06 Nov 2015

Wachsen, aber richtig! Unsere Tipps für die Personalpolitik in wachsenden Unternehmen

Unternehmen mit schnellem wirtschaftlichem Wachstum stehen oft vor der Herausforderung, die Arbeitsprozesse und die Personalpolitik anpassen zu müssen. Diese Anpassungsprozesse müssen für kleine Firmen genauso professionell umgesetzt werden, wie für die größeren. Die kleinen Unternehmen stehen dabei von einer zusätzlichen Herausforderung: Zwar haben sie flexible Strukturen, aber keine Personalabteilung, die sich um die neuen Arbeitsprozesse und die Abläufe kümmert. Der Unternehmensgründer muss meistens selbst diese Rolle übernehmen.

Entscheidend dabei ist, dass er nicht nur neue Mitarbeiter holt und die Zuständigkeiten neu verteilt, sondern auch neue Ziele definiert, seine Mitarbeiter motiviert und dafür sorgt, dass sie besser an das Unternehmen gebunden werden.

Eines der wichtigsten Ziele der Unternehmensführung im Bereich des Personalmanagements ist die Akzeptanz zu erhöhen und die Mitarbeiter zu motivieren, an dem Unternehmenswachstum aktiv teilzunehmen und eigene Ideen einzubringen. Dabei haben sie mit mehreren Problemen zu kämpfen.

Typische Probleme in der Personalpolitik in den wachsenden Unternehmen:

1. Sorge um die eigene Stelle

Zusammen mit den neuen Kollegen kommt die Unsicherheit ins Haus, sowohl seitens der Unternehmensführung (können wir mit dem neuen Geschäftszweig neue Mitarbeiter überhaupt finanzieren?) als auch seitens aktueller Mitarbeiter (ist meine Stelle dadurch gefährdet?).
Das können Sie dagegen tun: Sorgen Sie für mehr Transparenz in der Personalpolitik. Erklären Sie dem Team genau, welche Aufgaben die neuen Kollegen übernehmen sollen und wie die neuen Arbeitsbereiche finanziert werden. Je nachvollziehbar die neuen Arbeitsprozesse für die bestehenden Mitarbeiter sind, desto größer ist die allgemeine Zufriedenheit innerhalb des Teams.

 

2. Keine Motivation, sich in die neuen Geschäftsbereiche einzubringen

In jedem Team steckt jede Menge Potenzial und Know How, die das Unternehmenswachstum vorantreiben können. Dieses Potenzial muss nur mobilisiert werden, doch das ist oft mit Schwierigkeiten verbunden. Nicht alle Mitarbeiter sind bereit ihre Zeit zu opfern, um zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, schon gar nicht dann, wenn sie keine Zukunft für die neuen Projekte sehen.
Das können Sie dagegen tun: Eine der schwierigsten Aufgaben ist es die Anderen von der eigenen Idee zu überzeugen. Solange der Geschäftsführer selbst fest daran glaubt, hat er gute Chancen, sein Team mit der Begeisterung für seine Idee „anzustecken“. Auch hier gilt: Transparente Kommunikation hilft. Oft führt mangelndes Verständnis dazu, dass es den Mitarbeitern an Motivation fehlt. Bereiten Sie für Ihre Mitarbeiter eine Präsentation vor, in der Sie Ihre Idee genau erklären werden. Zeigen Sie, inwieweit Ihre Mitarbeiter davon profitieren werden, wenn sie sich an der Umsetzung beteiligen.

 

3. Sorge, dass die Unternehmenskultur verloren geht.

Je schneller das Unternehmen wächst, desto schneller verändern sich die alltäglichen Prozesse: Ein kurzes Meeting jeden Morgen, gemeinsam Kaffee trinken am Nachmittag oder Weihnachtsmarktbesuch nach dem Feierabend – die üblichen gemeinsamen Aktivitäten sind viel schwieriger umzusetzen, wenn das Team jetzt 25 und nicht mehr nur 5 Mitarbeiter hat. Und doch spielt die gewohnte Unternehmenskultur immer eine große Rolle und wird von Mitarbeitern sehr geschätzt, deshalb darf sie niemals außer Acht gelassen werden.
Das können Sie dagegen tun: Unternehmen sollten nicht nur Ihre Unternehmenskultur bewahren, sondern auch die Zugehörigkeit der neuen Mitarbeiter fördern. Dafür eignen sich interne Aktivitäten, wie gemeinsame Sportveranstaltungen, Kochtage oder informelle Meetings, wo sich die Kollegen untereinander besser kennen lernen können.

