15 Nov 2017

Datenschutz und Datensicherheit: Definition und Abgrenzung

Die Begriffe Datenschutz, Datensicherheit und auch IT-Sicherheit sind für Sie im täglichen Umgang mit Informationstechnik von hoher Bedeutung. Oft werden sie jedoch verwechselt oder nicht trennscharf definiert. Während der Schutz auf den Erhalt der Privatsphäre der Nutzer abzielt und in erster Linie von juristischem Belang ist, stellt die Sicherheit ein übergeordnetes technisches Konzept ohne Personenbezug dar.

Definitionen und Überblick: Datenschutz

Oft finden Sie selbst in der IT-Literatur keine eindeutige Abgrenzung der Begriff Schutz und Sicherheit. Verschiedene Autoren definieren und erläutern die Begriffe kontextbezogen verschieden. Beide Herausforderungen der IT bedingen einander. Eine Abgrenzung im Hinblick auf den Personenbezug bietet sich jedoch an.

Der Schutz setzt beim Individuum und seinem Recht auf Privatsphäre anDatenschutzrichtlinien sind juristisch verankert. Die informationelle Selbstbestimmung ist ein Rechtsgut, das Bürger vor der missbräuchlichen Nutzung ihrer Daten schützen soll.

Rechtliche Grundlagen hierfür sind beispielsweise das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie die einzelnen Datenschutzgesetze der Bundesländer. Diese regeln im Einzelnen, welche Daten weitergeleitet, genutzt oder verarbeitet werden dürfen. Weiterhin relevant für den Schutz in Deutschland ist das Telemediengesetz (TMG). Darüber hinaus existieren weltweit verschiedene Vorschriften und Richtlinien den Schutz der persönlichen Daten betreffend. Der Persönlichkeitsschutz betrifft natürliche Personen. Juristische Personen, beispielsweise öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche Vereinigungen fallen im Allgemeinen nicht darunter.

Datensicherheit

Datensicherheit ist ein technisches Thema

Die Aufgabe der Sicherheit betrifft auch Daten ohne Personenbezug. Als übergeordneter Begriff bezeichnet die Datensicherheit die technische Herausforderung, Daten jedweder Art vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Daher gehören auch Daten, die keinen Rückschluss auf eine bestimmte Person zulassen, zu den schützenswerten Daten im Sinne der Sicherheit. Dies kann sich sowohl auf elektronische Daten als auch beispielsweise auf Daten in Schriftform beziehen.

Anders als beim reinen Schutz geht die Sicherheit also über die Frage hinaus, ob Daten erhoben, gesammelt und weiterverarbeitet werden dürfen. Vielmehr ist hinsichtlich der Sicherheit die Frage von Belang, welche Konzepte und Maßnahmen im Sinne des Schutzes der Daten erforderlich sind.

Die Aufgabe der Sicherheit ist dabei auch juristisch mit dem Recht auf Schutz der Daten verknüpft. So regelt etwa § 9 des Bundesdatenschutzgesetzes die Umsetzung der technischen Maßnahmen der Sicherheit zur Gewährleistung des Schutzes. Diese vorschriftsmäßigen organisatorischen und technischen Methoden stellen eine Schnittstelle zwischen der juristischen und der technischen Aufgabe dar. Damit wird die enge Verzahnung von Schutz und Sicherheit deutlich.

Datenschutzbezogene Maßnahmen

Zum Schutz der Daten existieren unterschiedliche Konzepte, die an verschiedenen Schnittstellen der Daten ansetzen. Allgemein stellt sich die Frage nach dem Ursprung der Daten und dessen Schutz. Es geht also weniger um den Datenbestand als um den Datenursprung im Hinblick auf das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Im Fokus stehen Persönlichkeitsrechte. Auf Basis der verschiedenen Datenschutzgesetze und –richtlinien sind Unternehmen dazu verpflichtet, sämtliche erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die persönlichen Daten der mit ihnen in Verbindung stehenden Personen zu schützen. Über den Schutz der Daten müssen Organisationen ihre Nutzer zudem umfassend aufklären. Zu diesem Zwecke gibt es Datenschutzbestimmungen, die Anwendern beispielsweise bei der Installation neuer Programme vorgelegt werden müssen.

Ähnlich wie Grundstücke oder Häuser durch Mauern oder Sicherheitstüren geschützt sind, gibt es auch Schutzmaßnahmen im Internet und der Informationstechnik. Zu diesen Maßnahmen zählen geschützte User-Konten und Passwörter. Hohe Bedeutung kommt dem sorgsamen Umgang mit den Login-Daten zu. Schutzmaßnahmen wie Virenschutz und Firewalls stellen weitere Optionen für den Schutz im Internet dar. Für die Anonymisierung der Nutzerdaten findet sich spezialisierte Hard- und Software.

Datensicherheitsbezogene Maßnahmen

Datensicherheit ist für Unternehmen verpflichtend

Datensicherheit und -sicherung gehören zusammen

Die technische Aufgabe der Sicherheit setzt beim Schutz vor Datenverlust oder Datenzerstörung an. Auch der unberechtigte Zugriff sowie der Missbrauch von Daten einer Organisation werden im Rahmen der Sicherheit der Daten unterbunden. Von solchen Gefahren können gleichfalls auch die Daten privater Personen betroffen sein, wenn sie bei einer Organisation hinterlegt sind. Ein Beispiel sind die Daten von Bankkunden, die im System des Kreditinstituts digital hinterlegt sind. Dieser Kundenkreis ist unmittelbar betroffen, wenn es um Online-Banking geht.

Aufgrund der engen Verzahnung umfasst die Sicherheit der Daten auch datenschutzbezogene Faktoren. Da beide wichtige Bestandteile der IT-Sicherheit sind, sollten sie stets als gleichberechtigte Aspekte betrachtet werden.

Zu den gängigen Maßnahmen als Beitrag zur Sicherheit gehören für jeden Anwender regelmäßige Systemupdates, Updates der wichtigsten Programme und Apps sowie aktive Antiviren-Software und Firewalls. Diese Sicherheitsmaßnahmen gehören auf modernen PCs, Notebooks, Servern und mobilen Endgeräten zur Standardausstattung. In Unternehmen, insbesondere in solchen mit sensibler IT-Infrastruktur, sind regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen der Mitarbeiter ein wertvoller Beitrag zur Sicherheit. Die Sicherheit bleibt jedoch ein kontinuierlicher Prozess, der auch in der eigenen Verantwortung des Einzelnen im Umgang mit den schützenswerten Daten liegt.

Fazit

Datensicherheit und Datenschutz sind zwei einander ergänzende Herausforderungen. Während die Sicherheit primär beim technischen Aspekt der IT-Infrastruktur ansetzt, ist der Schutz der Daten eine in erster Linie juristische Aufgabe. In den Datenschutzgesetzen des Bundes und der Länder sind technische Maßnahmen zur Sicherheit teilweise vorgesehen. In Unternehmen existieren oft verschiedene Abteilungen für Schutz und Sicherheit der Daten, wobei Datenrechtler für den Schutz und Informatiker für die Sicherheit zuständig sind.

Zu berücksichtigen sind im Hinblick auf Datenschutz die immer wichtiger werdenden EU-Richtlinien. Es erfolgt eine schrittweise Anpassung des Bundedatenschutzgesetzes an die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGV). Auch für die Sicherheit der Daten können hieraus neue technische Vorschriften resultieren.

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02 Nov 2017

Sichere Passwörter: Die Basis jeder IT Abteilung

Sichere Passwörter gehören heute zum Arbeitsalltag. Damit keine unberechtigten Personen Zugang zu Daten haben, muss jeder Computer entsprechend geschützt sein. Geschäftsführer und Personen in verantwortlichen Positionen müssen hier besondere Sorgfalt walten lassen. Denn Sie sind nicht nur für die Sicherheit der Daten verantwortlich. Im Falle des Missbrauchs haften Sie sogar für die Fahrlässigkeit und entstehende Schäden. Innerhalb des IT Bereiches und des gesamten Unternehmens muss demnach jedes einzelne Passwort sicher sein – und nicht in der oft verwendeten Nutzung, bei der familiäre Geburtstage als löchriger Schutz dienten.

Leicht nachvollziehbar, dass eine acht- bis zehnstellige Nummer mit Zahlenkombinationen, Buchstaben und Zeichen schwer auszulesen ist. Weitaus schwieriger als eine kurze Kombination, die eventuell sogar den Namen des Kindes oder das Geburtsdatum enthält. Zu einfach für Unbefugte, aber auch für Maschinen! Denn die wahre Gefahr liegt heute im Computer selbst, der ausspioniert wird, um eben solche Zugänge herauszufinden.

Die folgenden Tipps helfen Ihnen, sichere Passwörter zu generieren und so Ihre Daten zu schützen

1. Mindestens acht Zeichen für sichere Passwörter

Sichere Passwörter haben mindestens 8 Zeichen

Sichere Passwörter enthalten keine Namen oder Geburtstage

Einer der großen Fehler von Passwörtern ist die Verwendung von Geburtstagen. Tauchen diese Daten an einer Stelle im Computer auf, ist es für die Programme nur zu leicht, diese herauszulesen. Brute Force Angriffe rechnen Zeichenkombinationen aus und finden bei einfachen Passwörtern die Kombination schnell heraus. Nachweisbar dauert es einige hundert Jahre, eine Kombination von acht oder mehr Zeichen auszulesen, vor allem dann, wenn diese nicht nur aus Zahlen, sondern auch aus Klein-, Großbuchstaben und Zeichen besteht.

Brute Force Angriffe probieren Passwortkombinationen systematisch aus, bis der Code geknackt ist. Wurden bei der Vergabe nur fünf Buchstaben und Zahlen verwendet, beansprucht dieses Durchrechnen eine relativ kurze Zeit – zu kurz, denn die Daten auf dem Computer sind schnell in Gefahr. Ein Beispiel: Ein Passwort, bestehend aus Kleinbuchstaben von sechs oder sieben Zeichen, können von diesen Spy-Programmen innerhalb von Sekunden geknackt werden! Sieben kleine Buchstaben in nur wenigen Sekunden – das sollte Ihnen zu denken geben. Wird diese Kombination jedoch um nur einen weiteren Kleinbuchstaben erweitert, explodiert die Zeit, um diese Passwortkombination auszulesen um 26 Mal!

Demnach gilt: Lange Passwörter sind sehr schwer auszulesen.

2. Die Mischung macht´s!

Versehen wir ein Passwort nicht nur mit kleinen Buchstaben, sondern geben eine beliebe Mischung aus kleinen und großen Buchstaben ein, verändert sich die Situation im Hinblick auf Brute Force Attacken dramatisch. Es ist leicht zu verstehen, wie lange es dauert, bis eine achtstellige Kombination aus Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen und Zeichen ausspioniert wird. Die benötigte Zeit dauert plötzlich einige hundert Jahre, es sind schlichtweg zu viele Kombinationen möglich, um diese gut ausgewählten Passwörter herauszubekommen.

