheitsnetz in einem Smart Home unerlässlich.

Sicherheit in Ihrem Smart Home

Schon bei der Installation Ihrer Smart Home Geräte können Maßnahmen getroffen werden, um Ihr Smart Home zu schützen. Ihr System ist nur so stark, wie das am wenigsten gesicherte Gerät. Daher gehören zu jedem eine Verschlüsselung, eine Firewall und definierte Zugriffsrechte. Achten Sie auch darauf, dass Sie regelmäßig aktuelle Updates installieren. Vergewissern Sie sich dabei, ob diese Updates direkt vom Gerätehersteller stammen.

Richten Sie für jedes Gerät ein anderes sicheres Passwort ein und ändern Sie dieses regelmäßig. Das erhöht die Sicherheit um ein Vielfaches. Überlegen Sie sich gut, wem Sie den Zugriff auf Ihr Smart Home erlauben. Schränken Sie diesen Zugriff bei Besuchern zeitlich ein.

Schützen Sie Ihr Smart Home vor Hackern

Ihre persönlichen Daten schützen Sie am besten durch kryptographische Verfahren, bzw. Verschlüsselungen. Unberechtigte Dritte können so nicht darauf zugreifen. Vertrauliche Daten sollten Sie grundsätzlich nie mit anderen teilen. Speichern Sie diese Daten immer nur lokal und nicht auf einer cloudbasierten Lösung.

Was für ein Smart Home spricht

Der hohe Komfort ist natürlich ein absoluter Pluspunkt des Smart Home. Man spart sehr viel Zeit und Weg durch die Nutzung Smart Home-tauglicher Geräte. Dies erhöht die Lebensqualität um ein Vielfaches (wenn man einmal davon absieht, dass sich unsere ohnehin schon bewegungsarme Gesellschaft dadurch noch weniger bewegen muss).

Außerdem ist es möglich, mit einem ausgeklügelten Smart Home-System Energie zu sparen. So kann man beispielsweise dafür sorgen, dass nur geheizt wird, wenn auch jemand zu Hause ist oder dass die Raumbeleuchtung nur an ist, wenn sich auch jemand in diesem Raum aufhält.

Das Smart Home ist dafür da, Ihnen das Leben einfacher zu machen. Doch der richtige Umgang und eine gewisse Verantwortung sollten dabei keinesfalls unterschätzt werden. Lassen Sie sich daher in einem Fachgeschäft ausführlich beraten, bevor Sie Heizung, Backofen und Co. zu einer eigenen Intelligenz verhelfen.

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21 Mrz 2018

Was ist GitHub?

GitHub – einer dieser Begriffe, den Sie in den Weiten des Internets womöglich schon einmal aufgeschnappt haben, aber nicht so recht einordnen konnten. So viel sei verraten: Es handelt sich um die weltweit größte Softwareentwicklungsplattform. Ein kompliziertes Wort, und hier bestimmt nicht das letzte, schließlich bewegen wir uns im Programmiergenre. Doch keine Sorge, wir erklären alles ganz einfach und legen sogar ein Wörterbüchlein bei.

Git + Hub

GitHub

GitHub eine eigene Programmier-Plattform

Sinn und Funktion lassen sich aus dem zweigeteilten Namen ableiten, Git und Hub. Git ist der Name einer freien Software zur Versionsverwaltung, die bei Softwareprojekten zum Einsatz kommt. Ein solches Projekt besteht in der Regel aus mehreren Teilen. Jeder einzelne davon wird von einem separaten Entwicklerteam bearbeitet. Die gesamte Crew umfasst nicht selten hunderte oder gar tausende Programmierer. Da stellt sich die Frage: Wie fügt man diese vielen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammen?

Eine Variante wäre, jedes Entwicklerteam schickt seine Änderungen an eine zentrale Abteilung, die daraufhin den Code laufend aktualisiert. Das klingt zwar umständlich, wird aber gemacht. Allerdings handelt es sich dabei nicht um eine reale, sondern um eine virtuelle Abteilung innerhalb der Git-Software.

Hub wiederum bedeutet Knotenpunkt. So ergibt sich auch die Definition: GitHub ist eine Plattform für Git-Projekte, von denen Sie die eigenen verwalten und anderen folgen können. Mittlerweile befinden sich dort viele namhafte Open-Source-Projekte wie der Linux-Betriebssystemkern, das Webframework Ruby on Rails oder die JavaScript-Bibliothek jQuery.

Denglisches Wörterbuch

Die Kommunikation während der Arbeit besteht großteils aus feinstem Denglisch. Falls Sie keinerlei Programmierkenntnisse besitzen, werden Sie vermutlich kaum ein Wort verstehen. Die Frage “Kannst du bitte pullen?” kennen Sie vielleicht aus so manchem Online-Rollenspiel, doch das Anlocken von Gegnern ist hier nicht gemeint. Daher haben wir ein kleines Wörterbuch zusammengestellt.

Denglisch ist die führende Sprache bei GitHub

Repository: Der Begriff heißt übersetzt Lager oder Depot. Folglich dient ein Repository als zentrale Sammelstelle (vergleichbar mit einem Ordner) für Programmpakete und Metadaten eines Softwareprojekts.

Branch: Ein Repository unterteilt sich in einzelne Äste, sogenannte Branches. Jeder davon beschreibt eine separate Version desselben Softwareprojekts.

Commit: Haben Sie eine neue Version eines Branches fertiggestellt, committen (übergeben) Sie die Änderungen an die Versionsverwaltung. Commit ist demnach die Übergabe.

Push: Mit einem Push senden Sie alle im lokalen Branch durchführten Commits an das Repository.

Pull bzwPull Request: Nach einem Bugfix oder einer Implementierung einer neuen Funktion soll diese Änderung ins ursprüngliche Projekt einfließen. Dafür stellen Sie einen Pull Request, also eine Änderungsanfrage an den Administrator, der diese annehmen oder ablehnen kann.

Fork: Alle öffentlichen Repositories stehen unter Open-Source-Lizenz und lassen sich daher “gabeln”, sprich aufgreifen und innerhalb einer Fork (Gabel) in Eigenregie weiterentwickeln. Anschließend können Sie die eigene der ursprünglichen Version per Pull Request zuführen oder selbstständig weiterverbreiten.

Hostdienst und Webinterface

Git ist also eine eigenständige Software. Welche Vorteile bringt nun dieses Hub-Anhängsel? Hub bedeutet hier, dass zentrale Server bereitstehen, um Open-Source-Projekte gratis zu hosten. Das gilt zumindest für öffentliche Repositories, private hingegen sind kostenpflichtig. Für Firmen gibt es eine eigene Businesslösung, um intern die Vorzüge des sozialen Programmierens zu nutzen, ohne dass etwas nach draußen dringt.

Außerdem ist Git lediglich ein Kommandozeilen-Tool, erst GitHub verpasst der schnöden Oberfläche ein ansehnliches Webinterface. Das erhöht die Bedienungs– und Benutzerfreundlichkeit: Viele Features können Sie einfach per Mausklick ausführen, sparen sich also die Eingabe langwieriger Kommandozeilen-Befehle. Statistische Grafiken sorgen für einen runden Überblick und helfen dabei, den Verlauf des Softwareprojekts besser nachverfolgen und vorausplanen zu können.

Riesige GitHub-Community

Mit GitHub geht es steil bergauf

Die Plattform ging 2008 an den Start. Nach zehn Jahren tummeln sich darauf rund 27 Millionen User aus über 200 Ländern sowie etwa 77 Millionen Repositories. Damit hat sich die Nutzerzahl innerhalb von nur drei Jahren mehr als verdoppelt und die Menge an Repositories nahezu verdreifacht — Tendenz weiter stark steigend. Und kurz vor dem 10-jährigen Jubiläum erfolgte ein weiterer Meilenstein: der 100-millionste Pull Request.

Somit hat sich schrittweise eine große Community gebildet, die wie in einem sozialen Netzwerk untereinander interagiert. So können Sie beispielsweise einzelnen Entwicklern virtuell folgen, damit Sie kein Update des jeweiligen Profils oder Projekts verpassen. Die neuesten Versionen stehen dann immer sofort zum Download bereit und laden Sie ein, ein Feedback abzugeben oder gleich selbst mitzuwirken.