 

4. Ablehnung neuer Hierarchien

Unternehmenswachstum führt zwangsläufig dazu, dass neue Hierarchien geschaffen werden müssen. Für die Mitarbeiter kann es schwierig sein zu akzeptieren, dass sie alle Entscheidungen ab sofort mit jemandem abstimmen müssen. Als Ergebnis steigt bei Mitarbeitern die Unzufriedenheit, das Gefühl unterschätzt zu werden dagegen wächst.
Das können Sie dagegen tun: Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, dass sie wichtig für das Unternehmen sind. Gerade in den Wachstumsphasen hat man oft keine Zeit, ihrer Arbeit Anerkennung zu schenken. Achten Sie deshalb darauf, dass regelmäßige Feedback-Runden nicht zu kurz in Ihrem Unternehmen kommen.

 

5. Gerüchteküche

Unsicherheit, Angst und Frustration begleiten Veränderungsprozesse in Unternehmen, wenn sie unklar kommuniziert werden. Greift die Unternehmensführung nicht ein und verzichtet auf ordentliche Kommunikation, brodelt die Gerüchteküche kräftig im Team.
Das können Sie dagegen tun: Kommunizieren Sie alle Veränderungen so schnell wie möglich und lassen Sie immer Zeit für eine Feedback-Runde. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter, was sie von der einen oder der anderen Veränderung halten. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, auch anonym Ihr Feedback zu lassen, denn bei manchen Fragen ist die Hemmschwelle einfach zu groß. Mitarbeiter trauen sich oft nicht, Fragen zu stellen, da sie denken, sie könnten unprofessionell wirken oder gar Ihrem Arbeitsplatz schaden.

 

Unternehmen, die zu schnell wachsen, sind von diesen Problemen häufiger betroffen, als Unternehmen mit gesundem langsamem Wachsen. Je schneller die Veränderungen stattfinden, desto wahrscheinlicher ist es, dass die meisten Mitarbeiter einfach nicht mitkommen und das führt zu Frust und Unsicherheit.

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29 Okt 2015

Typische Fehler beim Unternehmenswachstum

„If you are not failing every now and again, it’s a sign you are not doing anything innovative“
 Woody Allen

Wenn sich Unternehmen in der Wachstumsphase befinden, kommt es oft zu Fehlern. Das Unternehmen probiert etwas aus, was es vorher noch nie gemacht hat und versucht neue Wege zu gehen, für die ihm vielleicht schlicht und ergreifend Erfahrungen fehlen.

Viele Fehler passieren allein aus dem Grund, dass sich Unternehmen schnelles Wachstum wünschen. Dabei besteht immer die Gefahr, dass die Grundlage dafür noch nicht erschaffen würde – es fehlt an Personal, Wissen und Kapazitäten für das gesunde Wachstum. Unternehmenswachstum um jeden Preis – wenn Firmen nach diesem Motto handeln, vergessen sie das Wichtigste: Die Geschwindigkeit, mit der sich Unternehmen weiterentwickelt, ist noch kein Indikator für sein Erfolg.

Das sind die typischen Fehler, die den wachsenden Unternehmen oft im Wege stehen:

  • Das lokale Geschäftsmodel im Ausland 1-to-1 umsetzen

Bevor man ins Ausland geht, muss man sein Geschäftsmodel unbedingt an die lokalen Gegebenheiten anpassen. Selbstverständlich müssen die rechtlichen Aspekte und die kulturellen Besonderheiten berücksichtigt werden, aber auch Kundenwünsche und die Besonderheiten von Vermarktungskanälen müssen angepasst werden. Im Kontext der Internationalisierung bedeutet es, dass Betreiber von Online Shops nicht nur die Währung anpassen und Ihre Produktseiten übersetzen müssen, sondern auch auf Aspekte wie Größen bei Textilien und Schuhen oder  Zahlungsbesonderheiten, achten müssen.

Damit die Internationalisierung erfolgreich verläuft, braucht man auch Mitarbeiter, die sich mit dem jeweiligen Land auskennen. Empfehlenswert ist es einen Country Manager zu holen oder mit einer Agentur zusammen zu arbeiten, die bereits Erfahrungen in diesem Land gesammelt hat.