Sichere Passwörter erstellen | So geht’s

Verwenden Sie Kombinationen

Stellen wir also fest, dass die Länge eines Passworts auch die Zeit einer Brutal Force Attacke beeinflusst. Ein kniffeliger Code, bestehend aus kleinen Buchstaben, hat eine bestimmte Anzahl von Kombinationsmöglichkeiten. Unter diesen Optionen befindet sich der vermeintliche Sicherheitscode, den das Spy-Programm innerhalb eines Tages herauslesen kann. Unter diesem Aspekt wird deutlich, dass es zwar schwierig aber dennoch möglich ist, Passwörter herauszubekommen. Folglich werden nicht nur Klein- und Großbuchstaben, sondern auch Zahlen und Zeichen verwendet. Nun wird es bei Bruce Force Attacken unmöglich, eine solche Kombination auszulesen. Die Länge der Attacke dauert deutlich länger an, die Passwörter sind jedoch unter diesen Gesichtspunkten sicher. Denn nun dauert es mehr als 100 Jahre, um jede einzelne Kombination auszutesten.

3. Passwörter vor Kollegen schützen

Nachdem der Schutz des Passworts durch Bruce Force Attacken deutlich geworden ist, muss man auch einen weiteren Aspekt beachten: Den Mensch selbst. Die Neugierde ist fast eine natürliche Art des Menschen und zu gerne wüsste der ein oder andere die Passwörter des Kollegen oder Nachbarn. Auch wenn die Versuchung groß ist, Namen oder Daten aus dem engen Familienkreis zu verwenden: Sicherheit sieht anders aus! Wenn Ihr Geburtsjahr 1973 ist und Sie eine Katze namens Willi haben, wie groß ist die Möglichkeit, dass ein cleverer Kollege Ihre persönlichen Daten kennt? Verwenden Sie deshalb für Passwörter niemals Geburtsdaten, Namen oder andere Begriffe von Familienmitgliedern oder der geliebten Haustiere!

4. Sicher bedeutet: Keine gängigen Muster verwenden

Für die Sicherheit von Passwörtern ist ein weiterer Fakt von Bedeutung: bekannte Tastaturmuster. Sie sind seit Jahren als Sicherheitslücke bekannt und können von Programmen wie auch vom persönlichen Umfeld schnell entdeckt werden. Passwörter wie asdf1234 sind zwar einfach zu merken – aber auch leicht zu entdecken. Wenn Sie glauben, dass das Ergänzen eines Sonderzeichens wie “?” Passwörter sicherer machen würde, dann irren Sie. Angreifer kennen diese Optionen nur zu gut und werden sie ausprobieren.

Existierende Wörter sind tabu

5. Keine Begriffe aus dem Wörterbuch

Die Dictionary Attack knackt ebenfalls Passwörter. In diesem Fall gehen Angreifer von der Verwendung sinnvoller Wortkombinationen aus und rechnen dementsprechend zahlreiche Kombinationen aus. Bedenken Sie: Es handelt sich bei diesen Angreifern um spezifische Programme, die in kürzester Zeit Tausende von Wortkombinationen ausspionieren. Die Geschwindigkeit, mit der sie vorgehen, ist beeindruckend. Ebenso die Erfolgsquote, Begriffe aus Wörterbüchern herauszulesen. Wenn Ihre Daten sicher bleiben sollen, verzichten Sie auf solche einfachen Worte.

6. Für die Sicherheit: Verschiedene Passwörter nutzen

Ob Spy Programm oder persönliches Umfeld, wenn nur ein Passwort für sämtliche Benutzerkonten verwendet wird, ist es ein leichtes, persönliche Daten im Computer zu finden. Daher benötigen alle Benutzerkonten eigene Passwörter. Konten sperren automatisch den Zugang, wenn eine bestimmte Anzahl von Login Versuchen erfolgt. Ob Attacke oder Nachbar, Nenutzerkonten sich vor Fremdangriffen ebenfalls geschützt, wenn eine mehrmaliger Angabe eines falschen Passworts erfolgt.

7. Sicherheit verwalten: Mit dem Manager für Passwörter wird’s möglich

Damit Sie jetzt am Ende nicht völlig durcheinander kommen, hilft Ihnen der PW Manager. Denn die Ursache für das Verwenden zu einfacher Passwörter liegt darin, dass den Usern die Handhabung zu kompliziert ist. Ein guter Lösungsansatz ist der Manager, der die vielen, sehr langen Passwörter intelligent verwaltet und die Sicherheit der Daten gewährleistet.

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19 Okt 2017

Für wen lohnt sich der Kauf eines NAS Servers?

Der Normalverbraucher, der nicht gerade Filme en Masse oder teure Software, bzw. hochsensible Dokumente in der Größe von mehreren Terabytes jederzeit zur Verfügung haben muss, kommt in der Regel mit einem schlichten Desktop PC oder Laptop zurecht, ohne dessen Speicherkapazität zu sprengen. Die etwas Älteren unter uns erinnern sich womöglich noch an CDs oder Disketten, um Dateien vom einen auf den anderen PC zu befördern. Etwas neuer ist beispielsweise der USB-Stick.

Was ist jedoch wenn man auf bestimmte, arbeitsrelevante oder persönliche Dokumente jederzeit zugreifen möchte, ohne diese physisch mit sich tragen zu müssen? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Cloud-Storage-Angebote

cloud und nas server was lohnt sichAuf der einen Seite finden sich die Cloud-Applikationen. Sie erlauben dem Endverbraucher jederzeit, vorausgesetzt man hat einen Internetzugang, auf die in der Cloud gespeicherten Dokumente zuzugreifen. Dabei ist es egal, ob man mit dem Smartphone, dem Tablet, dem Desktop PC oder dem Laptop auf die Daten zugreifen möchte. Die Clouds werden dabei bereitgestellt von Unternehmen, wie Google, Amazon, Apple oder auch von darauf spezialisierten Unternehmen, wie Dropbox.inc, die ihre gleichnamige Cloud im Internet für die User anbieten.

Das Userfreundliche Setup ist innerhalb von wenigen Minuten komplett eingerichtet und man kann sofort Daten in seiner Cloud hochladen. Jeder User bekommt dabei kostenfrei Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Die Größe des Speichers variiert von Anbieter zu Anbieter und bewegt sich meist im Rahmen von wenigen Gigabytes. Google Drive bietet bspw. einen kostenlosen Kontingent von 15 GB an. Wer bei Dropbox einen Account erstellt kann lediglich auf 2 Gigabyte hoffen.

Darüber hinaus sind Cloud-Storage-Angebote für Privatanwender recht schnell kostspielig. Möchte man den doch recht kleinen, gratis zur Verfügung gestellten Speicherplatz vergrößern, so bezahlt man in Form von monatlichen Raten bei den großen Anbietern eine extra Gebühr oben drauf. Wer sehr viel Speicherplatz benötigt – wir reden hier von mehreren Terabytes – bezahlt monatlich gut und gerne mehrere Hundert Euro. Zudem haben die beliebten Cloud-Storage-Angebote oft eine fragwürdige Policy bezüglich des Datenschutzes. Hier gibt es zwar von Anbieter zu Anbieter große Unterschiede, in welchem Umfang und welche Daten nun genau gesammelt werden. Viele werden sich auch an den ICloud-Hack aus dem Jahr 2014 erinnern, bei dem persönliche Daten von mehreren Millionen Usern, darunter auch Celebrities, ungewollt der Öffentlichkeit preisgegeben wurden.

Sicherheitsrisiken sind in der Cloud-Storage für Privatpersonen definitiv vorhanden. Für Business-Anwendungen existieren deswegen spezialisierte Cloud-Angebote, die entsprechend zertifiziert sind um sensible Daten zu schützen. Für den privaten Bereich sind solche Angebote jedoch Mangelware. Entsprechend muss man individuell entscheiden, wieviel Vertrauen man den Anbietern letzten Endes entgegen bringen möchte. Weniger sensible Daten in geringem Umfang, wie zum Beispiel Filme & Musik, Bilder oder auch Hausaufgaben kann man jedoch problemlos über seine Cloud teilen oder selbst von verschiedenen Geräten abrufen.

Vor- und Nachteile der Cloud-Storage-Angebote

(+) (-)
Frei verfügbar Geringer Speicherplatz
Gratis Speicherplatz kostspielige Upgrades
Filesharing Unsichere Datenschutzverhältnisse
Per Internet überall verfügbar Daten ggf. nicht vor Dritten gesichert
Userfreundlich (kurze Setup-Zeiten) Nur ‘normaler’ Datenzugriff, keine spezialisierten Applikationen

 

NAS Server

vorteile von nas servernAuf der anderen Seite finden wir als weniger bekannte Option die sogenannten NAS-Server. NAS steht dabei für ‘Network attached storage’, zu deutsch, ein Speicher, der an ein Netzwerk angeschlossen ist. Genau das ist die Funktion von NAS-Servern. Sie sind zentrale Server in einem Netzwerk, bspw. einem Haushalt oder einem Unternehmen, die allen an diesem Netzwerk beteiligten PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets, den gleichzeitigen Zugriff auf gespeicherte Files ermöglichen.

Sie beinhalten mehrere Harddrives und teilweise, in professionellen Umfeldern, sogar eine Vielzahl an RAIDs, die, je nach Konfigurierung, eine große Sicherheit und/oder einen schnellen Zugriff auf die gespeicherten Daten gewährleisten. Je nach Konfigurierung sind die Bestandteile skalierbar und ermöglichen den Zukauf zusätzlicher Plug-Ins in Form von Harddrives oder auch NAS-Units, die den Speicherplatz weiter vergrößern können und leicht einsetzbar sind. Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Arten von NAS-Servern finden sie bspw. hier: https://www.kaufberater.io/elektronik/netzwerk/nas-server/

Viele NAS Server kommen außerdem mit integrierter Firmware daher, neben einem Betriebssystem – oftmals Linux – sind bei aktuellen Modellen von Synology oder QNAP also auch Applikationen vorhanden, die es dem jeweiligen Benutzer, der auf den NAS-Server zugreift, vereinfacht, Files zu arrangieren und auf sie zuzugreifen. Das bedeutet, dass die Daten nicht nur einfach als Daten gespeichert werden, sondern direkt als die funktionsspezifischen Dateien erkannt werden. Der Fundus an verfügbaren Apps wird dabei auch dank der jeweiligen Communities, immer größer. Konkret gibt es z. B. Business-Applikationen, Web- oder Mailserver oder beispielsweise auch HDMI-to-TV-Access-Applikationen, die es ermöglichen Audio-oder Videoformate direkt über den Fernseher oder ein anderes gewünschtes Medium wiederzugeben. Die passende Smartphone-App, die es mittlerweile auch für IOS- oder Android-Betriebssysteme gibt, kann hier als Fernbedienung fungieren und ermöglicht einen bequemen Zugriff auf die so entstandene heimische Multimedia-Station.

vorteile und nachteile von nas servernIm Vergleich zu einfachen Servern, bspw. um- oder aufgerüsteten Desktop PCs, glänzen NAS-Server durch Kompaktheit, visuelle Ästhetik einen geringeren Preis und nicht zuletzt auch durch geringere Stromkosten. Weniger energiesparende Server amortisieren innerhalb weniger Jahre teilweise hunderte Euro an Extrakosten. Die ‘persönliche Cloud’ befindet sich außerdem im eigenen Besitz, das bedeutet, dass man keine monatlichen Beiträge bezahlen muss, um den Speicherplatz auch behalten zu können, wie es eben bei Cloud-Storage-Anbietern der Fall ist. Außerdem haben Großkonzerne wie Google oder Apple keine Einsicht in die eigenen Daten und die Chance, dass diese geleakt werden oder auf einmal verschwinden, fällt eher in den Bereich des eigenen menschlichen Versagens.