Weltgrößte DDoS-Attacke

Viele Millionen Nutzer, teils streng geheime Projekte, unter anderem von Großkonzernen wie Microsoft, IBM oder Facebook — all das bietet natürlich eine entsprechend große Angriffsfläche. Das musste GitHub Ende Februar 2018 leidvoll erfahren, und zwar als Opfer der bislang größten DDoS-Attacke der Internetgeschichte.

Bei einem solchen Angriff versuchen Hacker, durch massenhafte Anfragen einen Internetdienst in die Knie zu zwingen. Das ist in diesem Fall gelungen: Sekündlich bis zu 1,35 Terabit an Daten prasselten auf die Entwicklerplattform ein, die daraufhin nicht mehr erreichbar war. Der Dienstleister Akamai eilte zu Hilfe und nach rund acht Minuten war der Spuk vorbei, Projektdatenwaren angeblich nicht in Gefahr.

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19 Okt 2017

Für wen lohnt sich der Kauf eines NAS Servers?

Der Normalverbraucher, der nicht gerade Filme en Masse oder teure Software, bzw. hochsensible Dokumente in der Größe von mehreren Terabytes jederzeit zur Verfügung haben muss, kommt in der Regel mit einem schlichten Desktop PC oder Laptop zurecht, ohne dessen Speicherkapazität zu sprengen. Die etwas Älteren unter uns erinnern sich womöglich noch an CDs oder Disketten, um Dateien vom einen auf den anderen PC zu befördern. Etwas neuer ist beispielsweise der USB-Stick.

Was ist jedoch wenn man auf bestimmte, arbeitsrelevante oder persönliche Dokumente jederzeit zugreifen möchte, ohne diese physisch mit sich tragen zu müssen? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Cloud-Storage-Angebote

cloud und nas server was lohnt sichAuf der einen Seite finden sich die Cloud-Applikationen. Sie erlauben dem Endverbraucher jederzeit, vorausgesetzt man hat einen Internetzugang, auf die in der Cloud gespeicherten Dokumente zuzugreifen. Dabei ist es egal, ob man mit dem Smartphone, dem Tablet, dem Desktop PC oder dem Laptop auf die Daten zugreifen möchte. Die Clouds werden dabei bereitgestellt von Unternehmen, wie Google, Amazon, Apple oder auch von darauf spezialisierten Unternehmen, wie Dropbox.inc, die ihre gleichnamige Cloud im Internet für die User anbieten.

Das Userfreundliche Setup ist innerhalb von wenigen Minuten komplett eingerichtet und man kann sofort Daten in seiner Cloud hochladen. Jeder User bekommt dabei kostenfrei Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Die Größe des Speichers variiert von Anbieter zu Anbieter und bewegt sich meist im Rahmen von wenigen Gigabytes. Google Drive bietet bspw. einen kostenlosen Kontingent von 15 GB an. Wer bei Dropbox einen Account erstellt kann lediglich auf 2 Gigabyte hoffen.

Darüber hinaus sind Cloud-Storage-Angebote für Privatanwender recht schnell kostspielig. Möchte man den doch recht kleinen, gratis zur Verfügung gestellten Speicherplatz vergrößern, so bezahlt man in Form von monatlichen Raten bei den großen Anbietern eine extra Gebühr oben drauf. Wer sehr viel Speicherplatz benötigt – wir reden hier von mehreren Terabytes – bezahlt monatlich gut und gerne mehrere Hundert Euro. Zudem haben die beliebten Cloud-Storage-Angebote oft eine fragwürdige Policy bezüglich des Datenschutzes. Hier gibt es zwar von Anbieter zu Anbieter große Unterschiede, in welchem Umfang und welche Daten nun genau gesammelt werden. Viele werden sich auch an den ICloud-Hack aus dem Jahr 2014 erinnern, bei dem persönliche Daten von mehreren Millionen Usern, darunter auch Celebrities, ungewollt der Öffentlichkeit preisgegeben wurden.

Sicherheitsrisiken sind in der Cloud-Storage für Privatpersonen definitiv vorhanden. Für Business-Anwendungen existieren deswegen spezialisierte Cloud-Angebote, die entsprechend zertifiziert sind um sensible Daten zu schützen. Für den privaten Bereich sind solche Angebote jedoch Mangelware. Entsprechend muss man individuell entscheiden, wieviel Vertrauen man den Anbietern letzten Endes entgegen bringen möchte. Weniger sensible Daten in geringem Umfang, wie zum Beispiel Filme & Musik, Bilder oder auch Hausaufgaben kann man jedoch problemlos über seine Cloud teilen oder selbst von verschiedenen Geräten abrufen.

Vor- und Nachteile der Cloud-Storage-Angebote

(+)(-)
Frei verfügbarGeringer Speicherplatz
Gratis Speicherplatzkostspielige Upgrades
FilesharingUnsichere Datenschutzverhältnisse
Per Internet überall verfügbarDaten ggf. nicht vor Dritten gesichert
Userfreundlich (kurze Setup-Zeiten)Nur ‘normaler’ Datenzugriff, keine spezialisierten Applikationen

 

NAS Server

vorteile von nas servernAuf der anderen Seite finden wir als weniger bekannte Option die sogenannten NAS-Server. NAS steht dabei für ‘Network attached storage’, zu deutsch, ein Speicher, der an ein Netzwerk angeschlossen ist. Genau das ist die Funktion von NAS-Servern. Sie sind zentrale Server in einem Netzwerk, bspw. einem Haushalt oder einem Unternehmen, die allen an diesem Netzwerk beteiligten PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets, den gleichzeitigen Zugriff auf gespeicherte Files ermöglichen.

Sie beinhalten mehrere Harddrives und teilweise, in professionellen Umfeldern, sogar eine Vielzahl an RAIDs, die, je nach Konfigurierung, eine große Sicherheit und/oder einen schnellen Zugriff auf die gespeicherten Daten gewährleisten. Je nach Konfigurierung sind die Bestandteile skalierbar und ermöglichen den Zukauf zusätzlicher Plug-Ins in Form von Harddrives oder auch NAS-Units, die den Speicherplatz weiter vergrößern können und leicht einsetzbar sind. Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Arten von NAS-Servern finden sie bspw. hier: https://www.kaufberater.io/elektronik/netzwerk/nas-server/

Viele NAS Server kommen außerdem mit integrierter Firmware daher, neben einem Betriebssystem – oftmals Linux – sind bei aktuellen Modellen von Synology oder QNAP also auch Applikationen vorhanden, die es dem jeweiligen Benutzer, der auf den NAS-Server zugreift, vereinfacht, Files zu arrangieren und auf sie zuzugreifen. Das bedeutet, dass die Daten nicht nur einfach als Daten gespeichert werden, sondern direkt als die funktionsspezifischen Dateien erkannt werden. Der Fundus an verfügbaren Apps wird dabei auch dank der jeweiligen Communities, immer größer. Konkret gibt es z. B. Business-Applikationen, Web- oder Mailserver oder beispielsweise auch HDMI-to-TV-Access-Applikationen, die es ermöglichen Audio-oder Videoformate direkt über den Fernseher oder ein anderes gewünschtes Medium wiederzugeben. Die passende Smartphone-App, die es mittlerweile auch für IOS- oder Android-Betriebssysteme gibt, kann hier als Fernbedienung fungieren und ermöglicht einen bequemen Zugriff auf die so entstandene heimische Multimedia-Station.

vorteile und nachteile von nas servernIm Vergleich zu einfachen Servern, bspw. um- oder aufgerüsteten Desktop PCs, glänzen NAS-Server durch Kompaktheit, visuelle Ästhetik einen geringeren Preis und nicht zuletzt auch durch geringere Stromkosten. Weniger energiesparende Server amortisieren innerhalb weniger Jahre teilweise hunderte Euro an Extrakosten. Die ‘persönliche Cloud’ befindet sich außerdem im eigenen Besitz, das bedeutet, dass man keine monatlichen Beiträge bezahlen muss, um den Speicherplatz auch behalten zu können, wie es eben bei Cloud-Storage-Anbietern der Fall ist. Außerdem haben Großkonzerne wie Google oder Apple keine Einsicht in die eigenen Daten und die Chance, dass diese geleakt werden oder auf einmal verschwinden, fällt eher in den Bereich des eigenen menschlichen Versagens.