  • Alle Aufträge annehmen

Viele Unternehmer, die gerade dabei sind, neue Märkte zu erobern oder neue Geschäftszweige zu gründen, versuchen jeden Auftrag anzunehmen, den sie nur bekommen können. Eine richtige Vorgehensweise, zumindest auf den ersten Blick. Doch neue Kunden und neue Aufträge erfordern Kapazitäten und gerade wenn es um die neuen Bereich geht, wo man noch nicht so viel Erfahrung hat, kann es schnell passieren, dass man zu wenige Kapazitäten einplant. Man ist selbst schließlich in der Lernphase und kann noch nicht alle Risiken einschätzen, die die Zeit rauben werden. Deshalb sollten Unternehmen, bevor sie neuen Aufträge holen, erst mal umdenken: Ist der Auftrag für uns wirklich wirtschaftlich? Lohnt es wirklich, uns mit dem aufwendigen Projekt zu beschäftigen, wenn es am Ende nur wenig Profit bringt? Lieber sich erstmal auf wenigen Aufträge konzentrieren, die dem Wachstum helfen und nicht ihm im Wege stehen.

  • Alte Unternehmensstrukturen bewahren

Wenn ein Unternehmen schnell wächst, dann bleiben oft interne Veränderungen auf der Strecke. Wenn neue Produkte eingeführt werden oder neue Märkte erobert werden, hat man oft einfach keine Zeit, sich mit internen Strukturen auseinanderzusetzen. Dabei braucht Unternehmenswachstum immer eine solide Grundlage – nämlich konsequente interne Prozesse. Es muss verbindlich festgelegt werden, wer sich um die neuen Aufgaben kümmert und wie die Abstimmungsprozesse verlaufen müssen. Wird den neuen Strukturen keine Aufmerksamkeit geschenkt, kann es zu einer hohen Mitarbeiterunzufriedenheit führen und man kann wertvolles Human Capital verlieren.

  • Angst neue Wege zu gehen

Eins ist klar: Ein kleines Unternehmen kann sich nicht in der gleichen Reihe wie die großen Unternehmen positionieren. Denn wenn eine Firma versucht das Gleiche anzubieten, wie ein großes Unternehmen, wird sie sicher scheitern. Wenn sich die Firma auf einer Marktlücke konzentriert oder besondere Dienstleistungen anbietet, dann hat die Firma es viel leichter, denn der Wettbewerb ist kleiner. Das bedeutet, das Unternehmenswachstum, das hauptsächlich darin besteht, die vorhandene Produkt- oder Dienstleistungspalette zu erweitern, kann nur dann erfolgreich werden, wenn die angebotenen Newcomer etwas Besonderes liefern und nicht das, was an jeder Ecke angeboten wird.

  • Sich auf eigenes Know-How verlassen

Jede Wachstumsstrategie muss mit einem Beratungsgespräch beginnen. Unternehmen, die sich in ein neues Terrain vorwagen, brauchen Unterstützung von Experten, die in diesem Bereich jahrelange Erfahrungen gesammelt haben. Es ist viel effektiver von einem Profi zu hören, inwieweit die Geschäftsidee markttauglich ist, als sie einfach zu verwirklichen, um danach festzustellen, dass die Idee längst nicht mehr innovativ ist. Der Berater muss nicht nur ein tiefes Verständnis von der Branche haben, sondern sich auch mit Risiken und Gefahren von Unternehmenswachstum auskennen. Ein objektiver Blick auf das Unternehmen, sein Potential und Besonderheiten wird umso nützlicher, wenn der Berater nicht aus dem eigenen Unternehmen stammt.

  • Kommunikation vernachlässigen

Positive Unternehmensveränderungen müssen sowohl intern als auch extern kommuniziert werden. Wenn die Mitarbeiter über die neuen Ziele nicht informiert werden, dann muss man sich nicht wundern, dass die Akzeptanz  gering bleibt. Mit zielgerichteten, ausführlichen Kommunikationsmaßnahmen wird nicht nur mehr Verständnis innerhalb des Betriebes geschaffen, sondern das Interesse bei Mitarbeitern geweckt und Ihr Involvement gesteigert.

Das Unternehmenswachstum ist außerdem immer ein guter Grund, sich in den Medien zu positionieren. Besonders regionale Medien werden daran interessiert sein, einen Bericht über das wachsende Unternehmen zu veröffentlichen, vor allem wenn es schon konkrete Erfolge vorweisen kann, z.B. neue Stellen werden geschaffen oder es werden neue CSR Projekte im Unternehmen umgesetzt.