Der Speicherplatz kann frei nach eigener Facon vergrößert werden. Durch einfache Plug-Ins hat man innerhalb kürzester Zeit mehrere Terabytes Speicherplatz zusätzlich zur Verfügung. Auf der Schattenseite finden sich einerseits der hohe Einstiegspreis: die gängigen NAS-Server fangen ab ca. 300€ an – und wer redundante RAID-Systeme, also Harddrive-Komplexe, die sich selbst absichern, benötigt, wird diese eher im teureren Segment finden.

Außerdem muss das vergleichsweise schwierige Setup erwähnt werden, was womöglich so manchen Endverbraucher herausfordern wird und nicht zuletzt die mangelnde Mobilität der Daten. Filesharing funktioniert bei NAS-Systemen nur mit Geräten, die auch im selben Netzwerk angemeldet sind. Es gibt zwar Möglichkeiten, einen NAS-Server an das Internet anzuschließen, um die Daten jederzeit zur Verfügung zu haben, hierbei ist jedoch wiederum fortgeschrittenes Wissen notwendig. Wem es also um Mobilität geht, für den lohnt sich, der Einfachheit halber, schon eher eine USB-Festplatte, die man direkt an den Router anschließen kann oder aber der klassische Windows-Homeserver.

Vor- und Nachteile von NAS-Servern

(+) (-)
Absolute Datensicherheit Bedingt einsteigerfreundlich
Kein monatlicher Aufpreis für Speicherplatzerhöhung Hohe Anschaffungskosten
Potenziell nahezu endlose Speicherkapazität Mobiler Zugriff nur bedingt möglich
Leicht skalierbar Erst rentabel ab hohem Speicherbedarf (1 Terabyte aufwärts)
Langfristig günstiger als Cloud-Angebote

 

Welches Angebot ist das richtige für mich?

Die Entscheidung für eine der verschiedenen Möglichkeiten des Datenstorings hängt im Endeffekt von den jeweiligen Präferenzen des Users ab. Wem es darum geht, kleine Mengen an Daten zu jeder Zeit verfügbar zu haben und diese optional mit Freunden zu teilen, der ist mit den gängigen Cloud-Angeboten gut beraten. Im Bereich bis zu 1 Terabyte sind diese Optionen auch wesentlich kostengünstiger als Heimserver.

Wer auf der anderen Seite große und womöglich stetig wachsende Mengen an Daten lokal, an einem Platz speichern, verwalten und bspw. mit seiner Familie teilen möchte, der ist mit einem NAS-Server gut beraten. Hier ist vor allem die Skalierbarkeit und die jeweilige Firmware hervorzuheben, die z. B. die Einrichtung eines Heimkinos oder eines professionellen Datenbackups  gewährleistet. Wem ein kleiner Speicher reicht und wer seine Daten immer mit dabei haben möchte, kann aber nach wie vor auch zu altbewährten Methoden, wie der externen Festplatte, der CD oder den USB-Sticks greifen.

 

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04 Okt 2017

30 nützliche Chrome-Erweiterungen

Vorbei sind die Zeiten, in denen Microsofts Internetexplorer (heute Edge) den Browsermarkt dominierte. Heute ist Google Chrome der Platzhirsch, der seine Stellung unter anderem dem Aufstieg der Mobilgeräte sowie der plattformübergreifendenNutzung zu verdanken hat. Das ist aber nicht die ganze Geschichte. Denn auch wenn der Chrome Browser bereits von Haus aus sehr leistungsstark ist, lassen sich Leistung und Funktionsumfang mit Hilfe von Plug-ins nochmals deutlich aufwerten. Die Anzahl der verfügbaren Chrome-Erweiterungen ist dabei so groß, dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Grund genug also, einen genaueren Blick auf 30 besonders nützliche Erweiterungen zu werfen, die Google Chrome zu einem noch nützlicheren Tool machen.

OneTab – Ordnung Schaffen im Browserfenster

Chrome-Erweiterungen können nützlich sein

Für Google Chrome gibt es nützliche Erweiterungen

Wer den Chrome Browser für Recherchen nutzt oder aus anderen Gründen viele parallel geöffnete Tabs benötigt, hat ein Problem. Und damit ist nicht einmal in erster Linie die sich stark reduzierende Übersicht gemeint, sondern der extreme Anstieg des Speicherverbrauchs, der das Gesamtsystem erlahmen lässt. Um zu verhindern, dass der Browser mehr Ressourcen in Beschlag nimmt als unbedingt nötig, bietet sich die Installation des OneTabPlug-ins an.

Nach Angaben der Entwickler soll das kostenlose Plug-in den Speicherverbrauch um bis zu 95 Prozent senken. Dies bewerkstelligt das Tool durch das schließen aller Tabs. Dabei werden die entsprechenden Links automatisch gespeichert und in einem einzigen Tab geordnet aufgelistet. Somit wird nicht nur der Speicher geschont, sondern es bleiben auch Übersicht und Usability gewahrt.

Clear Cache – Kehrwoche im Arbeitsspeicher

Die von Benjamin Bojko entwickelte Chrome-Erweiterung ClearCache ist eine einfach zu bedienende Alternative für das deutlich bekanntere Click&Clean-Tool. Dieses Plug-in ermöglicht es, den Browser per Mausklick von Cookies und anderen bremsenden Altlasten, die beim Surfen entstehen, zu befreien. Dabei ist es in den Einstellungen möglich, genau auszuwählen, welche Daten bereinigt werden sollen. Dazu zählen neben den bereits genannten Cookies auch der Verlauf, der App-Cache und der Downloadordner. Darüber hinaus ist es ebenfalls möglich, den Bereinigungszeitraum festzulegen.

Click&Clean – Performance per Mausklick steigern

Bei dem bereits angesprochenen Tool Click&Clean des Entwicklers Mixesoft handelt es sich ebenfalls um eine Reinigungs-App für den Chrome-Browser. Allerdings bietet diese Applikation einen deutlich breiteren Funktionsumfang mit zahlreichen Detaileinstellungen, womit sie sich an erfahrene User richtet. Neben dem Leeren des Caches und dem Löschen von Cookies umfasst Click&Clean Funktionen wie das Entfernen lokaler Flash-Objekte sowie das Löschen von Formulardaten und Passwörtern. Abgerundet wird das Paket durch browserübergreifende Funktionen wie das Entfernen von Medieninhalten aus dem Zwischenspeicher sowie das sichere Löschen von Daten.

The Great Suspender – Intelligent Systemressourcen sparen

The Great Suspender ist ein Google Chrome Plug-in, das mit einer ähnlichen Funktionalität aufwartet wie die OneTab-Applikation. Das Tool legt die nicht benötigten Tabs allerdings nicht als Link-Liste in einem Tab ab, sondern versetzt sie in einen Schlafmodus. Nutzer haben dabei die Möglichkeit einzustellen, wie und wann die Reaktivierung erfolgen soll. Darüber hinaus verfügt die Chrome-Erweiterung über eine sogenannte Whitelist, auf der Webseiten eingetragen werden können, die grundsätzlich nicht in den Schlafmodus versetzt werden sollen. Unter dem Strich ist das Plug-in damit insbesondere für User geeignet, die ihre Tabs dennoch wie gewohnt geöffnet lassen möchten.

Der Google Übersetzer wurde stark verbessert (Bild: Google)

Google Übersetzer – Texte aus aller Welt übersetzen

Der Google-Übersetzer hat sich seit seinem erstmaligen Erscheinen deutlich verbessert. Und so darf das Browser-Plug-in auch auf keinem Gerät fehlen. Die aktuelle Version der Applikation ermöglicht dabei die zentrale Übersetzung von Begriffen über ein Icon neben der Adresszeile. Die Zeiten, in denen man noch zwischen verschiedenen Fenstern oder Tabs hin und her wechseln musste, sind also vorüber. Extrem praktisch ist auch die automatische Übersetzung von markierten Textstellen, die in einer Fremdsprache verfasst sind. Wer möchte, kann die übersetzten Texte nicht nur lesen, sondern sich diese durch den Google-Übersetzer auch vorlesen lassen.

Transover – Übersetzungen per Mouseover

Das Chrome-Plug-in Transover ist ebenfalls ein Übersetzungs-Tool. Anders als der Google Übersetzer fokussiert sich Transover jedoch auf die Übersetzung von markierten Textauszügen. Am nützlichsten in das Plug-in dabei vor allem als ergänzendes Backup zum Google-Übersetzer, zumal dieser nicht in jedem Fall zuverlässig funktioniert.

Lastpass – Die intelligente Passwortverwaltung

Wer das Internet intensiv nutzt und sich bei diversen Shops und Communitys anmeldet, hat ein großes Problem. Und zwar die Verwaltung der vielen verschiedenen Passwörter, zumal die Nutzung eines einzigen Kennworts für alle Dienste ohnehin zu gefährlich ist. Erschwert wird die Lage noch durch den Wunsch, jedes Passwort durch eine Zeichenkombination besonders sicher zu gestalten. Der Lastpass: Free Password Manager ist an dieser Stelle genau die richtige Lösung. Dieser hilft nämlich nicht nur bei der Erstellung sicherer Passwörter, sondern auch bei deren Verwaltung. So verfügt das Tool beispielsweise über eine praktische Autofill-Funktion, was die Suche nach Log-in-Daten zukünftig überflüssig macht.

Strict Workflow – Endlich störungsfrei arbeiten

Auch wenn der Internetbrowser für viele zu einem unabdingbaren Arbeitswerkzeug geworden ist, stellt er jedoch auch die zugleich die größte Produktivitätsbremse dar. Dank der Erweiterung Strict Workflow ist damit aber Schluss. Ist das Plug-in aktiviert, blockiert dieses wohlbekannte Produktivitätsgräber wie Facebook und Youtube für 25 Minuten. Im Anschluss gibt die Anwendung die entsprechenden Seiten für fünf Minuten frei, bevor sie sie erneut sperrt. Als Platzhalter für die gesperrte Seite dient im Übrigen eine stolze Tomate. Wer möchte, kann die Liste der Seiten, die durch die Applikation gesperrt werden, optional erweitern.

Mit Google Cast kann man auf den Fernseher streamen (Bild: Google)

Google Cast – Inhalte auf den Fernseher streamen

Wer Inhalte aus dem Browser auf seinen großen LCD-TV streamen möchte, hat mit der Applikation Google Cast die Möglichkeit dazu. Alles, was es neben dem Plug-in braucht, ist Googles Streaming-Dongle Chromecast. Mit wenigen Handgriffen werden damit selbst ältere TV-Geräte zu modernen Smart-TVs. Über Google Cast lassen sich nämlich nicht nur Webseiten, sondern auch Dienste wie Youtube, Amazon Video und Netflix vom Computer aus auf den Fernseher übertragen.