Der Speicherplatz kann frei nach eigener Facon vergrößert werden. Durch einfache Plug-Ins hat man innerhalb kürzester Zeit mehrere Terabytes Speicherplatz zusätzlich zur Verfügung. Auf der Schattenseite finden sich einerseits der hohe Einstiegspreis: die gängigen NAS-Server fangen ab ca. 300€ an – und wer redundante RAID-Systeme, also Harddrive-Komplexe, die sich selbst absichern, benötigt, wird diese eher im teureren Segment finden.

Außerdem muss das vergleichsweise schwierige Setup erwähnt werden, was womöglich so manchen Endverbraucher herausfordern wird und nicht zuletzt die mangelnde Mobilität der Daten. Filesharing funktioniert bei NAS-Systemen nur mit Geräten, die auch im selben Netzwerk angemeldet sind. Es gibt zwar Möglichkeiten, einen NAS-Server an das Internet anzuschließen, um die Daten jederzeit zur Verfügung zu haben, hierbei ist jedoch wiederum fortgeschrittenes Wissen notwendig. Wem es also um Mobilität geht, für den lohnt sich, der Einfachheit halber, schon eher eine USB-Festplatte, die man direkt an den Router anschließen kann oder aber der klassische Windows-Homeserver.

Vor- und Nachteile von NAS-Servern

(+)(-)
Absolute DatensicherheitBedingt einsteigerfreundlich
Kein monatlicher Aufpreis für SpeicherplatzerhöhungHohe Anschaffungskosten
Potenziell nahezu endlose SpeicherkapazitätMobiler Zugriff nur bedingt möglich
Leicht skalierbarErst rentabel ab hohem Speicherbedarf (1 Terabyte aufwärts)
Langfristig günstiger als Cloud-Angebote

 

Welches Angebot ist das richtige für mich?

Die Entscheidung für eine der verschiedenen Möglichkeiten des Datenstorings hängt im Endeffekt von den jeweiligen Präferenzen des Users ab. Wem es darum geht, kleine Mengen an Daten zu jeder Zeit verfügbar zu haben und diese optional mit Freunden zu teilen, der ist mit den gängigen Cloud-Angeboten gut beraten. Im Bereich bis zu 1 Terabyte sind diese Optionen auch wesentlich kostengünstiger als Heimserver.

Wer auf der anderen Seite große und womöglich stetig wachsende Mengen an Daten lokal, an einem Platz speichern, verwalten und bspw. mit seiner Familie teilen möchte, der ist mit einem NAS-Server gut beraten. Hier ist vor allem die Skalierbarkeit und die jeweilige Firmware hervorzuheben, die z. B. die Einrichtung eines Heimkinos oder eines professionellen Datenbackups  gewährleistet. Wem ein kleiner Speicher reicht und wer seine Daten immer mit dabei haben möchte, kann aber nach wie vor auch zu altbewährten Methoden, wie der externen Festplatte, der CD oder den USB-Sticks greifen.

 

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20 Apr 2017

Shared Server vs. dedizierter Server – wo liegt der Unterschied?

Setzt ein Unternehmer eine E-Commerce-Website auf oder lässt diese aktualisieren, muss er sich möglicherweise zwischen einem sogenannten “Shared Server“ („geteilter“ Server) und einem “Dedicated Server” (“dedizierter” Server) als Hosting-Option entscheiden. Es gibt einige nennenswerte Unterschiede zwischen diesen beiden Möglichkeiten, und potenzielle Kunden sollten sich vorab informieren, bevor sie sich für eine Lösung entscheiden.

In der folgenden Übersicht können sich Leser ein Bild von den wichtigsten Unterschieden zwischen mit anderen geteilten und dedizierten Servern machen.

 

Server-Hosted Sites

Bei Verwendung eines geteilten Hosts liegen auch andere Websites auf dem gleichen Server wie die Website des Kunden. Wenn Kunden dagegen eine Hostingoption mit einem dedizierten Server wählen, sind ihre Seiten alleine auf dem Server-System.

 

Speicherplatz und Bandbreite

In Shared-Hosting-Paketen wird dem Kunden eine begrenzte Bandbreite und Speicherplatz zugewiesen, da sich noch weitere Websites auf dem Server befinden. Kunden werden hier zum Teil mit hohen Gebühren konfrontiert, wenn sie ihre zugewiesenen Kapazitäten überschreiten. Mit einem dedizierten Server sind Speicherplatz und Bandbreite unbegrenzt verfügbar.

 

Kosten

In Shared-Hosting-Paketen werden die Serverleistungen auf mehrere Benutzer aufgeteilt, so dass auch die Kosten aufgeteilt werden können. Benutzer von dedizierten Servern dagegen müssen höhere Beiträge bezahlen, weil sie die Leistungen nicht mit anderen Besitzern teilen.

 

Sicherheit

Mit einem gemeinsamen Web-Hosting-System installiert das Hosting-Unternehmen Sicherheits-Anwendungen und Firewalls auf dem Server. Dagegen  müssen die Kunden auf dedizierten Servern die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Website selbst übernehmen. Shared Hosting-Server bergen dennoch ein höheres Risiko, weil andere Websites auf dem gleichen Server gehostet werden.

 

Gewünschtes Maß an Kontrolle

Dedizierte Server bieten den Nutzern umfassendere Kontrolle, da sie damit die Möglichkeit haben, ihre eigenen Scripts, Anwendungen und Programme auf dem Server auszuführen. Im Vergleich bieten Shared Server den Nutzern keine solche Möglichkeiten. Mit einem Hosting-Paket auf dedizierten Servern erhält der Benutzer eine höhere Flexibilität und Sicherheit, und damit auch ein höheres Maß an persönlicher Kontrolle.

 

Blacklisting

Auf Shared Servern gibt es ein größeres Risiko auf der sog. “Blacklist” der Suchmaschinen zu landen. Wenn sich ein anderer Website-Besitzer nicht erlaubter Praktiken bedient, kann der gesamte IP-Bereich auf der schwarzen Liste landen. Auf dedizierten Servern dagegen wird eine Website nur auf die schwarze Liste gesetzt, wenn der Besitzer selbst etwas Unerlaubtes macht.

 

Reaktionszeit und Leistung

Auf einem Shared Server kann der Traffic eher hoch sein, was die Bandbreite und andere Ressourcen verringern und langsame Antwort- und Ladezeiten verursachen kann. Dies ist kein Problem auf dedizierten Servern, da die Rechner-Leistung nicht geteilt werden muss.

 


Fazit Shared Server vs. dedizierter Server

Die Hosting-Option, die ein Kunde wählt, hängt von der jeweiligen Website, den Anforderungen an den Server, dem Budget und der vom Kunden benötigten Kontrolle ab. Wichtig ist es jedoch in jedem Fall, sich vorab gut zu informieren und anschließend eine gut durchdachte Entscheidung zu treffen.

 

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05 Jan 2017

Shared Server vs. Dedicated Server: Worin liegen die Unterschiede?

Beim Aufbau oder Relaunch Ihrer Website können Unternehmen zwischen verschiedenen Webhosting-Angeboten wählen. Die beiden wichtigsten Hosting-Arten sind Shared Server und Dedicated Server. Beide Angebote richten sich an unterschiedliche Kundenkreise, sodass eine individuelle Bewertung der Angebotsarten notwendig ist. Der vorliegende Guide liefert die wesentlichen Informationen, die als Grundlage für eine fundierte Entscheidung dienen.