  • Ohne Testphase starten

Jede Strategie muss getestet werden, bevor Zeit und Geld in die Umsetzung investiert wird. Am besten testet man seine Idee in einer kleinen Gruppe, indem man zum Beispiel eine Fokus-Gruppe zusammen stellt und die Idee zum Diskutieren anbietet. Am besten soll so eine Gruppe aus Menschen bestehen, die repräsentativ die potentiellen Kunden darstellen. Anhand dieser Tests kann man die Idee anpassen und weiterentwickeln.

 

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21 Okt 2015

Clevere Server für wachsende Unternehmen

Egal in welcher Branche das Unternehmen tätig ist: Seine Daten sind das Wichtigste, was es hat und deshalb muss ein ordentlicher Server eingerichtet werden, der die Verfügbarkeit, die Sicherheit und das Management dieser Daten ermöglicht. Besonders wachsende Unternehmen stehen vor einer Herausforderung: Rapide wachsende Datenmengen müssen verwaltet und abgesichert werden, neue Datenstrukturen müssen erschaffen und im Betrieb implementiert werden. Da hat die IT-Abteilung Hände voll zu tun, aber es fehlt an Zeit, Arbeitskräften und Budgets.

Das führt dazu, dass die erforderliche Qualität nicht mehr gewährleistet werden kann oder man arbeitet einfach nicht mehr kosteneffizient. Dabei werden Unternehmer mit steigendem Aufwand in der Datenverwaltung konfrontiert und stehen immer mehr unter Druck, die eigene Datenflut zu speichern, zu verwalten und managen zu können.

Das alles führt dazu, dass wachsende Unternehmen eine sichere, kostengünstige und vor allem flexible Möglichkeit suchen, um eigene Daten zu speichern. Eine optimale Lösung für solche Unternehmen sind individuelle, zentral eingerichtete anpassungsfähige Server, die sich vor allem für kleinere wachsende Unternehmen rentieren.

Der absolute Vorteil solcher Systeme ist ihre Flexibilität. Egal wie schnell sich die Datenflut verändert – mit wenigen Schritten wird der Server an die Unternehmensbedürfnisse angepasst und nachgerüstet. Außerplanmäßige Erweiterungen vom Speicherplatz stehen heutzutage auf der Agenda so akut, wie noch nie zuvor. Laut einer Umfrage, die techconsult im Auftrag von Microsoft durchgeführt hat, hat fast jedes dritte Unternehmen heute das Bedürfnis seine Serverkapazitäten mehrmals pro Jahr zu erhöhen, während noch vor fünf Jahren es ungefähr 10 Prozent aller Unternehmen waren. Möglichst flexibel zu sein – diese Herausforderung betrifft inzwischen nicht nur wachsende Unternehmen.

Managed Server: Warum das die Lösung Nr. 1 für wachsende Unternehmen ist?

Den ständig steigenden Kapazitätsbedarf zu decken ist nicht nur kostenintensiv, sondern auch ziemlich aufwendig für Unternehmen. Deshalb punkten jetzt solche Anbieter, die flexible Lösungen zur Datenverwaltung anbieten. Wie die Managed FlexServers von veryHost: Dank maximaler Skalierbarkeit können Unternehmen nicht nur flexibel auf die Änderungen Ihrer Datenflut reagieren, sondern auch Geld dabei sparen. Denn bezahlt wird ausschließlich nach Verbrauch. Ob Online-Shop, Ihre Webseiten oder Blogs – Unternehmen haben Ihre Daten immer unter Kontrolle und können sich auf die Sicherheit Ihrer Daten verlassen, denn sie werden georedundant in zwei hochsicheren Rechenzentren abgespeichert.

Managed Server haben auch weitere Vorteile für wachsende Unternehmen. In aktiven Wachstumsphasen ist die Zeit immer knapp und damit das Datenmanagement funktioniert, muss die installierte Software regelmäßig geprüft und aktualisiert werden. Diese Aufgaben muss das Unternehmen auch nicht mehr selbst bewältigen, sondern wird von den Spezialisten seines Managed Servers übernommen. So bleibt der Server immer auf dem aktuellsten technischen Stand.

Dank einer Traffic-Flatrate und dem 24/7 Support wird das Funktionieren der gesamten Infrastruktur den Unternehmen garantiert, denn der Anbieter übernimmt die Verantwortung dafür. Auch Kosten können dank Managed Server gesenkt werden, weil manche Dienstleistungen von solchen Anbietern günstiger angeboten werden können, als wenn das Unternehmen versucht, sie in Eigenregie umzusetzen. Der Einkauf von teurer Hardware und Personalkosten entfallen für Unternehmen in diesem Fall und werden vom Dienstleister übernommen.