Whatruns? – Webseiten per Mausklick durchleuchten

Zugegeben, bei dem Browser-Plug-in “Whatruns?” handelt es sich um ein Spielzeug für Web-Spezialisten. Aber um ein durchaus Interessantes, denn es durchleuchtet auf Knopfdruck jede Website. Was dabei unter anderem zum Vorschein kommt, ist die Programmiersprache, in der die Seite erstellt ist. Möglich ist auch die Identifikation der integrierten Tracking-Tools, der Webserversoftware sowie des verwendeten CMS. Die von Jijo Sunny entwickelte Applikation ist damit ein sehr nützliches Chrome-Tool für Webmaster und Webentwickler.

SEO for Chrome – Analyse-Tool für Webmaster

Wer sich an das Thema der Suchmaschinenoptimierung heranwagen möchte, für den ist das Chrome-Plug-in SEO for Chrome ideal geeignet. Auch wenn die Applikation vergleichsweise einfach aufgebaut ist, zeigt sie zahlreiche wichtige Faktoren an. Darunter etwa den Pagerank, die den Traffic-Rank, die Anzahl der Backlinks sowie Menge der indexierten Seiten. Das kostenlose Plug-in ist zudem in der Lage sogenannte “Nofollow”-Links anzuzeigen.

Download Box – Endlich Ordnung im Download-Verzeichnis

Dass die von Haus aus in Googles Browser integrierte Download-Verwaltung nicht die bestmögliche Lösung ist, liegt auf der Hand. Mit Hilfe des Plug-ins “Downloads – Your Download Box” lässt sich dies ändern, da es die Verwaltung der Downloads deutlich vereinfacht. Die Applikation listet aber nicht nur alle heruntergeladenen Dateien neben der Adresszeile auf, sondern bietet auch eine direkte Verlinkung zum Zielordner.

Mit HTTPS:// Everywhere hat man sichere Verbindungen (Bild: Google)

HTTPS Everywhere – Sichere Verbindungen auf Knopfdruck

Das sowohl für Mozilla Firefox als auch für Google Chrome verfügbare Plug-in dient dazu, automatisch verschlüsselte Verbindungen zu Webseiten herzustellen. Dabei überprüft HTTPS Everywhere, ob es möglich ist, eine Verbindung via SSL aufzubauen, und ob die Inhalte der verschlüsselten und unverschlüsselten Seiten jeweils gleich sind. Anders als es der Name suggeriert, werden jedoch nicht alle Webseiten auf den HTTPS-Standard umgestellt. Dies betrifft nur jene Seiten, die in der Atlas-Datenbank der Applikation eingetragen sind.

Responsive Inspektor – Praktisches Helferlein für Webmaster

Wer als Webentwickler tätig ist, der freut sich über jedes Tool, das die Arbeit erleichtert. Ein solches Tool ist die Chrome-Erweiterung Responsive Inspector. Mit diesem Tool ist es möglich, die in einem Dokument verwendeten Media-Queries anzuzeigen. Zudem können User den Browser in verschiedenen Media-Query-Einstellungen konfigurieren und die exakte Query-Position im verwendete Stylesheet bestimmen.

Polarr Photo Editor – Einfache Bildbearbeitung im Browser-Fenster

Wer kein Geld in teure Bildbearbeitungsprogramme investieren möchte, findet im Polarr Photo Editor eine perfekte Lösung. Die kostenlose Browsererweiterung ist derzeit in ihrer dritten Auflage erhältlich und bietet Usern für den Hausgebrauch alles, was für die Bildbearbeitung benötigt wird. Neben Bildverbesserungen und Schnitten können auch zahlreiche Filter verwendet werden, wobei die Bildbearbeitung selbst komplett im Browser-Fenster stattfindet.

Fernwartung mit Hilfe des Remote Desktop

Chrome Remote Desktop – Fernwartung via Plug-in

Die Chrome-Erweiterung Chrome Remote Desktop ist ein Tool, das den Fernzugriff auf andere Computer und Notebooks erlaubt. Damit handelt es sich um ein sehr sinnvolles Tool für all jene, die sich im professionellen Sinne mit der Fernwartung von Systemen befassen. Zudem erweist sich die Chrome Remote Desktop-Anwendung auch im privaten Bereich als praktisch. Sei es nun, um auf dem Rechner der Eltern eine Software zu installieren oder einem Freund die Funktionsweise eines Programms zu zeigen.

Mightytext – SMS und MMS am Computer empfangen

Mit dem Release von Mac OS X Yosemite haben Apple-User die Möglichkeit erhalten, SMS und MMS am Desktop zu empfangen und zu beantworten. Dank der MightytextBrowsererweiterung kommen nun auch Android-Nutzer in den Genuss dieses Services. Wer also ein Android-Smartphone nutzt und auf seinem Computer den Chrome Browser installiert hat, kann seinen Rechner mit der Migthytext-Applikation ausstatten. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass sich mit Hilfe des Plug-ins leicht Backups des eigenen Nachrichtenverkehrs anfertigen und archivieren lassen. Damit es funktioniert, wird zudem auch die entsprechende Android-App aus dem Playstore benötigt.

Mercury Reader – Ungestört am Bildschirm lesen

Längere und komplexere Texte im Internet zu lesen, ist heute schwieriger als noch vor zwei bis drei Jahren. Schuld ist unter anderem die ausufernde Anzahl an Werbeanzeigen, blinkenden Pop-Ups und den ohne Vorwarnung anspringenden Werbevideos. All das lenkt vom Lesen ab. Abhilfe verschafft der kostenlos erhältliche Mercury Reader. Dieser kleine Helfer verwandelt jede Website per Mausklick in ein angenehm zu lesendes digitales Buch mit zentriertem Text und entfernten Werbeelementen.

Dank der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten kann man unter anderem die Schriftart und die Schriftgröße an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Hinzu kommt interessanterweise die Funktion, den über die Optionen angepassten Text an den eigenen Kindle-E-Book-Reader zu versenden. Somit lassen sich selbst komplexeste Texte völlig ablenkungsfrei lesen und verstehen.

Das Black Menu von Google dient als Übersicht

Black Menu – Alle Google-Apps im Überblick

Das Google-Universum ist in den vergangenen Jahren erheblich angewachsen und um einige Funktionen reicher geworden. Wer den Überblick über alle diese Applikationen behalten möchte, sollte die Chrome-Erweiterung Black Menu einmal genauer anschauen. Das Plug-in listet beinahe alle Google-Dienste sauber geordnet in der Chrome-Leiste auf und macht die Funktionen damit unmittelbar zugreifbar. Ergänzt wird der Funktionsumfang durch zahlreiche Optionen zur Verwaltung aller eigenen Android-Geräte.

Imagus – Thumbnails in voller Größe sehen

Thumbnails sind die Eyecatcher jedes Youtube-Kanals, jedes Blogs und jeder Nachrichtenseite. Schlecht nur, wenn der Eyecatcher so klein ist, dass das, was er darstellt, in normaler Größe kaum zu erkennen ist. Abhilfe verschafft das Plug-in Imagus für den Chrome Browser. Mit Hilfe dieses kleinen Helferleins können User die Thumbnails in voller Größe ansehen, ohne explizit darauf klicken zu müssen. Um das jeweilige Bild in seiner vollen Pracht zu betrachten, reicht es bereits aus, mit der Maus darüber zu fahren. Anschließend wird das Thumbnail von der Applikation, die auch für Firefox, Opera und Safari erhältlich ist, in einem Pop-Up-Fenster angezeigt.

Goo.gl-URL-shortener – Lange URLs ade

Wer viele URLs verschickt oder diese in den Fußnoten und Quellenverzeichnissen von Dokumenten einbindet, hat oft ein Problem mit extrem langen URL-Texten. Diesem Problem bereitet der Goo.gl-URL-shortener ein Ende, indem er selbst sehr lange URLs auf ein Minimalmaß verkürzt. Weiterhin verfügt die Applikation, die sich Googles eigenen Verkürzungsdienst zunutze macht, über Tools- um die verkürzten Links zu tracken und deren Verbreitung zu analysieren. Darüber hinaus können mit Hilfe des Goo.gl-URL-shorteners auch individuelle QR-Codes generiert werden, über die sich die verkürzten URLs aufrufen lassen. Damit ist die Erweiterung auch für Werbetreibende interessant, die ihre Printprodukte mit ihrem Online-Auftritt verbinden möchten.

Mit Type Fu kann man das Zehnfinger-Schreiben lernen

Type Fu – Zehn-Finger-Schreiben im Browser lernen

Mit zehn Fingern sicher schreiben zu können, bietet gerade im Umfeld der rasanten Digitalisierung zahlreiche Vorteile. Wer diese Fertigkeit erlernen möchte, ohne aber einen Kurs an der Volkshochschule aufzusuchen oder eine kostspielige Software zu kaufen, kann zur 10-Finger-Tipp-Schule “Type Fu” greifen. Diese Erweiterung für den Chrome-Browser ist zwar nicht kostenlos, hilft aber enorm beim schnellen Erlernen des sicheren Schreibens mit zehn Fingern. Wer bereit ist 3,69 Euro auszugeben, erhält eine leicht zu bedienende Software, die auf allen gängigen Desktop-Plattformen genutzt werden kann. Darunter etwa Windows, Linux und OS X.

Text – Minimalistisches aber praktisches Text-Tool

Chrome-User, die auf der Suche nach einem einfachen Text-Editor sind, sollten sich das Plug-in mit dem bezeichnenden Namen “Text” einmal genauer ansehen. Die kostenlose Chrome-App ist sowohl für den Chrome-Browser als auch für Chrome OS verfügbar und ermöglicht dabei die Bearbeitung von gleich mehreren Dokumenten parallel. Zudem verfügt die Text-App über ein Syntax-Highlighting, wodurch auch das Verfassen von Scripts in unterschiedlichen Script-Sprachen deutlich vereinfacht wird. Nicht unter den Tisch fallen sollte auch die automatische Synchronisierung der Daten mit Googles Cloud-Service Google Drive.

Panda – Der Produktivitäts-Boost für Kreative

Immer auf dem Laufenden zu bleiben ist gerade im Internet nicht immer einfach. Bei der Panda-App für Google Chrome handelt es sich um ein Browser-Plug-in, das den Informationsprozess auf intelligente Weise strukturiert. Sobald ein neuer Tab geöffnet wird, öffnet sich ein individuelles Informationsportal, das aktuelle Informationen von Portalen wie Hacker News, Product Hunt oder Lobster anzeigt. Zudem lässt sich das News-Fenster nach eigenen Bedürfnissen in puncto Inhalt und Layout individualisieren. Panda ist aufgrund der verbesserten Usability beim Surfen und der gesteigerten Produktivität eine ideale Chrome-Erweiterung für kreative Köpfe.