 

Der grundlegende Unterschied zwischen Shared und Dedicated Server Hosting

Das englische Verb “share” findet sich im Deutschen bereits in Lehnwörtern wie Shareware oder Carsharing. Auch in Bezug auf das Webhosting bezeichnet es das Teilen beziehungsweise gemeinsame Nutzen von Ressourcen. Auf einer einzelnen Server-Hardware laufen beim Shared Hosting mehrere Webserver unterschiedlicher Kunden. Dagegen ist ein Dedicated Server vollständig für einen einzelnen Kunden reserviert. Dieser Unterschied hat mehrere Konsequenzen.

 

Begrenzung von Speicherplatz und Bandbreite beim Shared und Dedicated Server

managed cloud hostingDa ein Shared Server mehrere WebSites bedienen muss, teilt der Hoster die verfügbare Bandbreite und den Speicherplatz unter den Kunden auf. Die Begrenzung ist somit administrativ und ein Überschreiten der zugeteilten Ressourcen, beispielsweise durch eine unerwartet hohe Nachfrage im Onlineshop, kann zusätzliche Kosten, im äußersten Fall aber auch eine Kündigung des Vertrags nach sich ziehen. Beim Dedicated Server sind Speicherplatz und Bandbreite lediglich durch die physische Hardware-Ausstattung des Servers begrenzt. Stößt der Server an seine Grenzen, dann wirkt sich das ausschließlich auf den Webserver des jeweiligen Kunden aus. Die Hardware kann aufgerüstet oder der Webserver auf eine leistungsfähigere umgezogen werden.

 

Die Kosten von Shared und Dedicated Hosting

Bei der Kostenstruktur zeigt sich besonders deutlich, dass die Hosting-Arten unterschiedliche Kundensegmente ansprechen. Da beim Shared Server für jeden Kunden nur ein bestimmter Speicherbereich und ein Anteil an der Bandbreite reserviert ist, diese die restliche Hardware aber gemeinsam nutzen, sind die Kosten typisch geringer als beim Dedicated Server, den ein Kunden ganz exklusiv nutzt. Ein Dedicated Server ist daher vor allem für Kunden mit höheren Ansprüchen interessant, die auch bereit sind, mehr Geld für den Service auszugeben.

 

Hosting-Arten und Sicherheit

Bezüglich der Sicherheit gibt es mehrere Aspekte, die Dedicated und Shared Server Hosting unterscheiden. Beim Dedicated Server hat der Kunde mehr Kontrolle, damit aber auch mehr Verantwortung, speziell in Bezug auf die Sicherheit. Das Einspielen von Patches und die Überwachung sicherheitskritischer Ereignisse liegt dagegen beim Shared Hosting im Verantwortungsbereich des Hosters. Auf der anderen Seite sind die Webserver unterschiedlicher Kunden beim Shared Hosting nur durch Softwaremaßnahmen voneinander getrennt und damit prinzipiell weniger stark gegeneinander abgesichert als bei einer Dedicated Server Konstellation.

 

Wieviel Einfluss und Kontrolle wird benötigt?

Da ein Shared Server von mehreren Kunden gleichzeitig genutzt wird und deren Zugriff jeweils auf den eigenen Webserver begrenzt werden muss, erhalten diese in der Regel nur einen sehr eingeschränkten Zugang zu ihrem eigenen Speicherbereich. Dadurch ist es für den Kunden auch kaum möglich, eigene Skripte oder Programme zu installieren. Beim Dedicated Server gibt es dagegen üblicherweise einen Shell-Zugang und den auch für den Administrator-Account. Dieser heißt bei Unix und kompatiblen Systemen “root”, weshalb der Dedicated Server zur Kategorie der Root-Server gezählt wird. Auf solchen Systemen hat ein Kunde praktisch freie Wahl bei der Installation zusätzlicher Software.

 

Erfahrung und Fachkenntnis

Aus den beiden vorangegangenen Abschnitten zu Sicherheit sowie Einfluss auf und Kontrolle über das System ergibt sich noch ein weiterer Unterschied zwischen den Hosting-Arten. Wegen des beim Shared Hosting sehr eingeschränkten Zugriffs, ist für die Nutzung dieses Angebots keine besondere Erfahrung oder Fachkenntnis notwendig. Beim Dedicated Server fallen dagegen Installations- und Wartungsarbeiten an, die in den Verantwortungsbereich des Kunden fallen. Davon ausgenommen ist das Managed Hosting, bei dem der Hoster diese Arbeiten im Kundenauftrag ausführt.

 

Webserver Antwortzeiten und Performance

How to improve wordpress pagespeedDa sämtliche Ressourcen eines Dedicated Servers ausschließlich für den jeweiligen Kunden reserviert sind, haben Aktivitäten auf anderen Websites beim gleichen Hoster keinen Einfluss auf die Performance des Systems und die Antwortzeiten des Webservers. Dagegen kann ein starker Besucheransturm auf die Website eines Kunden beim Shared Hosting auch die Sites der anderen auf demselben Server beeinträchtigen, die Performance reduzieren und die Antwortzeiten des Webservers verlängern.

 

 

 

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22 Aug 2016

TYPO3: Ein mächtiges CMS mit vielen Möglichkeiten

TYPO3 ist ein Content Management System für Webseiten und Blogs, welches für den Redakteur einfach zu bedienen ist. Die technische Seite von TYPO3 ist ziemlich komplex und für Laien mit viel Einarbeitungszeit verbunden. Dafür ist das System quasi grenzenlos.

Los ging alles im Jahr 1998, als Kasper Skårhøj das CMS programmierte. Mittlerweile gibt es tausende Module, die sich integrieren lassen. Beispielsweise: Foren, Gästebücher, Communitys, gesperrte Bereiche und vieles mehr. Der Vorteil ist, dass sich die Arbeitsbereiche aufteilen lassen. So kann der Redakteur beispielsweise nur seine eigenen Texte verfassen und löschen, während der Webmaster auf alles Zugriff hat.

Auf Wunsch kann der Seitenbetreiber auch selbst entscheiden, welche Texte online gehen oder nicht. Hier lassen sich verschiedene Klassifikationen einstellen, sodass jeder in seinem eigenen Bereich arbeiten kann, ohne die restliche Webseite zu beeinflussen. Ein Redakteur kann das PHP-Script zum Beispiel nicht verändern, wenn er keine Rechte besitzt. Diese Art von Webauftritt mit Rollenverteilung lassen sich gut mit TYPO3 umsetzen.

Welche Websites werden mit TYPO3 umgesetzt?

Generell lässt sich jede Webseite damit realisieren. Egal, ob es sich um einen kleinen Blog oder um eine Internetseite von einem Megakonzern handelt. Falls Sie nur eine Informationsseite ins Web stellen möchten, die sich kaum verändert, ist solch ein komplexes CMS eher überflüssig.

Anders schaut die Sache aus, wenn Sie eine Firmenseite gestalten, wo verschiedene Abteilungen ihre eigenen Texte veröffentlichen. Möchten Sie beispielsweise ein Onlinemagazin gestalten ist TYPO3 die perfekte Wahl für dieses Vorhaben. Hier können Sie ganz einfach verschiedene Kategorien bilden,  zum Beispiel Städtenews, Psychologie, Wetter und Weiteres.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, eine Community zu gestalten. Fans können sich zu den Artikeln äußern und in einem Forum diskutieren. Facebook lässt sich ferner als Schnittstelle integrieren. Die User bekommen die Chance, direkt mit ihren Facebook Account zu interagieren. Dies funktioniert auch mit anderen sozialen Netzwerken und Google.

Wann lohnt sich die Erstellung einer TYPO3 Website?

Dann, wenn Sie mit Ihrer Webseite Geld verdienen möchten, bzw. müssen, empfiehlt es sich auf Typo3 zu setzen, da es sich um ein professionelles CMS handelt. Zudem lässt sich TYPO3 mit neuen Funktionen erweitern. Ein CMS muss gut funktionieren, vor allem, wenn Sie hohen Traffic auf Ihrer Seite erwarten. Hinzu kommt natürlich ein guter Webserver, der für die Schnelligkeit sorgt. Lassen Sie sich Ihre TYPO3 Webseite vom Profi erstellen und Sie werden Ihren Kunden einen Gefallen tun.