Außerdem bieten Managed Server auch ein besseres Hosting. Dadurch profitieren vor allem Unternehmen, die eigene Online-Shops oder größere datenlastige Seiten auslagern: Durch sinkende Ladezeiten der Seite bekommen sie in der Regel mehr Besucher und somit auch mehr Kunden.

 

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15 Okt 2015

Online Datensicherheit für Start-ups: Warum sollte Ihre Datensicherung unbedingt in einem Rechenzentrum erfolgen?

Früher oder später müssen sich alle Unternehmen mit dem Thema Datensicherung beschäftigen und müssen entweder diesen hochsensiblen Bereich intern bewältigen oder ihre Datensicherung in ein Rechenzentrum auslagern.

Wenn Unternehmen dafür sorgen, dass die Datensicherung in einem Rechenzentrum erfolgt, dann können sie sich besser auf die Kernkompetenz konzentrieren, denn die optimale Datensicherung wird dabei gewährleistet. Dabei geben die Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten nicht ab. Bei einem guten Dienstleister bekommen Sie einen Überblick darüber, was mit ihren Daten gerade passiert.

Wer sich für ein Rechenzentrum entscheidet, hat mehrere Vorteile. Die Datensicherung erfolgt immer automatisch, so dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, dass Ihr Back-up nicht aktuell ist, weil der zuständige Mitarbeiter die Sicherung nicht rechtzeitig durchgeführt hat. Zudem verfügt ein gutes Rechenzentrum über professionelle technische Ausrüstung, die sich ein kleines Unternehmen gar nicht leisten kann. Außerdem erfolgt die Datensicherung unter strenger Kontrolle, um einen existenzgefährdenden Verlust der Unternehmensdaten zu verhindern.

Unternehmen, die auf dem Wachstumskurs sind, profitieren dabei doppelt. In den stressigen Zeiten können Aspekte wie Daten Back-up schnell in Vergessenheit geraten und da reicht schon ein kleiner Fehler, damit die hochsensiblen Daten verloren gehen oder gestohlen werden. Auf der anderen Seite haben die Unternehmen die Möglichkeit durch skalierbare Kapazitäten flexibel zu bleiben. Denn im Gegensatz zu Unternehmen, die die Datensicherung intern betreiben, müssen sie die Kapazitäten nicht festlegen, sondern können Sie an eigene Bedürfnisse anpassen. Diese Flexibilität ist nicht nur sehr bequem, sie hilft den Unternehmen auch Kosten zu sparen.

Gerade für kleine Unternehmen ist ein Online Back-up eine sinnvolle Alternative, denn meistens verfügen sie nicht über die eigene Infrastruktur und haben kein Know-How. Vielen fehlt auch das nötige Kleingeld, um Prozesse wie Datensicherung inhouse zu betreiben.

Unsere Checkliste für die Datensicherheit in Ihrem Unternehmen

Ob gross oder klein, wachsend oder nicht – Datenverlust kann sich keine Firma leisten. Ihre Daten optimal zu sichern, ohne dass Sie mehr ausgeben, als wirklich nötig ist – das sehen wir als unsere erste Aufgabe als Online Back-up Anbieter.

Die Qualität der Leistung hängt dabei von vielen Faktoren ab. Wir haben für Sie eine Checkliste zusammengestellt, sie wird Ihnen helfen, den richtigen Dienstleister für Ihre Firma auszusuchen. Stellen Sie diese Fragen unbedingt an Ihren Anbieter, bevor Sie den Vertrag unterzeichnen.

 

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12 Okt 2015

Zum Top Google Ranking: Diese Fehler stehen Deinem Wachstum im Wege

Ein Unternehmen auf dem Wachstumskurs! Ein neuer Unternehmensbereich wird gegründet: Statt nur Bagger verkauft das Unternehmen ab sofort auch Betonmischer und das nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Die dafür notwendigen Kredite wurden genehmigt, neue Mitarbeiter angestellt, neue Bürofläche gemietet.

Jetzt bleibt nur noch eins – das in Google richtig zu kommunizieren, damit die Unternehmensseite nicht nur dann gefunden wird, wenn man nach „Baggern“ sucht, sondern auch wenn man „Traktoren“ im Suchfeld eintippt. Dürfte gar kein Problem sein, erst vor ein paar Monaten wurden doch ein paar Tausend in eine tolle Webseite investiert. Doch auf dem Weg zum Top Google Ranking gibt es einige Hürden, die überwunden werden müssen. Am besten fehlerfrei!