Page Monitor – Nie wieder News verpassen

Während wir News-Seiten in der Regel täglich oder sogar mehrmals täglich aufrufen, ist dies bei nicht minder interessanten Nischenseiten weniger oft der Fall. Damit wir aber auch im Dunstkreis von bevorzugten Nischenseiten nichts Interessantes verpassen, ist einiges an Aufwand nötig. Wer sich diesen Aufwand sparen möchte, der installiert das Chrome-Browser-Plug-in Page Monitor.

Dieses Tool lässt sich durch den Nutzer mit Blogs, Youtube-Kanälen und Webseiten füllen, die eine hohe Relevanz haben. Jedes Mal, wenn nun ein neuer Inhalt auf der betreffenden Seite erscheint, informiert der Page Monitor den User darüber. Page Monitor funktioniert im Übrigen auch im Apple-Refurbished Store sowie bei Google Play, wenn etwa neue Produkte hinzugefügt wurden.

Der digitale Post-it-Zettel

Google Notizen – Der digitale Post-it-Zettel

Haftnotizen am Bildschirm haben dank der Chrome-Erweiterung “Google Notizen” bald ausgedient. Die App ist sowohl für Desktop-Systeme als auch für Android verfügbar und gehört dank seiner guten Bedienbarkeit zu den sinnvollsten Chrome-Apps. “Google Notizen” beschränkt sich jedoch nicht nur auf das Festhalten von Notizen als Text, sondern ermöglicht auch das Hinzufügen von Bildern und das Erstellen von To-do-Listen.

Colorzilla – Der Farbdetektiv

Webmaster und Grafiker stehen oft vor dem Problem, herausfinden zu wollen, welche Farbe ein Kollege für ein Design genutzt hat. Da das Anfertigen eines Screenshots samt der daraus folgenden Extraktion der Farbe nicht die beste Wahl ist, braucht es andere Lösungen. Eine solche Lösung ist das Plug-in Colorzilla, mit dem sich leicht herausfinden lässt, welche Farbe genau verwendet wurde. Dazu platziert man die Maus lediglich über dem entsprechenden Farbton und schon zeigt es den genauen Farbton an.

Whatfont – Besonderen Schriftarten auf der Spur

Ein ebenso praktisches Tool für Webdesigner ist “Whatfont?”, denn neben speziellen Farben sind oft auch die verwendeten Schriftarten von Interesse. Nach der Aktivierung zeigt die App per Mausklick automatisch an, welche Schriftarten auf der Zielseite in Benutzung sind. Damit aber noch nicht genug. Neben dem Namen der verwendeten Fonts werden auch zusätzliche Informationen zu der betreffen Schriftart eingeblendet. Darunter etwa “font-style“, “line-height” und “font-size“.

Giphy for Chrome – Für jeden Anlass das passende GIF

GIFs sind im Netz beinahe so etwas wie eine Form der Ersatzkommunikation geworden, die sich insbesondere in sozialen Netzwerken größter Beliebtheit erfreut. Damit ein Bild auch tatsächlich mehr sagt, als 1.000 Worte, müssen die entsprechenden GIFs natürlich auch zur jeweiligen Situation passen. Mit Hilfe des Plug-ins Giphy for Chrome haben Chrome-User immer das passende GIF parat, zumal das größte GIF-Netzwerk der Welt mit immer neuen Inhalten gefüllt wird. Eine ähnliche Erweiterung existiert im Übrigen auch für Googles E-Mail-Dienst Gmail.

Mit diesem Plug-in einfach Screenshots erstellen

Awesome Screenshot – Screenshots im Handumdrehen anfertigen

Wem es nicht ausreicht, einfache Screenshots mit der Tastenkombination “ALT GR + Druck” zu erstellen, der sollte einen Blick auf Awesome Screenshot werfen. Die kostenfreie Browsererweiterung verfügt über alle wichtigen Funktionen wie beispielsweise das Hinzufügen von Notizen oder Markierungen. Zudem lassen sich fertige Screenshots per Link teilen, via E-Mail versenden oder direkt in soziale Netzwerke einbinden.

Fazit – Chrome-Erweiterungen sind durchaus nützlich

Freilich bietet diese Auswahl nur einen Querschnitt durch die große Menge an Chrome-Erweiterungen, die zudem mit jedem Tag um neue Tools wächst. Nichtsdestotrotz sind mit Sicherheit einige Chrome-Erweiterungen dabei, die sich für viele Nutzer im Praxiseinsatz als äußerst nützlich erweisen.

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05 Sep 2017

Wie Sie ein WordPress Update richtig durchführen

Um WordPress aktuell zu halten, arbeiten Community-Mitglieder und Entwicker fortlaufend daran. Anders als beim Hinzufügen neuer Features und bei der Behandlung von Sicherheitsproblemen, verbessern diese Updates oftmals einfach die WordPress UX. Diese Anleitung beschreibt wie wichtig es ist, immer die aktuellste Version von WordPress zu nutzen und gibt einige Tipps zum Update von Plugins und WordPress-Versionen.

Updates schließen Sicherheitslücken

Mann, der einen Spalt im Berg überschreitet

Sicherheitslücken schließen durch regelmäßige Updates

Der Hauptgrund WordPress zu aktualisieren ist Sicherheit. Das Content-Management-System ist zwar sehr beliebt, aber deswegen nicht gleichzeitig auch perfekt. Hält man als Website-Betreiber seine WordPress Seite nicht auf dem aktuellsten Stand, so wird sie anfällig für Angriffe von außen. Um das Risiko einer Cyber Attacke zu minimieren, ist der beste Weg, regelmäßig Updates durchzuführen.

Bugs werden mit jedem Update behoben

Obwohl jede Version von WordPress wochenlang einem rigorosen Testing unterzogen wird, kommen Programmfehler (Bugs) trotzdem noch gelegentlich durch. Wenn neue Funktionen getestet werden, erhöhen sich die Chancen von Fehlfunktionen. Jede neue WordPress-Version behebt Bugs, die nach dem letzten Release gefunden wurden und Benutzer können in die Release Notes schauen, um spezifische Details zu erfahren.

Updates bringen neue Funktionen

WordPress Nutzer können regelmäßig neue Funktionen erleben. Diese neuen Add-ons sind so konzipiert, das Betreiben einer WordPress Website leichter zu gestalten und sie sind in den meisten Fällen das Ergebnis eines direkten User-Feedbacks.

Befolgen Sie die grundlegenden Best Practices

In den meisten Fällen laufen Updates komplikationsfrei ab. Um jedoch ein problemloses Update zu gewährleisten, sollte man als Website-Besitzer einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Zu allererst ist es wichtig, niemals ein neues Update auf der Live-Instanz der WordPress Seite durchzuführen. Testen Sie es besser in einer Sandbox-Umgebung, die die Risiken durch ein fehlgeschlagenes Update minimiert.

Einrichten von Auto Updates

Jede WordPress-Website hat automatische Updates für Übersetzungsdateien und kleinere Releases als Standard aktiviert. Das klingt zwar sehr praktisch und bequem, ist aber nicht immer von Vorteil. Programmierer brauchen oft noch etwas länger, um ihre Plugins auf den neuesten Stand zu bringen, wenn eine neue WordPress-Version herausgekommen ist. In einigen Fällen kann dies Probleme auf der Website verursachen, ohne das die Besitzer davon etwas mitbekommen. Daher kann es eine gute Idee sein, automatische Updates zu deaktivieren.

Kompatibiltät der Plugins vor dem Update prüfen

Ein Plugin kann das Design oder die Funktion einer Website erheblich beeinträchtigen. Wenn ein Plugin im WP-Verzeichnis auftaucht, kann der Benutzer seine Kompatibilität auf der entsprechenden Seite überprüfen, bevor er das Update durchführt.

Erstellen eines Backups

Vor einer größeren Aktualisierung, sollten Website-Besitzer immer ein WordPress-Datenbank-Backup erstellen. Sollte beim Update etwas schief gehen, kann die Seite somit auf mit dem letzten Stand wiederhergestellt werden und Sie vermeiden einen Datenverlust. Es gibt einige WordPress-Plugins, die On-Demand-Backups erstellen können, die auf einem Server platziert, in der Cloud gespeichert oder per E-Mail an eine bestimmte Adresse gesendet werden.

WordPress aktualisieren

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine neue WordPress-Version auf einer Website zu installieren: das Ein-Klick-Update aus dem WP-Dashboard heraus und das manuelle FTP-Update. Unabhängig von der Option, die ein Website-Besitzer wählt, sollten sie das Update auf einer Kopie der Website bzw. Testumgebung ausprobieren, sodass Probleme gefunden werden, bevor Ausfallzeiten auftreten.
  • Das Ein-Klick-Update finden Sie im Plugins-Bereich. Vor dem Aktualisieren von Core-Dateien sollten Benutzer zuerst Themes und Plugins aktualisieren.

  • Das Update via FTP ist etwas komplizierter. Beginnen Sie mit der Sicherung der WP-Installation sowie der Datenbank und laden Sie dich die neueste WP-Version herunter. Schalten Sie die Plugins aus, greifen Sie über FTP auf den Server zu und löschen Sie die erforderlichen WordPress-Dateien. Laden Sie die neuen Dateien in die entsprechenden Ordner hoch und rufen Sie das WP-Backend auf, um ein Update-Skript auszuführen. Achten Sie darauf, die Permalinks in den entsprechenden Menüs zu aktualisieren und schließlich die Plugins zu aktivieren, um die Kompatibilität mit der neuen Version zu gewährleisten.

Überprüfen der Website nach Updates

Nach Abschluss eines Updates ist es wichtig, sicherzustellen, dass alles weiterhin normal funktioniert. Um eine Website zu testen, bietet es sich an mit der Startseite zu beginnen, sich einige Unterseiten anzuschauen, einen Beitrag oder zwei zu lesen, sich im Admin-Dashboard anzumelden und einen Beitrag zu erstellen. Dabei sollten Sie nach Veränderungen des Designs und Layouts sowie Fehlern Ausschau halten. Wenn es keine Probleme gibt, ist das toll! Wenn Probleme vorliegen, kann der Benutzer die Website jedoch auf eine frühere Version zurücksetzen.

Wiederherstellung nach einem Update

Baukran vor einer Baustelle

Wiederherstellen der WordPress Website nach einem fehlgeschlagenen Update

Wenn eine Website offline geht, wenn Sie Ihr WordPress-Theme, Datenbank oder die Website an sich aktualisieren, gibt es keinen Grund zur Panik. Haben Sie eine ordnungsgemäße Sicherung der Website durchgeführt, so können Sie die Website wiederherstellen.

Datenbank-Wiederherstellungen sind in der Regel mit einem Management-Tool wie phpMyAdmin durchzuführen und Nutzer sollten während des Prozesses geduldig sein. Nachdem die Datenbank wiederhergestellt ist, wird der Vorgang mit den Dateien auf dem Server wiederholt. Dies wird folgendermaßen mit einem FTP-Client gemacht:

  • Starten Sie den Client und stellen Sie eine Verbindung zum FTP-Server der Website her
  • Löschen Sie alles außer den Ordner “wp-content/uploads“, der die Medien der Website enthält
  • Durchsuchen Sie die aktuellste Sicherung auf der Festplatte oder in der Cloud, je nachdem, was zutreffend ist
  • Laden Sie die notwendigen Dateien (mit Ausnahme des WP-Content-Ordners) auf den Server der Website hoch

Wenn der Prozess beendet ist, öffnen Sie den WP-Content-Ordner auf dem Server und in der Sicherung. Von dort aus können alle Dateien außer dem Upload-Ordner, der bereits vorhanden sein sollte, wiederhergestellt werden.