Websites die mit TYPO3 erstellt wurden bieten die Möglichkeit, das Design sehr individuell anzupassen. Damit ist TYPO3 die richtige Wahl, wenn Sie wert auf sehr exakte Übereinstimmung der Website mit Ihrer Corporate Identity und Styleguides Wert legen. Dementsprechend wirkt Ihre Webseite professionell und lässt sich passend zu anderen Marketingmaterialien wie bestehenden Broschüren und Katalogen gestalten.

Wann sollte auf ein anderes CMS zurückgegriffen werden?

Sie haben die Wahl, es gibt hier keine Regel, die besagt, dass Sie ab einem bestimmten Zeitpunkt, auf ein anderes CMS setzen müssen. WordPress ist für Autoren empfehlenswert, die einen Blog führen und täglich über Ihre Arbeiten berichten. Für diesen Zweck wurde WordPress eigentlich erschaffen: Als Blogger-CMS. Word Press ist ebenso zu empfehlen, falls Sie bereits eine fertige Webseite haben und einen Blog integrieren möchten.

TYPO3 ist mächtig und die Einarbeitung benötigt viel Zeit als Webmaster. Die Redaktionsoberfläche erklärt sich wiederum fast von selbst. WordPress ist schneller installiert und die Einarbeitungszeit ist kürzer. Während bei TYPO3 je nach Wunsch, zahlreiche Funktionen programmiert werden müssen. Für große Firmen, Unternehmen mit viel Traffic, Redaktionen und Co, ist es die passende Wahl. Einzelkämpfer, Blogger, Freiberufler und ähnliche Zielgruppen kommen dagegen mit WordPress gut zurecht.

Fazit

TYPO3 ist ein komplexes System, welches sich fast unendlich erweitern lässt. Es gibt tausende Funktionen. Es lassen sich verschiedene Bereiche begrenzen und es ist möglich, TYPO3 in ein eigenes Design zu integrieren. Ideal für Unternehmen mit viel Traffic und jene, die zahlreiche Seiten auf einer Homepage verwalten müssen.

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08 Aug 2016

Was hilft wirklich gegen Spam Mails?

Spam Mails gehören zu den unschönen Seiten des Internets. Auch wenn es Spam-Filter in vielen Fällen schaffen, unseriöse Mails direkt auszusortieren: Komplett vermeiden lassen sich Spam Mails meistens nicht. Allerdings gibt es ein paar Strategien, die Ihnen beim Kampf gegen die ungewünschten E-Mails weiterhelfen.

Spam Mails sind wahrscheinlich so alt wie das Internet. Als Spam werden dabei alle E-Mails bezeichnet, die ein User ohne Absprache zugeschickt bekommt und die er nicht haben möchte. In den meisten Fällen handelt es sich um Werbe-E-Mails mit teilweise betrügerischem Inhalt. Beim Klick auf einen Link in der Mail oder dem Öffnen eines Anhangs kann es auch zur Übertragung von Schadprogrammen und Viren kommen.

Kurz und knapp: Spam Mails möchten Sie am liebsten gar nicht bekommen. Und falls sich doch einmal eine solche Nachricht zu Ihrer Mailadresse verirrt, soll sie am besten direkt in den Spamordner umgeleitet werden.

Spam steht dabei eigentlich für „Spiced Pork and Meat“. Hierbei handelt es sich um eingelegtes Fleisch. In einem Sketch von Monty Python wurde Spam dadurch bekannt, dass jedes Gericht in einem Restaurant mit ebendiesem Fleisch serviert wurde. Es gab also keine Möglichkeit, kein Spam zu erhalten. Daher stammt vermutlich der Name für die unerwünschten Werbemails.

Welche Maßnahmen können Sie trotzdem ergreifen, um Spam so gut es geht zu vermeiden?

Gehen Sie sorgsam mit Ihrer E-Mail-Adresse um

Bei einer E-Mail-Adresse ist es wie bei einer Telefonnummer: Man wechselt sie nur ungern. Schließlich haben Sie Ihre Mailadresse an viele Kontakte weitergegeben. Im geschäftlichen Umfeld werden die Adressen natürlich auch auf Visitenkarten oder Briefbögen gedruckt. Daher sollte ein Wechsel der „Anschrift“ möglichst vermieden werden.

Ein erster wichtiger Schritt dafür ist der sorgsame Umgang mit Ihrer E-Mail-Adresse. Das ist leichter gesagt als getan. Sobald ein Mailkontakt online veröffentlich wird, wird er früher oder später auf einer Kontaktliste der Spammer landen.

Es kann sich daher anbieten, eine öffentliche Adresse zu verwenden, die beispielsweise auf Ihrer Firmenseite veröffentlicht wird, und eine interne Adresse, die nur an wenige Kontakte weitergegeben wird.

Öffnen sie keine Spamnachrichten

Sie sollten die Interaktion mit Spam auf ein absolutes Minimum beschränken. Am besten ist es, Sie ignorieren die Nachrichten oder löschen Sie direkt. Seien Sie extrem vorsichtig beim Öffnen von E-Mails, bei denen Spamverdacht besteht! Diese können, wie schon geschrieben, Schadprogramme enthalten und Ihre IT schädigen.

Eine Antwort an den Absender der Spam Mail können Sie sich in den meisten Fällen sparen, auch wenn dies auf den ersten Blick eine gute Möglichkeit der Frustbewältigung ist. Hinter den Nachrichten stecken häufig professionelle Banden, die Ihrer Nachricht keinen Blick würdigen werden. Schlimmer noch: Sie bestätigen durch Ihre Antwort, dass der Spammer auf eine gültige Mailadresse gestoßen ist. So werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit das Ziel von weiteren Spam-Nachrichten.

Anders sieht es hingegen aus, wenn der Absender der Spam Mail einen deutschen Mail-Provider oder eine deutsche Domain nutzt. Dann können weitere Schritte tatsächlich sinnvoll sein, beispielsweise eine Beschwerde an den entsprechenden Provider.

Nutzen Sie Spamfilter in Ihrem E-Mail-Programm

Natürlich wissen auch die E-Mail-Provider, dass Spam eine Plage für ihre Kunden ist. Gerade im Bereich der Spamfilter gab es daher in den letzten Jahren eine starke technische Entwicklung. Die Filter sind immer besser darin geworden, unseriöse und schädliche E-Mails zu erkennen und sie direkt in den Spam-Ordner weiterzuleiten.

Manchmal rutscht natürlich trotzdem eine Nachricht eines „nigerianischen Prinzen“ oder vom „Außenministerium der Seychellen“ in Ihren Posteingang. Dann sollten Sie diese Nachricht einfach als Spam markieren, damit Ihr Provider weitere Nachrichten dieses Absenders direkt als Spam einordnet.

Allerdings kann es natürlich auch passieren, dass eine wichtige E-Mail im Spam-Ordner hängen bleibt. Daher sollten Sie diesen regelmäßig kontrollieren.

Konfigurieren Sie Ihren Spam-Filter

Sie können Ihren Spam-Filter über verschiedene Einstellungen konfigurieren. Dies sollten Sie auf jeden Fall tun, um möglichst viele Spammails direkte auszusortieren und die echten Mails ohne Probleme durch den Filter passieren zu lassen.

So lässt sich beispielsweise einstellen, dass E-Mails von gewissen Absendern niemals als Spam behandelt werden sollen. Genauso können Sie natürlich auch festlegen, dass bestimmte Absender auf der schwarzen Liste stehen und ihre Nachrichten direkt im Werbe-Ordner landen. Auch können manchmal bestimmte Wortlisten angelegt werden. Enthält eine E-Mail dann eines oder mehrere dieser Worte, wird sie ebenfalls in den Spam-Ordner weitergeleitet.

Sie können Ihr Mailprogramm auch so konfigurieren, dass Spam Mails direkt gelöscht werden. Das sollten sie allerdings nur tun, wenn die eingestellten Regeln eher streng sind, also eine als Spam erkannte E-Mail auch wirklich sehr wahrscheinlich Spam ist. Sind Ihre Regeln hingegen umfassender und es besteht die Gefahr, dass auch wichtige Nachrichten vom Programm aussortiert werden, sollten Sie diese nicht direkt löschen.