 

 

Google Ranking: Diese Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden

 

Fehler Nr. 1: Online-Marketing wird vernachlässigt.

In einem wachsenden Unternehmen gibt es immer mehr neue Aufgaben: neue Betriebsbereiche müssen integriert werden, neue Prozesse müssen definiert werden und die Zuständigkeiten müssen neu verteilt werden. Es kann durchaus passieren, dass der Bereich Online-Marketing zumindest vorübergehend in den Hintergrund gerät. Wenn man sich auf diese Phase vorbereitet hat und genug neue Inhalte für die Seite im Voraus vorbereitet hat, ist alles halb so wild. Meistens ist es aber nicht so.
Sporadisch Marketing zu betreiben, nur damit sich etwas tut, macht wenig Sinn. Wenn man sein Google Ranking verbessern will, muss die Online Strategie gut strukturiert sein und man muss genau wissen, was man am Ende erreichen will. Eine Webseite muss gepflegt, auf dem neusten Stand gehalten und als Kommunikationsinstrument verwendet werden. Prio 1 dabei ist, dass die Seitenbesucher laufend neue interessante Informationen bekommen müssen, da sie ansonsten keinen Grund zu regelmäßigen Besuchen haben. Spätestens jetzt ist es also Zeit, einen neuen Marketing-Plan mit allen geplanten Aktivitäten zu erstellen.

So machen Sie das richtig: Im Idealfall hat man schon einen Redaktionsplan, wo zumindest schon mal die Themen für die nächsten Beiträge festgehalten wurden. Sollte das nicht der Fall sein, „überbrücken“ Sie die Zeit mit den neuen Unternehmensmeldungen. Achten Sie aber darauf, dass Sie auch News zu Ihrem alten Unternehmensbereich erstellen, sonst kann es Ihren Bestandskunden so vorkommen, als würde er gar keine so große Rolle mehr in Ihrem Unternehmen spielen.

 

Fehler Nr. 2: Die Seite wird nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst

Angenommen, die Homepage wurde gut optimiert und solange das Unternehmen nur die Bagger verkauft hat, lief sie ganz gut, denn viele neue Kunden kamen auf die Seite, als sie nach Stichwörtern rund um den „Bagger“ recherchiert haben. Nun verkauft das Unternehmen auch Traktoren. Wurde aber die Seite entsprechend angepasst?
So machen Sie das richtig: Man muss unbedingt Google beibringen, dass es auf dieser Seite ab sofort auch um die Betonmischer geht. Dafür reicht es nicht aus, nur einmal das Keyword „Traktor“ zu verwenden. Optimieren Sie eine Unterseite nach diesem Keyword, indem Sie z.B. eine neue Produkt-Portfolio Seite erstellen und machen Sie nach und nach mehrere Blogeinträge zu diesem Thema, die auf diese Produkt-Seite verlinken. Um die Reichweite dieser Blogbeiträge zu erhöhen, verlinken Sie diese Blogbeiträge in den sozialen Netzwerken.  Zum einen machen sie auf diese Weise bekannt, dass Sie ab sofort ein neues Produkt im Portfolio haben und zum anderen können diese Blogbeiträge Ihr Ranking auf Ihre Produkt-Seite vererben. Wenn dazu noch andere glaubwürdige Seiten, die sich mit Traktoren befassen, auf Ihre Seite verlinken, dann wird Google wissen, dass es auf Ihrer Seite tatsächlich um das Thema geht. Das Ergebnis: Nächstes Mal, wenn ein Nutzer nach „Betonmischer“ sucht, wird Ihre Seite relativ hoch in den Suchergebnissen angezeigt.

 

Fehler Nr. 3: Falscher Content wird erstellt

Nun geht es darum, eine Balance zwischen Traktoren und Baggern auf Ihrer Seite zu finden. Wenn Sie nur die Inhalte zu einem dieser Themen erstellen, werden die Nutzer, die sich für das andere Thema interessieren, schnell gelangweilt sein. Am besten erstellen Sie einen ausgewogenen Mix aus beiden Inhalten und unterstützen den jeweiligen Themenbereich durch die passenden Newsletter.