Fazit

So aktualisieren Sie Ihre WordPress-Website und handeln Sie nach einem fehlgeschlagenen Update. Nach Beendigung der oben genannten Schritte, besuchen Sie die Website, um zu sehen wie erfolgreich die Wiederherstellung war. Wenn sie gescheitert ist, ist es Zeit, den Update-Vorgang auf einer Online- oder Remote-Kopie der Website zu beheben.

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15 Aug 2017

Was ist IaaS und welche Vorteile bietet es

Um was geht es bei Infrastrucutre as a Service, auch als IaaS bezeichnet?

IaaS, das so viel wie Infrastructure as a Service meint, kann als Rückgrat beim Cloud Computing bezeichnet werden. Es ist nämlich nicht notwendig, sich dazu eine komplett neue und teure Rechenzentrumsinfrastruktur zu kaufen. Stattdessen können Nutzer einfach bei einem entsprechenden IaaS-Anbieter Platz in einem virtuellen Rechenzentrum erwerben. Der Zugriff darauf erfolgt ganz einfach über das Internet bzw. die Cloud. Von dieser werden die Grundlagen der IT dem Kunden zur Verfügung gestellt, der im Anschluss nur für die Geräte zahlt.

Wer einen Cloud-Iaas Anbieter nutzt, der mietet dessen Hardware, die jedoch nur die Basis darstellt. Die Plattform und die jeweiligen Anwendungen müssen selbst verwaltet werden, ebenso wie die Softwareumgebung eigenständig gewartet werden muss. Der Anbieter hingegen gewährleistet die reibungslose Funktion der Hardware und ist verantwortlich für die Wartungen. Natürlich muss er auch dafür sorgen, dass die Server fehlerlos und ohne Störungen betrieben werden können. Da es gerade im Bereich der Infrastructure as a Service unzählige Möglichkeiten einer individuellen Anwendung für die Unternehmen gibt, ist es für ein einzelnes Team gar nicht möglich, außer der Umgebung der Software auch noch die Hardware so zu bewahren, dass sie fehlerfrei arbeitet.

Derzeit gibt es drei IaaS-Cloud Typen:

1. Public IaaS Cloud, dessen Anbieter die Hardware Ressourcen für die Allgemeinheit durch Nutzung einer Virtualisierungstechnologie anbietet. So wird es möglich, dass mehrere Nutzer einen physikalischen Server gleichzeitig nutzen. Dabei gilt die öffentliche Cloud auch als Paradebeispiel für das Cloud Computing im Allgemeinen. Denn es ist schnell eingerichtet und dementsprechend flexibel skalierbar, vor allem aber für den Nutzer kostengünstig. Dieser zahlt nur das, was er tatsächlich benötigt.

2. Private IaaS Cloud, die ebenfalls mit einer Virtualisierungstechnologie arbeitet, jedoch gezielt individuelle Cloud Computing Services an unterschiedliche Unternehmen liefert. Die Cloud selbst befindet sich hinter der Firewall des Unternehmens, wobei man auch Server und Ressourcen ganz exakt auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden abstimmen kann. Wer als Unternehmer Wert auf die Sicherheit der Daten legt und eine bewusste Kontrolle über sein IT-Umfeld haben möchte, ist mit dieser Form des Clouding gut beraten.

3.Hybrid IaaS Cloud gilt als Zusammenschluss von mehreren Clouds, die sowohl Public als auch Private sein können. So kann eine Firma zum Beispiel einige Server im Unternehmen in einer privaten Cloud verwalten lassen, während andere Server von allen Mitarbeitern in einer öffentlich erreichbaren Cloud zusammen gefasst sind. Mit dieser Technologie können Unternehmen die Skalierbarkeit der Cloud-Technologien nutzen. Sie können sich aber andererseits sicher sein, dass sensible Daten perfekt geschützt sind.

Vor der Option der IaaS mussten Startups und kleine Firmen viel Geld in den Kauf von Servern, Racks und Hardware investieren. Dazu wurde ein Ort benötigt, an dem man letztgenannte gut unterbringen konnte. Um einen perfekten Betrieb zu gewährleisten, musste man ein Kühlsystem und eine konstante Stromversorgung aufbauen, was zusätzlich hohe Betriebskosten verursachte. Kam es zu einem Serverabsturz, musste man Fachpersonal zur Problembehebung holen. Wer sich für Infrastructure as a Service entscheidet, der muss die genannten Kosten alle nicht mehr alleine tragen, sondern kann sie niedrig halten.

So geht es mit IaaS weiter

Dank der US-amerikanischen Finanzkrise hat sich die Weiterentwicklung der Infrastructure as a Service beschleunigt, da viele Unternehmer ihre Daten und vor allem unternehmensrelevante Anwendungen direkt im Haus haben wollten. Infolge der Immobilienkrise mussten viele Unternehmer sparen und waren auf günstige Alternativen zur Datenspeicherung angewiesen. Es herrschte anfangs jedoch einiges Misstrauen, wenn es darum ging, sensible Daten ins Internet auszulagern.

Doch der Sparfaktor gab im Endeffekt den Ausschlag, doch auf IaaS zurück zu greifen. Ab dem Jahr 2008 gab es entsprechende Anbieter auf dem Markt, wobei der nächste Entwicklungsschritt zwei Jahre später erfolgte. Neben der Option diesen Service einfach als kostengünstige IT-Alternative zu nutzen, schätzte man seitens der Unternehmer immer öfter auch die anderen essentiellen Eigenschaften. Dabei ging es vor allem um die individuelle Skalierbarkeit und die hohe Datensicherheit, der den Unternehmern das Vertrauen schenkte, auf Cloud Netzwerke zu setzen und diese selbst zu nutzen.

2010 und 2011 wuchs die Industrie, die Infrastructure as a Service anbot im Unterschied zur restlichen Wirtschaft sehr stark. Auch im Jahr 2014 kolportierte man einen Umsatz von 9,5 Milliarden Euro, was in USD immer noch 12,5 Milliarden ausmacht. Klar ist, dass der Focus und die Erwartung vor allem auf der Sicherheit der Cloud-Anbieter liegt. Diese punkten seitdem mit einer Vielzahl an Maßnahmen, wie etwa die Sicherheit des Rechenzentrums und die 24 Stunden-Überwachung der einzelnen Server. Auch die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards ist nun Maß aller Dinge ebenso wie HIPAA.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sehen IaaS als kostengünstige Alternative, die für das Hosting und dessen Infrastruktur perfekt geeignet ist. Wer auf die Möglichkeiten, die dieses neue Service bietet, nämlich hochwertige Hardware und moderne Standards in der Unternehmersicherheit zu mieten, kann hochmoderne Dienstleistungen um einen Bruchteil der Kosten des ursprünglichen Aufwandes nutzen.

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29 Jul 2017

Was Sie bei einem Datenraum Anbieter beachten sollten

In Zeiten der Digitalisierung ist es kein Wunder, dass auch Datenräume mittlerweile hauptsächlich auf virtueller Basis bestehen. Dieser so genannte virtuelle Datenraum ist vor allem für Geschäftsleute nützlich. Im Rahmen von M&A Verhandlungen können Käufer und Verkäufer beispielsweise alle wichtigen Dokumente sicher einsehen. Auch ist gewährleistet, dass nur Berechtigte Zugriff erhalten und alle Dokumente nicht ohne weiteres abzuändern sind.

Zwar erscheint dieses System ähnlich anderer Daten-Sharing Plattformen (wie z.B. Dropbox), jedoch fokussieren sich beide Systeme auf unterschiedliche Aspekte. Im Daten-Sharing geht es nur darum das Teilen von Dokumenten zu erleichtern. Es gewährleistet Informationenaustausch und alle Beteiligten sind in der Lage Dokumente zu ergänzen.

Ein Datenraum auf der anderen Seite fokussiert sich mehr auf die Sicherheit der Dokumente. Alles ist strengstens kontrolliert, aber erleichtert zugleich das sichere Teilen, Lagern und Betrachten der Dokumente. Alle Beteiligten haben zugewiesene Rollen und Positionen, um klar abzugrenzen, wer sich Dokumente nur anschauen und wer eventuelle Änderungen vornehmen darf.

Wenn Sie sich für virtuelle Datenräume interessieren und auf der Suche nach einem vertrauensvollen Anbieter sind, dann gibt es Kriterien auf die Sie unbedingt achten müssen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen die 5 wichtigsten.

1. Sicherheit

Es ist nur logisch, dass Sie zuerst darauf achten, ob ein Anbieter die nötige Sicherheit für Ihre Dokumente liefern kann. Sicherheitslücken können im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass Verhandlungen scheitern. Außerdem können Ihre Verhandlungspartner das Vertrauen in Sie verlieren, wenn der von Ihnen ausgewählte Datenraum-Anbieter nicht sicher genug erscheint.

Einige Aspekte auf die Sie achten können:

2. Technischer Support

Es kann immer vorkommen, dass irgendetwas im virtuellen Datenraum nicht so funktioniert, wie Sie sich das wünschen. Aus diesem Grund ist es durchaus wichtig einen Ansprechpartner für diese technischen Probleme zu haben.

Achten Sie darauf, ob Sie einen persönlichen Support haben (können Sie jemanden anrufen oder nur mit einem Bot chatten?) oder ob es preisliche Unterschiede gibt, je nachdem was für einen Support sie sich wünschen. Es gibt Anbieter, die extra Geld verlangen, wenn Sie uneingeschränkten Support haben möchten. Darüber hinaus wäre es gut zu wissen, ob Sie den Support 24h erreichen können oder nur zu geregelten Zeiten.

Der Support ist oft auch dafür zuständig Sie in diesen virtuellen Datenraum einzuweisen. Hier können Sie darauf achten, ob eine Einweisung für all Ihre Teilnehmer gilt oder nur für eine Person.

3. Nutzerfreundlichkeit

Ein virtueller Datenraum sollte immer relativ einfach zu bedienen sein und eine klare Struktur aufweisen. Während Sie genug Zeit haben sich an Ihren Datenraum zu gewöhnen, arbeiten Ihre Verhandlungspartner oft zum ersten Mal mit Ihrem Datenraum. Eine schwierige Nutzung würde eine erfolgreiche Verhandlung nur beschwerlich gestalten und unnötig in die Länge ziehen.

Verhandlungen laufen oft sehr schnell ab. Je einfacher der virtuelle Datenraum aufgebaut ist desto schneller ziehen sie einen erfolgreichen Verhandlungsabschluss an Land.

Beispiele an Nutzerfreundlichkeit:

Am besten Sie testen Ihren Datenraum bevor Sie damit beginnen ihn professionell zu nutzen. Die meisten Anbieter ermöglichen einen kostenlosen Testlauf.