Die unterschiedliche Qualität der Spam-Filter

Mittlerweile gibt es eine unüberschaubare Anzahl an E-Mail-Providern und damit auch viele verschiedene Spam-Filter. Manche davon arbeiten besser und manche schlechter. Ein gut funktionierender Spam-Filter gehört dabei zu den wichtigsten Eigenschaften eines E-Mail-Providers.

Wenn jeden Tag eine große Zahl an Spammails im Posteingang landet, kann die Mailadresse damit unbenutzbar werden. Auf der Suche nach einem passenden E-Mail-Provider sollten Sie daher auf jeden Fall auf einen zuverlässigen Spam-Filter achten.

Zusätzliche Anti-Spam-Programme

Wenn der Filter Ihres E-Mail-Providers nicht ausreicht, um die Spam-Probleme in den Griff zu bekommen, können zusätzliche Anti-Spam-Programme möglicherweise die Lösung sein. Diese sortieren die E-Mails, die an Ihre Adresse versendet werden, bevor Ihr Mailprogramm Sie überhaupt bekommt. Die ankommenden Nachrichten werden beispielsweise mit aktuellen Listen von Spam-Adressen abgeglichen. So werden bekannte Spammer direkt identifiziert.

Hier sollten Sie darauf achten, dass diese Anti-Spam-Programme auch für den Business-Bereich eine funktionierende Alternative darstellen und beispielsweise entsprechend des deutschen Datenschutzes verwendet werden können.

Wechseln Sie Ihre E-Mail-Adresse

Dieser Schritt ist natürlich besonders radikal und mit viel Arbeit verbunden. Er sollte daher nur das letzte Mittel im Kampf gegen Spam sein. Wenn eine Mailadresse aber unter besonders penetrantem Dauerfeuer der Spamabsender steht und alle anderen Methoden nicht weitergeholfen haben, kann ein Wechsel der Adresse der letzte Ausweg sein.

Dann haben Sie auch die Chance, einen E-Mail-Provider mit einem gut funktionierenden Spamfilter auszuwählen. Außerdem sollten Sie bei Ihrer neuen Adresse gleich zu Beginn darauf achten, nicht wieder ins Visier der Spam-Versender zu kommen.

Spam Mails effektiv bekämpfen

Auch wenn sich Spam wohl nie ganz vermeiden lässt, gibt es trotzdem Mittel und Wege, ihr Aufkommen zu reduzieren. Besonders wichtig ist dabei ein gut funktionierender Spamfilter. Dieser stellt auch ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines E-Mail-Providers dar. Dann müssen Sie sich nicht mehr als nötig über unerwünschte Werbenachrichten ärgern.

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23 Jun 2016

TYPO3 Hosting: Alles was Sie wissen müssen

TYPO3 ist ein Content Management System (CMS), mit dem eine professionelle Webseite betrieben werden kann. TYPO3 wird von vielen Unternehmen eingesetzt und wurde auch speziell für die Verwendung in einem professionellen Umfeld entwickelt. Wann sollten Sie auf TYPO3 zurückgreifen anstatt auf WordPress, dem am meisten verwendeten CMS?

Ein Content Management System, abgekürzt auch CMS, bietet Ihnen in den allermeisten Fällen die idealen Voraussetzungen, um mit möglichst wenig Aufwand eine Webseite für Ihr Unternehmen betreiben zu können. So ist es beispielsweise nicht mehr nötig, umfangreiche Programmierkenntnisse zu haben, um eine Webseite pflegen zu können.

Was genau ist ein Content Management System?

Webdesign mit CMS

Mit einem CMS kann ein einheitliches Layout der Seite realisiert werden

Als Content Management System werden Programme bezeichnet, mit denen bestimmte Inhalte bearbeitet werden können, zum Beispiel Webseiten. Ein CMS ist in den meisten Fällen sehr gut geeignet, um eine Webseite zu betreiben.

Für den Einsatz der meisten Content Management Systeme sind keine oder nur geringe Programmierkenntnisse notwendig. Weiterhin führt die Verwendung eines CMS dazu, dass das Layout der Seite automatisch standardisiert ist. Wird neuer Content erstellt, wird dieser automatisch an das bestehende Layout angepasst. Durch diese Standardisierung kann viel Zeit gespart werden. Änderungen an der Seite fallen so wesentlich leichter.

Weiterhin erfolgt die Ablage von Inhalten einheitlich und übersichtlich, zum Beispiel in entsprechenden Datenbanken. Dadurch ergibt der Name „Content Management“ noch ein wenig mehr Sinn.

Der Einsatz von TYPO3 als Content Management System

TYPO3 ist ein spezifisches Content Management System, welches von vielen Unternehmen in einem professionellen Umfeld eingesetzt wird. In diesem Bereich der Enterprise CMS ist TYPO3 das am meisten genutzte System. So vertraut zum Beispiel die Lufthansa darauf, mit Typo3 die richtige Content Management Strategie umsetzen zu können.

Erstmalig erschien Typo3 im Jahr 1998. Entwickelt wurde es zunächst von Kasper Skårhøj. Dieser gab dem CMS auch den heute noch verwendeten Namen. „Typo“ steht dabei im Englischen für einen Tippfehler. Durch einen solchen Fehler hatte er während der Arbeit am Programm einen Teil des Quellcodes verloren. Als er diesen neu erstellte, konnte er das Programm gleich ein wenig verbessern. Aus diesem Grunde wurde Typo zum Namen des CMS. Die Zahl 3 steht dabei für die Versionsnummer, unter der das Programm bekannt wurde.

Seitdem wird es beständig weiterentwickelt und erfreut sich vor allem in Deutschland einer großen Beliebtheit. Grundlage für TYPO3 ist dabei die Programmiersprache PHP.

Neben TYPO3 gibt es eine Reihe von anderen Open Source CMS. Ebenfalls verbreitet sind Drupal und Joomla. Der absolute Platzhirsch in diesem Bereich ist aber WordPress. Es wird geschätzt, dass jede vierte Webseite mit WordPress betrieben wird. Zum Vergleich: Mit TYPO3 werden nur circa 0,7 Prozent der Webseiten betrieben. Warum sollten Sie also nicht einfach zu WordPress greifen, um ihre Webseite aufzusetzen?

Der Unterschied zwischen TYPO3 und WordPress

Wordpress Hosting

Der Unterschied zwischen Typo3 und dem beliebten CMS WordPress

Auf den ersten Blick sind sowohl WordPress als auch TYPO3 Open Source CMS, also Programme mit einem vollständig zugänglichen Quellcode. Trotzdem verfolgen beide einen unterschiedlichen Ansatz. WordPress ist zunächst als Blogging-Plattform gestartet und hat sich mit der Zeit näher in Richtung eines vollständigen Content Management Systems entwickelt. Trotzdem liegt der eigentliche Schwerpunkt der Plattform noch immer auf Blogs und kleinen und mittelgroßen Seiten.

Für den Betrieb einer großen Unternehmensseite ist WordPress trotzdem in manchen Fällen geeignet. Große Unternehmen wie eBay oder SAP verwenden WordPress zwar ebenfalls, aber ausschließlich für den eigenen Blog. Auf der Unternehmensseite selbst sind andere Dienste im Einsatz.

Für kleine und mittelgroße Webauftritte ist WordPress eine gute Wahl. TYPO3 ist im Vergleich dazu direkt als CMS für Unternehmen entwickelt worden und lässt sich daher in diesem Umfeld bei größeren Seiten sehr gut einsetzen.

Die Vorteile von TYPO3

TYPO3 bietet zunächst die Vorteile, die sich auch bei anderen CMS finden. Dazu gehört die getrennte Bearbeitung von Layout und Inhalt, die Nutzung einer graphischen Bedienoberfläche, mit der sich auch ohne Programmierkenntnisse Änderungen an der Webseite umsetzen lassen, oder die Bearbeitung der Seite direkt über einen Browser.