So machen Sie das richtig:
Damit dieses Konzept funktioniert, braucht man einen Verantwortlichen. Wenn der Geschäftsführer früher höchstpersönlich die Content-Kanäle gepflegt hat, wird es in der Wachstumsphase nicht mehr möglich sein. Damit die Seite aber weiterhin gut läuft, muss entweder jemand aus dem Team um den Content kümmern oder der Bereich muss komplett an eine Agentur oder einen Berater outgesourced werden.

 

Fehler Nr. 4: Das Wachstum auf der Seite ist nicht natürlich

Gerade wenn man unter Zeitdruck steht oder sich schnelle Ergebnisse wünscht, schaut man sich in den Online-Ratgebern um: Gibt es nicht vielleicht doch eine Möglichkeit, sich die lange Arbeit zu ersparen und mit wenigen Tricks ganz nach oben zu kommen?

Zum Beispiel im Bereich Link-Building kann es doch so lange dauern! Und mühsam ist es auch: Man muss die thematisch passenden Seiten aussuchen, sie kontaktieren und sich überlegen, wie man sie am besten dazu bewegt die eigene Seite zu verlinken. Doch schneller Linkaufbau und Linkkauf können einer Seite den Genick brechen. Wenn Google feststellt, dass auf der Seite ein unnatürliches Wachstum stattfindet, kann die Seite abgestraft werden und ihr Ranking rutscht schnell nach unten. Das Wachstum sollte immer mit dem gestiegenen Suchvolumen in Zusammenhang gebracht werden, denn sonst stuft Google die Seite als nicht vertrauenswürdig ein.

So machen Sie das richtig: Die Lösung wird Ihnen nicht gefallen und dennoch ist es das Einzige, was Sie tun können: Man muss in den sauren Apfel beißen und sich um den natürlichen Backlinkaufbau kümmern. Die Links zu Ihren Seiten dürfen nicht über die Nacht entstehen und sollen von den relevanten Seiten zu Ihnen führen. Diese Arbeit wird sich aber lohnen. Mit guten eigenen Inhalten und hochqualitativen Backlinks wird Ihre Seite langsam aber sicher nach oben steigen und Ihnen viele neue Kunden bringen.

 

Fehler Nr. 5: Die Strategie zur Neukundengewinnung wird vernachlässigt

Wenn das Unternehmen wächst, braucht es neue Kunden, um den Aufwand zu finanzieren. Doch oft wird in den Wachstumsphasen die Neukunden-Aqkuise vernachlässigt. Wenn die Seite so optimiert wurde, dass sie quasi von allein nach neuen Kunden sucht, dann ist es gar kein Problem. Man kann sich getrost den neuen Aufgaben widmen, während die Seite sich um die neuen Kunden kümmert.

Was muss man denn machen, damit die eigene Seite die Kundenakquise für Sie übernimmt? Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter und erfahren Sie unsere Insider-Tipps, die Ihnen helfen werden diese Aufgabe komplett an Ihre Homepage abzugeben!

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29 Sep 2015

Cyberangriffe sind Unternehmensalltag. Was können Unternehmen dagegen tun?

Cyberangriffe auf Unternehmen wundern inzwischen niemanden. Fast täglich hören wir von geknackten Webseiten, geklauten Passwörtern und gehackten Computersystemen. Und wenn das schon große Unternehmen und Regierungen betrifft, die über hochsichere Schutzmaßnahmen verfügen, was sollen kleinere Unternehmen tun, wenn sie keine Millionen in ihre Sicherheitssysteme stecken können und trotzdem denselben Bedrohungen wie große Unternehmen ausgesetzt werden?

Dass Antivirus-Systeme und Firewalls die meisten Cyberangriffe nicht stoppen können, weiß inzwischen jeder. Wenn ein Hacker sich auf ein bestimmtes Unternehmen abgesehen hat, dann schafft er das meistens auch an seine Daten ranzukommen. Besonders wenn das Unternehmen klein ist und keine Ressourcen für die entsprechenden Schutzmaßnahmen besitzt. Solche Cyberattacken können zum Verlust von sensiblen Geschäftsgeheimnissen führen und sogar die Arbeitsfähigkeit vom ganzen Unternehmen beeinträchtigen.

 

Was können kleine Unternehmen tun, wenn um sich vor möglichen Angriffen zu schützen?

 

  1. IT-Sicherheitskonzepte ausarbeiten

In der ersten Linie muss genau analysiert werden, welche Bereiche besonders sensibel sind und zusätzlichen Schutz brauchen. Erstellen Sie dazu ein IT-Sicherheitskonzept, das technischen und organisatorischen Maßnahmen darstellt, die im Unternehmen zur Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit umgesetzt werden müssen.