4. Kosten

Machen Sie sich von vornherein klar wie viel Geld Sie in einen Datenraum investieren müssen. Was sind die monatlichen Gebühren? Fallen mehr Kosten an, wenn Sie mehr Nutzer hinzufügen, mehr Speicher brauchen oder weitere Funktionen haben möchten?

Der Anbieter sollte eine Kostentransparenz aufweisen und Sie sollten sich genau überlegen, für was Sie einen Datenraum verwenden möchten. Ist es nur eine einzige Verhandlung, dann lohnt es sich auf eine billigere Preisstruktur zu achten. Aufgrund der Vielzahl an Anbietern gibt es unterschiedliche Preismodelle: monatliche Gebühren, Abonnements, Gebührenberechnung anhand verbrauchtem Daten Speicher etc.

5. Referenzen

Wie auch bei anderen Produkten und Dienstleistungen ist es auch hier von Vorteil sich verschiedene Bewertungen anzusehen. Was wird von Nutzern positiv gesehen und was eher negativ. Eventuell lässt sich auch herauslesen für was einige Nutzer den Datenraum beanspruchen. So können Sie abwägen, ob der Anbieter für Ihre Wünsche und Vorstellungen geschaffen ist.

Diese 5 Kriterien können Ihnen unter anderem dabei helfen einen guten Datenraum Anbieter zu finden.

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20 Jul 2017

Die 10 beliebtesten WordPress Themes

Wenn man bei WordPress seine erste Webseite startet, dann steht man gleich zu Beginn vor der Qual der Wahl: welches WordPress Theme möchte man verwenden?

Es gibt spezielle Themes, die sich besonders für Blogger eignen oder für Koch-Webseiten. Unter der Vielzahl an Möglichkeiten kann man bei WordPress die momentan populärsten Themes betrachten. Die 10 beliebtesten WordPress Themes werden wir Ihnen nachfolgend zeigen.

1. One Page Express

Wordpress Theme OnePage expressWie der Name schon sagt, handelt es sich bei diesem WordPress Theme um ein OnePage Design Theme. Hier werden viele verschiedene Optionen und Funktionen angeboten, die per Drag-and-Drop auf der Seite einzufügen sind. Des Weiteren ist dieses Theme sehr bunt gestaltet, sodass Webshops aber auch Grafik-Designer oder künstlerische Köpfe auf ihre Kosten kommen.

Neben den positiven Aspekten gibt es (momentan) ein paar kleine Anmerkungen, die auch von anderen Nutzern kommen. Die verschiedenen Funktionen können auf der Seite jeweils nur einmal eingefügt werden. Man ist somit gezwungen verschiedene Inhalt zu schaffen, die auch zu der Webseite passen.

Außerdem kann man keinen „Block“ einfügen, der nur Text enthält, ein Bild + Text ist das Mindeste. Und dieser kann dann weder in der Schriftart oder –größe angepasst werden.

 

2. Flash

Wordpress Theme FlashMit Flash erhält man ein relativ neues WordPress Theme, welches mehrere Demo Versionen beinhaltet, die jeweils ein bestimmtes Thema abdecken: sucht man ein Theme für seinen Blog, sein Business oder für eine News-Seite, Flash hat mehrere Themes zur Auswahl. Diese können mit einem einfachen Plug-In importiert werden.

Je nach Demo Version erhält man eine multifunktionale Webseite, eine OnePage Seite oder verschiedene Webseiten, die für gewerbliche Zwecke genutzt werden können. Außerdem besteht die Möglichkeit einen Blog unterschiedlich zu gestalten. Die Demo-Versionen für gewerbliche Seiten unterscheiden sich nicht unbedingt von anderen Themes. Manche legen mehr Fokus auf Bilder, manche mehr auf den Text. Dementsprechend ist für jeden etwas Passendes dabei.

 

3. Kale

Wordpress Theme KaleObwohl ausgeschrieben als WordPress Theme für Food-Blogger, kann dieses auch für andere Themenbereiche angewendet werden. Das Theme ist so gestaltet, dass Bilder und Text harmonisch zusammenpassen. Auch verschiedene Größendarstellungen der Bilder und Texte sind möglich.

Das Theme erfreut sich positiver Bewertungen, aufgrund der einfachen Handhabungen. Auch WordPress Neulinge haben mit dem Anpassen des Designs keine Probleme, können Anpassungen relativ einfach vornehmen. Der Support scheint hier außerdem sehr gut zu funktionieren, was besonders bei noch relativ neuen Themes von Vorteil ist.

 

4. ColorMag

Das WordPress Theme ColorMag ist im Magazin Design gestaltet und bietet verschiedene Möglichkeiten seine Inhalte hervorzuheben. In der freien Version kann man seine Themen in verschiedene Untergruppen einordnen und auf der Webseite präsentieren. Darüber hinaus können die einzelnen Kategorien auch als separate Unterseiten angelegt werden, um Besuchern eine bessere Nutzerfreundlichkeit zu gewähren.

In der Pro Version erhält man noch einmal die Möglichkeit sich entweder für ein ähnliches Design zu entscheiden, wie bei der freien Option. Man kann aber auch dem Thema entsprechend ein passendes Design wählen. Beispielsweise sind bei Fashion Webseiten die Bilder größer und dominanter dargestellt, als bei normalen News-Seiten.

 

5. Shop Isle

Dieses WordPress Theme eignet sich am besten für gewerbliche Zwecke. Es erscheint am besten zu funktionieren, wenn Produkte präsentiert und verkauft werden sowie wenig Text vorhanden ist.

Der Fokus liegt auf den Bildern, diese sind horizontal einheitlich angeordnet. Vertikal betrachtet können verschiedene Bildgrößen gewählt werden, um z.B. einige Bilder hervorzuheben. Laut Support kann das Theme aber auch andere gewerbliche Zwecke optimal darstellen.

 

6. Anissa

Besonders geeignet scheint das Theme für Bloggerinnen zu sein, da hier keine übermäßigen technischen Fähigkeiten gebraucht werden, um Änderungen vorzunehmen. Das Theme ist feminin gestaltet und weist eine simple, klassische Struktur auf.

Das Design schafft eine optimale Unterteilung zwischen Bildern und Text, kein Bestandteil wird mehr herausgehoben als der andere. Dies sorgt für ein harmonisches Gesamtbild. Mit gerade einmal 7000 aktiven Installationen ist das Theme noch ziemlich „ungetestet“, weist aber durchaus mehr frei zugängliche Elemente auf, als manch andere Themes. Beispielsweise hat man einen Zugriff auf einen Slider oder auch die Möglichkeit aktuelle Beiträge in einem Karussell rotieren zu lassen.

 

7. Oblique

Dieses WordPress Theme eignet sich ebenfalls für Blogger, vor allem im Fashion Bereich. Das Design ist etwas anders gestaltet, mehr optische Neigungen der Beiträge und ein allgemein dunkel gehaltenes Hintergrund-Design.

Jedoch sind vor allem im Farbspektrum keine Grenzen festgelegt. Der Nutzer kann auswählen und experimentieren. Somit ist auch für andere Blog-Bereiche die Möglichkeit gegeben, dieses WordPress Theme zu nutzen.

Die Blog-Beiträge sind auf “full-width” eingestellt, das Beitragsbild passt sich dabei genau dem Rahmen des Textes an. Hier sind dann die Schrägen, die auf der Front-Seite angezeigt werden, ebenfalls zu sehen.

 

8. Twenty Fourteen

Das WordPress Theme aus dem Jahre 2014 ist für Webseiten bestimmt, die eine Art Magazin darstellen möchten. Auch drei Jahre nach der Veröffentlichung sind immer noch mehr als 400 000 aktive Installationen dokumentiert. Der Fokus liegt auf den Bildern und Videos, die je nach Position in unterschiedlicher Größer dargestellt werden. Die Sidebar, und eigentlich auch die obere Hälfte der Webseite, sind dabei mit einem dunklen Hintergrund ausgestattet.

Das Theme hat einen schmaleren Textbereich, was unter anderem auch an der Sidebar liegt. Diese kann man jedoch nicht abändern (entfernen oder kleiner machen ist nur sehr umständlich möglich, die Breite auf „full width“ einstellen bringt nicht das gewünschte Ergebnis). Aus diesem Grund eignet sich das Theme wirklich für Nutzer, die mehr Bilder hochladen möchten bzw. einen Fokus auf visuelle Elemente legen, als auf Text.

 

9. Vertex

Vertex ist eines von WordPress Themes, die den Fokus auf hochwertige Bilder legen. Dieses Theme eignet sich besonders für die Fotografie, oder für Bloggerinnen, die neben dem Inhalt auch viel Wert auf die Optik legen. Reise- oder Fashion-Blogs kommen hier auf ihre Kosten.

Die Gestaltung ist dabei relativ simpel gehalten. Design sowie Schrift sind in verschiedenen Grau- und Schwarztönen gehalten, eine besondere Veränderung der einzelnen Elemente ist nicht so einfach möglich.

 

10. Portfolio Lite

Das WordPress Theme entspricht ganz seinem Namen, Portfolio Lite ist ausschließlich für Bilder gedacht mit minimalem Text.

Die Bilder können verschiedenen dargestellt werden, als automatischer Slider, manueller Slider oder als Aneinanderreihung von Illustrationen. Jedes Bild kann hier mit einem Text „hinterlegt“ werden. Diesen sieht man erst, wenn man auf ein bestimmtes Bild klickt.

Des Weiteren befindet sich die Sidebar links und ist sehr schlicht gehalten. Auf weißem Hintergrund befindet sich graue Schrift, aber dies ist nach Wünschen auch anpassbar.

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04 Jul 2017

Den Website-Migrationsprozesses verstehen

Während es zahlreiche Begründungen für die Migration einer Website von einer Domain zur anderen gibt, gibt es spezifische Fragen die sich Website-Betreiber stellen sollten bevor sie jegliche Form von Website-Migration durchführen. Falls Ihre Organisation derzeit die Migration auf eine neue Domain erwägt, sollten Sie zuerst diese Website-Migrations-Checkliste betrachten.

Untersuchen Sie die verfügbaren Optionen für Web Hosting

Es lohnt sich in der Regel, eine Website-Übertragung gut vor dem voraussichtlichen Datum für den Umzug zu planen. Einer der Gründe, warum Organisationen routinemäßig eine Website-Migration in Erwägung ziehen, ist eine Unzufriedenheit mit dem aktuellen Anbieter. Das bedeutet, dass jeder Anbieter, den Sie in Betracht ziehen, die Fähigkeit haben muss, die aktuellen Bedürfnisse der Organisation zu erfüllen. Fast noch wichtiger ist es, dass sie die Fähigkeit besitzen, auch zukünftigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Eine erfolgreiche Website-Migrationsstrategie muss zukünftige Bedürfnisse antizipieren. Zudem muss die Strategie sicherstellen, dass der neue Anbieter die Fähigkeit hat, sich an neue Technologien und Software anzupassen.