Weiterhin bietet TYPO3 spezifische Vorteile für den Einsatz im Unternehmen. So verfügt das CMS beispielsweise über eine komplexe Rechteverwaltung, die es einfach macht, verschiedenen Nutzern verschiedene Rechte zuzusprechen. So kann eine bestimmte Nutzergruppe zum Beispiel nur Rechte für bestimmte Seiten erhalten. Die Sicherheit des Webauftritts lässt sich somit einfacher gewährleisten.

Ein weiterer Vorteil ist die hohe Flexibilität des Systems. Das Design der eigenen Seite kann genau an die eigenen Wünsche angepasst werden, sofern man über entsprechende Kenntnisse verfügt. Auch das Backend kann nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Bei vielen anderen CMS ist so eine hohe Flexibilität nicht gegeben.

TYPO3 kann, genau wie andere Systeme, durch Erweiterungen um spezielle Funktionen ergänzt werden. Dies geschieht zum Beispiel dann, wenn ein spezielles E-Commerce-System verwendet werden soll.

Bezüglich der Sicherheit einer Seite hat TYPO3 ebenfalls gute Karten. Das liegt nicht nur am Programm selbst, sondern auch an seiner geringeren Verbreitung im Vergleich zu anderen Content Management Systemen. Dadurch ist es seltener das Ziel von Angriffen. Bei einem Einsatz unter den üblichen Sicherheitsvorkehrungen ist TYPO3 also ein sehr sicheres System.

Technische Voraussetzungen für ein professionelles TYPO3 Hosting

typo3 hosting serverraum

Für das TYPO3 Hosting müssen bestimmte techniche Voraussetzungen erfüllt sein.

Damit Sie TYPO3 ohne Probleme einsetzen können, muss Ihr Webhoster eine Reihe von Vorgaben einhalten. Nicht jedes Hosting-Paket ist auch dazu geeignet, eine professionelle TYPO3-Seite supporten zu können.

Die minimalen technischen Voraussetzungen sind dabei recht überschaubar. So muss zum Beispiel PHP5, eine Programmiersprache, unterstützt werden. Außerdem muss ein Datenbanksystem unterstützt werden, welches auch von TYPO3 verwendet werden kann. Hier kommen meist MySQL-Datenbanken zum Einsatz.

Da TYPO3 als CMS recht verbreitet ist, sind die meisten Hoster auch auf die Anforderungen des Systems vorbereitetet. Bevor Sie aber einen längerfristigen Hosting-Vertrag abschließen, sollten Sie auf jeden Fall sicherstellen, dass es auch in der Zukunft zu keinen Problemen kommt. Im Zweifel sollten Sie explizit nachfragen, ob das entsprechende Hosting-Paket auch für TYPO3-Seiten geeignet ist.

Wenn Sie bezüglich der technischen Voraussetzungen für TYPO3 auf Nummer sicher gehen wollen, dann sollten Sie ein TYPO3-Hosting-Paket erwerben. Diese sind speziell für die Verwendung mit diesem CMS optimiert. So können Sie also sicher sein, dass Ihr Provider stets die entsprechende Technik bereithält, damit Ihre TYPO3-Seite stabil, sicher und schnell läuft.

Eine Webseite mit TYPO3 aufsetzen

Ein großer Nachteil bei TYPO3 ist die Einarbeitung. Tatsächlich ist das Aufsetzen einer Seite mit TYPO3 wesentlich komplizierter als beispielsweise bei WordPress. In den allermeisten Fällen benötigen Sie dafür professionelle Hilfe. Dies schlägt sich natürlich auch in entsprechenden Kosten nieder. Ist das System einmal eingerichtet, gelingt der Einstieg aber etwas einfacher.

Worauf Sie bei der Verwendung von TYPO3 achten sollten

Webentwicklung

Für den Aufbau und die Pflege einer TYPO3-Website sind Entwicklerkenntnisse notwendig.

Für die Einarbeitung in TYPO3 sollten Sie ein wenig Zeit einplanen. Das CMS ist nicht vollständig intuitiv bedienbar. Dies ist aber nur eine Einstiegshürde. Sobald die grundlegenden Funktionen einmal verstanden sind, lässt sich auch TYPO3 komfortabel bedienen.

Da Typo 3 vor allem als Enterprise CMS eingesetzt wird, ist die Anzahl der zugänglichen Erweiterungen kleiner als bei einem System wie WordPress. Auch gibt es weniger vorgefertigte Templates, da Unternehmen Wert auf eine stärkere Individualisierung des Layouts legen. Wenn es keine passenden Erweiterungen gibt, müssen die Anpassungen individuell vorgenommen werden. In einem solchen Fall sind Programmierkenntnisse unabdingbar.

TYPO3 ist ein Open Source CMS. Das bedeutet, dass der gesamte Quelltext des Programms öffentlich einsehbar ist. Dies bringt eine Reihe von Besonderheiten mit sich. Es bedeutet zum Beispiel, dass Sie als User die Software selbst anpassen und weiterentwickeln können. TYPO3 ist als Software auch absolut kostenlos nutzbar. Es müssen also keine Lizenzgebühren bezahlt werden.

Für das Hosting-Paket an sich fallen aber natürlich Kosten an. Hier gibt es unterschiedliche Pakete, die dann bei einem Hosting-Anbieter zu einem entsprechenden Preis erworben werden können.

Gegenüber Open Source Software gibt es oft das Vorurteil, dass sie für den Einsatz in einem professionellen Umfeld nicht geeignet sei. So wird beispielsweise das Argument vorgebracht, Open Source Software würde möglicherweise nicht langfristig gepflegt und aktualisiert.

Ganz abgesehen davon, dass auch bei einer Lizenz-Software der Support vom Hersteller eingestellt werden kann, steht hinter Open Source Software oft eine sehr große Entwicklergemeinde. So ist es auch bei TYPO3. Das Programm wird ständig weiterentwickelt. Aufgrund der Beliebtheit von TYPO3 sollte es hier auch in naher Zukunft keine Probleme geben. Für bestimmte TYPO3-Versionen wird der Support sogar für mindestens drei Jahre garantiert.

Für wen ist TYPO3 geeignet?

TYPO3 ist genau das Richtige, wenn Sie eine sehr große professionelle Seite betreiben wollen. Auch die Möglichkeiten zur Individualisierung sind bei TYPO3 extrem stark ausgeprägt. Diese Vorteile haben aber auch ihren Preis: TYPO3-Seiten können in den meisten Fällen nicht selbst aufgesetzt werden, da diese Aufgabe einfach zu komplex ist. Hier muss ein Experte ran. Auch die Einarbeitung in das CMS dauert länger als zum Beispiel bei WordPress.

Wenn Sie eine kleinere Seite betreiben, lassen sich auch mit anderen Content Management Systemen sehr gute Ergebnisse erzielen. Neben dem überall präsenten WordPress sind hier vor allem Joomla und Drupal zu erwähnen. Jedes CMS hat dabei seine ganz eigenen Vor- und Nachteile.

Wenn sie sich für TYPO3 entscheiden, können Sie entweder ein spezielles TYPO3-Hosting dafür auswählen oder aber darauf achten, dass die technischen Voraussetzungen für einen Betrieb erfüllt sind.

Für große und komplexe Seiten ist TYPO3 also eine sehr gute Wahl und die richtige Grundlage für ihre Website.

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02 Jun 2016

Die besten Tools für Startups

Startups haben viel um die Ohren. Im kleinen Team müssen alle Aufgaben möglichst effizient bearbeitet werden. Dabei ist klar: Genug Zeit werden Sie nie haben. Es gibt aber eine ganze Reihe von Tools, die Ihnen den Alltag erleichtern können. Dabei geht es zum Beispiel um die Kommunikation im Team, die Organisation von Aufgaben, die Kundenbetreuung, oder das eigene Marketing.

Startups haben nie genug Ressourcen, um alle anfallenden Aufgaben entspannt erledigen zu können. Wenn Sie selbst Startup-Gründer sind oder aber in einem Startup arbeiten, wird Ihnen das bekannt vorkommen. Um die Zeit sinnvoll nutzen zu können, gibt es eine ganze Reihe von Tools, die Ihnen helfen können, das tägliche Chaos zu bewältigen. Dazu gehören: Slack, Trello, Freshdesk, Mailchimp, Github und Google Analytics.