Sichern Sie alle vorhandenen Website-Dateien zuerst ab

Um zu vermeiden, wertvolle Daten zu verlieren, sichern Sie alle Dateien an einen sicheren Ort ab, bevor Sie den Migrationsprozess starten. Betrachten Sie das Heranziehen von Experten als positive Unterstützung, um sicherzustellen, dass der Backup-Prozess reibungslos verläuft. Zahlreiche Plugins und Anwendungen finden sich zur Unterstützung auf dem Markt. Es zahlt sich jedoch mehr aus eng mit einem Profi zusammenzuarbeiten, um Probleme zu vermeiden. Ein vollständiges Backup ist eine Sicherheitsmaßnahme und Sie sollten dies unter keinen Umständen ignorieren.

Übertragen von Dateien und Website-Dateien

Hier ist ein weiterer Aspekt, bei der die Hilfe von Experten hilfreich sein kann. Alle Dateien müssen Sie zuerst in ein public_html-Verzeichnis mit dem neuen Web-Hosting-Konto hochladen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass man jeden Schritt in dem Prozess korrekt abschließt, um Probleme zu vermeiden. Das ultimative Ziel ist es sicherzustellen, dass die neue Website ordnungsgemäß läuft, sobald die Website-Migration abgeschlossen ist. Wenn alle notwendigen Schritte korrekt abgeschlossen sind, sollte die neue Seite genau so funktionieren wie die alte. Wenn Sie Änderungen an der Website vornehmen wollen, sollten Sie dies am besten mit einem Website-Experten besprechen.

Übertragen des Domainnamens

Hier ist ein weiteres Problem, das häufig Probleme während einer Website-Migration verursacht. In vielen Fällen wird der Domain-Name einer Organisation zusammen mit dem bestehenden Web-Hosting-Unternehmen registriert. Wenn dies der Fall ist, sollte der Host einen Leitfaden darlegen, der die erforderlichen Schritte zur Übertragung des Domainnamens vorstellt. Das Verfahren, wie man am besten einen Domain-Namen bei der Migration registriert, kann komplex sein. Es zahlt sich an dieser Stelle aus, die Vor- und Nachteile jeder Option mit Website-Migrationsexperten zu erörtern. Das kann künftige Komplikationen verhindern und in manchen Fällen Geld sparen kann.

Verschieben von E-Mail-Informationen auf die neue Website

Also transfer your emails when moving to a new hostDie Mehrheit der Website-Besitzer entscheidet sich meist dafür ihre E-Mail-Konten von ihrem Hosting-Unternehmen verwalten zu lassen. Wenn das der Fall ist, gibt es auch ein Verfahren, um sicherzustellen, dass man alle E-Mails korrekt überträgt. Wenn Sie sich dafür entschieden haben, Ihre E-Mail-Konten anderswo zu hosten, wird der Transfervorgang vereinfacht, da Sie nur die DNS-Informationen ändern müssen.

Erfolgreicher Abschluss der Website-Migration

Sobald die Dateien auf den neuen Host übertragen und alle erforderlichen Änderungen an den Konfigurationen vorgenommen werden, ist der Prozess nahezu abgeschlossen. An dieser Stelle ist es wichtig Testverfahren zu verwenden, um sicherzustellen, dass alle Funktionen der Website ordnungsgemäß funktionieren. Hosting-Unternehmen bieten routinemäßig einige Hilfe bei diesem Prozess an, aber die Verpflichtung sicherzustellen, dass alle Aspekte der Website einwandfrei funktionieren, liegt in der Regel bei dem Website-Besitzer.

Wenn alles richtig funktioniert, ist jetzt die Zeit, die Beziehung mit der ehemaligen Hosting-Organisation zu beenden und alle Dateien von ihren alten Speicherplätzen zu löschen. Wenn alle Dateien während der Website-Migration ordnungsgemäß übertragen wurden, sollte die Website nahtlos funktionieren. Ferne sollten Besucher die Änderungen nicht bemerken können. Allerdings ist es üblich, einigen Problemen während der Migration zu begegnen. Es ist ratsam, ein gewisses Maß an kompetenter Unterstützung zur Verfügung zu haben, um Probleme zu lösen, die während der Migration oder beim Testen der Website an Ihrem neuen Standort auftreten.

Sobald die Website läuft, zahlt sich eine regelmäßige Kontrolle aus, um schnell potenzielle Probleme zu identifizieren und somit sicherzustellen, dass Ihre Suchmaschinen-Rankings nicht darunter leiden. SEO Bemühungen sollten unvermindert gewährleistet sein, damit die Website ihre Ziele erfüllt.

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18 Mai 2017

Tipps für Ihre schnellere WordPress-Website

Anscheinend hat heutzutage jeder eine Website. Wenn es darum geht, eine erfolgreiche Website zu erstellen, ist eine toll gestaltete und einfach zu bedienende Website durchaus wichtig, aber es gibt noch mehr entscheidende Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen. Andere Überlegungen, wie zum Beispiel das Suchmaschinen-Ranking, sind essenziell, wenn man die Menge an Zugriffszahlen auf einer Website einschätzen will. WordPress hat die Einrichtung einer optisch ansprechenden privaten oder professionellen Website extrem einfach gemacht, und als Ergebnis findet man eine riesige Anzahl von WordPress-Seiten online. Sobald Besucher auf die Seite aufmerksam werden, gibt es einen wichtigen Aspekt der User Experience, die die Wahrnehmung der Website sozusagen in “hop oder top” unterteilt: der WordPress Pagespeed.

Warum es auf Geschwindigkeit ankommt

Der moderne Mensch hat eine Aufmerksamkeitsspanne, die über den Tag gesehen immer kürzer wird. Diese verkürzte Aufmerksamkeitsspanne beeinflusst maßgeblich, wie Internet-Nutzer im Web navigieren. Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass sogar eine Verzögerung von 2 Sekunden bei den Ladezeiten die Zufriedenheit der Surfer um fast 4% reduzieren kann, was zu einer niedrigeren Conversionrate und einem Umsatzverlust führt. Die Website-Geschwindigkeit ist inzwischen sogar so wichtig, dass viele potenzielle Kunden nicht einmal abwarten, bis die erste Seite komplett geladen ist, bevor sie entscheiden, ob sie sich für das Produkt oder eine Dienstleistung eines Unternehmens interessieren. Wenn die Ladezeit zu lang ist, verlassen sie die Seite direkt wieder.

Darüberhinaus haben viele Suchmaschinen, darunter Google, begonnen, die Geschwindigkeit einer Website in ihre Ranking-Algorithmen einzubeziehen. Das bedeutet, dass schnellere Webseiten beim Ranking höher eingestuft werden und mehr Traffic auf die Webseite gelenkt werden wird.

Woran erkennt man eine langsame WordPress-Site

How to improve wordpress pagespeedDie Ladezeit einer Website ist nicht an jedem Computer gleich! Der Ersteller einer Website ruft eventuell seinen Internetauftritt in seinem Browser auf, stellt zufrieden fest, dass alles schnell lädt und richtig aussieht und sieht damit sein Werk als beendet an. Das ist jedoch ein großer Fehler!

Moderne Internet-Browser legen Daten im Cache ab, um bei einem erneuten Besuch der Website die Ladezeiten erheblich zu senken. So erscheint der eigene WordPress Pagespeed extrem schnell zu sein, aber das wird nicht unbedingt die Erfahrung des durchschnittlichen Besuchers widerspiegeln. Der beste Weg, um zu analysieren, wie schnell eine Website auf einen fremden Computer geladen wird, ist ein Geschwindigkeitstest, welcher sich leicht online finden lässt.

Häufige Gründe für langsame WordPress Seiten

Große Bilder und andere Dateien, die nicht für den Web-Einsatz optimiert sind, können zu Ladezeiten stark verlangsamen, ebenso schlecht programmierte Plugins und externe Scripts. Web Hosting-Server, die nicht richtig konfiguriert sind, können auch dazu führen, dass die Seiten-Performance gesenkt wird, ebenso wie Server-Überlastungen. Natürlich haben einzelne Nutzer mehr Einfluss auf einige dieser Faktoren als andere. Die meisten WordPress-Nutzer haben nicht unbedingt umfangreiche Erfahrung mit Programmierung, um beispielsweise den Code eines Plugins zu optimieren. Es gibt jedoch einige einfache Schritte, mit denen man die Ladezeiten ebenfalls wesentlich verbessern kann.

Finden Sie einen besseren Hosting-Provider

managed cloud hostingDies scheint eigentlich ganz nahe zu liegen, aber viele Benutzer denken gar nicht darüber nach: Shared Hosting führt zu langsameren Reaktionszeiten des Servers. Es ist besser, das Hosting einem Provider anzuvertrauen, der Managed Hosting anbietet, als bei Shared Hosting die Ressourcen des Servers blindlings mit anderen WordPress-Nutzern zu teilen.

Verwenden Sie ein besseres Caching-Plugin

Plugins, die Web-Caching einsetzen, können sehr nützlich sein. Sie können sogar die Reaktionszeiten auf der Website verbessern. In der Regel bewirken sie, dass bestimmte Elemente der Seite zum besseren und schnelleren Abrufen zwischengespeichert werden – und zum Glück sind sie im Internet reichlich zu finden. Achten Sie nur darauf, dass Sie eine seriöse Quelle für den Download von Plugins zu finden.

Optimieren Sie Ihre Bilder

Wie oben erwähnt, können große Bilder eine Website stark verlangsamen. Allerdings werden Bilder, die zwar schnell laden, aber in schlechter Qualität vorliegen, weder beim professionellen noch privaten Einsatz punkten können. Die beste Lösung dafür stellen wiederum Plugins dar. Laden Sie sich ein Plugin herunter, das automatisch Bilder für den Einsatz im Web optimiert, indem es die Dateigröße reduziert, ohne die Bildqualität dabei zu beeinträchtigen.

Optimieren Sie die WordPress-Datenbank

Die Optimierung der Datenbank einer Website kann sehr zeitaufwändig und langwierig sein – wenn sie von Hand ausgeführt wird. Zum Glück gibt es auch hierfür geeignete Plugins. Egal, ob man nun aber ein Plugin benutzt oder diese Datenbank-Änderungen manuell durchführt, das Ziel ist das gleiche: den Overhead von unnötigen Dateien wie Überarbeitungen bzw. Revisionen von Beiträgen und Beitrags-Entwürfen zu reduzieren.

Halten Sie Ihre Website aktuell

Es ist wichtig, Webseiten häufig zu aktualisieren, um eventuelle Fehler und andere Probleme zu beheben. Eine WordPress-Website auf altem Stand kann zu langsamen Ladezeiten führen, da die verwendeten Themes und Plugins ebenfalls nicht aktualisiert und nur veraltete Versionen verwendet werden können.

Verteilen Sie die Kommentare

Es ist eine gute Idee, Webseiten mit Blogs zu versehen – und eine große Menge von Kommentaren zu diesen Blog-Beiträgen sind ein sicheres Zeichen für eine engagierte Leserschaft. Leider können diese Kommentare die Geschwindigkeit der Seite negativ beeinflussen. Für eine optimierte Performance der Website macht es Sinn sie aufzuteilen – zum Beispiel auf verschiedene Unterseiten (auch hierfür kann man sich wieder eines passenden Plugins bedienen).

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