Slack – Einfache und schnelle Kommunikation im Team

Slack Screenshot

Mit Slack können Sie die Kommunikation im Team entscheidend verbessern. Dabei ist Slack im Grunde ein recht einfaches digitales Chat-Tool. Trotzdem sind alle entscheidenden Funktionen mit an Bord. So lassen sich unterschiedliche Chats einrichten, die bei Slack auch Channels genannt werden. Es kann es für jedes Projekt oder für jede Arbeitsgruppe über einen eigenen Channel kommuniziert werden.

Auch ist es kein Problem, über Slack schnell Dateien auszutauschen. Andere Tools können ebenfalls schnell integriert werden. Dazu gehört beispielsweise Skype als weiterer Kommunikationskanal oder Dropbox, um Dateien abzulegen.

Slack hat sich schon in vielen Startups weltweit als Kommunikationsstandard etabliert und kann somit beispielsweise den nervigen Austausch über dutzende E-Mails ersetzen. Dabei gibt es sowohl eine kostenlose, als auch eine kostenpflichtige Variante.

Trello – Projektmanagement übersichtlich und schön anzusehen

Trello Screenshot

Gerade wenn sie eine Vielzahl an Aufgaben erledigen müssen, können Sie dabei schnell den Überblick verlieren. Dann hilft ein Tool wie Trello. Projekte lassen sich hier nach den Grundlagen des Kanban, einer ursprünglich in Japan entwickelten Arbeitsmethode, visualisieren und abarbeiten. Und das sieht auch noch gut aus.

Bei Trello arbeiten Sie mit sogenannten Boards, Listen und Karten. Dabei kann ein Board etwa ein Projekt symbolisieren. Innerhalb des Boards können dann verschiedene Listen angelegt werden. Diese können beispielsweise folgende Namen tragen:

  • Ideen
  • To Do
  • Aufgaben in Bearbeitung
  • Wartende Aufgaben
  • Erledigte Aufgaben

Auf die Ideen-Liste kommen alle Aufgaben, die in Zukunft vielleicht einmal bearbeitet werden sollen. Auf der To Do-Liste stehen die anstehenden Aufgaben, die noch nicht in Bearbeitung sind. Werden diese angegangen, kommen sie auf die Liste, die alle Aufgaben in Bearbeitung beinhaltet.

Dabei wird jede Aufgabe durch eine Karte symbolisiert. Ist die Aufgabe abgehakt, kommt sie zu den erledigten Aufgaben. Die einzelnen Karten können dabei mit weiteren Details verknüpft werden, beispielsweise mit einem Bild oder einer Datei. So können auch komplexe Projekte im Team übersichtlich dargestellt werden. Auch der Arbeitsprozess jedes Teammitgliedes ist somit einfach nachvollziehbar.

Natürlich sind auch viele andere Einteilungen von Karten, Listen und Boards denkbar. So werden häufig auch Listen für themenspezifische To-Do’s erstellt. Die Nutzung von Trello ist in der Basisvariante kostenlos.

Freshdesk – Einfacher Support für Ihre Kunden

Freshdesk Screenshot

Auch wenn Sie versuchen, Ihr Angebot möglichst fehlerfrei zu gestalten, werden früher oder später Probleme oder Fragen bei Ihren Kunden auftauchen. Für diesen Fall brauchen Sie einen funktionierenden Kundensupport.

Hier ist Freshdesk eine einfache und flexible Lösung. Die Software ermöglicht es Ihnen, bei Kundenanfragen an den Support schnell zu handeln und Fragen und Probleme aus der Welt zu schaffen. Dafür sorgen beispielsweise ein intelligentes Ticketing-System oder auch das Management vorgefertigter Antworten auf häufige Anfragen.

Auch Freshdesk gibt es in Paketen mit unterschiedlichen Preisen, die sich nach Ihren Anforderungen richten.

Mailchimp – So starten Sie ganz einfach ins E-Mail Marketing

MailChimp Screenshot

Obwohl die E-Mail schon lange totgesagt wird, ist E-Mail-Marketing in vielen Branchen noch immer nicht wegzudenken. Auch für Ihr Startup ist es sehr wahrscheinlich eine gute Idee, per E-Mail mit potentiellen Kunden zu kommunizieren. Die technischen Lösungen dafür sind heutzutage sehr einfach zu bedienen. Einer der beliebtesten Anbieter im E-Mail-Marketing ist Mailchimp.

Mit Mailchimp können Sie auf Ihrer Seite ganz einfach Opt-In Formulare für Ihre Leser integrieren. So können sich diese beispielsweise für Ihren Newsletter anmelden. Noch besser ist es allerdings, einen starken Anreiz für eine Eintragung zu setzen, zum Beispiel in Form eines Gutscheins. Mit Mailchimp können Sie alle Abonnenten Ihrer Mails einfach verwalten und Ihnen regelmäßig neue Angebote per Mail unterbreiten oder Sie auf einen neuen Artikel auf Ihrem Blog hinweisen.

Durch E-Mail-Marketing lässt sich langfristig Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Lesern aufbauen. Dadurch fällt die Kundengewinnung wesentlich leichter. Mailchimp gibt es als kostenlose Variante, für einige Funktionen müssen Sie allerdings in einen kostenpflichtigen Account wechseln. Als deutsches Unternehmen sollten Sie darauf achten, E-Mail-Anbieter wie Mailchimp im Einklang mit den deutschen Gesetzen zu nutzen.

Github – Immer die richtige Software zur Hand

Github Screenshot

Mit Github ist es sowohl für Programmierer, als auch für die Nutzer von Software einfach geworden, Programme zu erstellen und zu verwenden. Github ist eine Plattform, auf der Software in verschiedenen Versionsnummern gespeichert wird. Dabei wird protokolliert, welche Veränderungen durch einen Autor vorgenommen werden. So entsteht eine komplette „Entwicklungslinie“ einer Software.

Das hilft zunächst Programmieren, die so die notwendige Version eines Programmes herunterladen und bearbeiten können. Auch für die User der Software ist es so einfach möglich, stets die richtige Version eines Programmes zu erhalten. Die Nutzung von Github ist dabei kostenlos.

Google Analytics – Alles, was Sie über Ihre Webseite wissen müssen

Google Analytics Screenshot

Mit Google Analytics erhalten Sie ein umfangreiches Tool, denn es analysiert den Datenverkehr auf Ihrer Webseite. Die Anwendungsmöglichkeiten sind dabei sehr vielfältig.

Sie können beispielsweise analysieren, woher die Besucher Ihrer Webseite stammen und wie sie im Anschluss auf Ihrer Seite navigieren. Die Daten lassen sich dabei sehr detailliert aufschlüsseln. Mit dem entsprechenden Aufwand können Sie Ihren Webauftritt dadurch nahezu perfekt gestalten. Viel wichtiger ist aber, dass Sie mit etwas Übung auf den ersten Blick erkennen können, ob es größere Probleme auf Ihrer Seite gibt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Absprungrate von Usern sehr hoch ist (wenn diese also die Seite direkt wieder verlassen).

Bitte beachten Sie bei der Verwendung von Google Analytics die gesetzlichen Bestimmungen. Für deutsche User sind hier vor allem die Bestimmungen zum Datenschutz relevant.

Die richtigen Tools machen das Startup-Leben leichter

Um die Vielzahl an Aufgaben in einem Startup bewältigen zu können, muss man clever vorgehen. Die genannten Tools können Ihnen dabei helfen, Ihren Arbeitsalltag effizienter zu gestalten. So können beispielsweise wiederkehrende Aufgaben standardisiert werden.

Dann bleibt auch Zeit für die wirklich wichtigen Dinge, zum Beispiel die Verbesserung Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung. Denn wenn Sie kein dringendes Problem Ihrer Kunden lösen, nützen Ihrem Startup auch die besten Tools nichts.

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