 

  1. Mitarbeiter für das Thema sensibilisieren

Trotz mehrerer Warnungen von IT-Experten sind Mitarbeiter oft sehr naiv, wenn es um das richtige Verhalten im Internet geht. Viele klicken auf Links in Spam-E-Mails oder nutzen unangemessen USB-Sticks, die schädliche Programme enthalten und schnell Systeme infizieren können. Jeder Mitarbeiter muss deshalb über die mögliche Folgen des leichtsinnigen Handelns informiert werden und über die richtige Internet-Nutzung belehrt werden.

 

  1. Auch Tablets und Handys müssen geschützt werden

Es hat wenig Sinn das Computernetzwerk zu schützen, wenn die mobile Geräte, die daran angeschlossen sind, über keinen Schutz verfügen. Mobile Sicherheitslösungen sollten auf allen Handys installiert werden, die den Zugriff auf Unternehmensinformationen, E-Mails, usw. haben.

 

  1. Notfallpläne für den Fall eines Datenverlustes

Wenn ein Cyberangriff stattfindet, dann spielt die Zeit immer eine entscheidende Rolle. Ein Notfallplan legt dabei fest, was im Falle einer Cyberattacke zu tun ist und wer informiert werden muss. Wer einen genauen Plan festlegt, kann Schaden für sein Unternehmen deutlich minimieren.

 

  1. Managed-IT-Services nutzen

Das IT-Risikomanagement intern zu betreiben lohnt sich immer weniger. Während kleine Unternehmen oft keine Ressourcen dazu haben, können Anbieter von Managed IT-Services flexibel auf die aktuellen Bedrohungen identifizieren und schnell darauf reagieren. Bei der Auswahl solcher Dienstleister sollte man schauen, welche Kompetenzen er im IT-Risikomanagement hat und wo sich seine Rechenzentren befinden.

 

  1. Vorsicht beim Surfen

Phishing-Webseiten sehen auf den ersten Blick ganz wie normale Seiten aus, können aber viele Schaden einrichten. Deshalb ist hier besonderer Vorsicht geboten. Bei den Seiten, die die Eingabe von Daten erfordern, sollte man die Adresse lieber mehrmals überprüfen, denn bereits einzelne Zeichen die Domain ändern.  Am besten die Domains aus Lesezeichen verwenden oder händisch eingeben und niemals sensible Daten bei nicht vertrauenswürdigen Seiten eingeben.

 

 

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21 Sep 2015

Passwörter merken leicht gemacht

Wie viele von uns waren schon mal verzweifelt, wenn wir  mal wieder das Passwort vergessen haben und den nervigen Wiederherstellungsprozess abwickeln mussten? Die meisten von uns verzichten lieber auf komplizierte kryptische Passwörter und setzen bei allen Accounts auf „Fuchs1983“ als Passwort ein. Ein gefährlicher Fehler, wie die Praxis zeigt.

Experten raten: Nur ein anspruchsvolles Passwort kann die Sicherheit Ihrer Daten ermöglichen. Anspruchsvoll bedeutet:

  • mindestens 8 bis 20 Zeichen lang
  • je nach Zweck unterschiedlich
  • kein Wort und keine Name
  • mit Zahlen, Sonderzeichen und Großbuchstaben.
  • Grundsätzlich sollte ein Passwort nie länger als 30 – 60 Tage genutzt werden. Danach muss man es ändern. D.h. kaum hat man sein Passwort auswendig gelernt, schon muss ein neues her. Puhhhh….

 

Mit diesem Trick lernen Sie problemlos neue Passwörter auswendig

  • Für einen Zeitraum (z.b einen Monat) denken wir uns einen Hilfssatz aus. Bsp.: Meine Tante fährt im Sommer nach Berlin. Wir nehmen von diesem Satz nur die ersten Buchstaben und zwar genau so wie sie sind. Daraus wird dann die Buchstabenfolge: MTfiSnB.
    Diese Zeichenfolge „MTfiSnB“ merken wir uns, denn sie ist der Hauptbestand des neuen Passworts.
  • Nun überlegen wir uns die Verwendungszwecke: Wir brauchen also ein Passwort für Facebook, eins für die Mails und noch eins für den Forum, in dem wir aktiv sind.
  •  Im dritten Schritt nehmen wir nun das erste und das letzte Zeichen des Bezeichnungs- bzw. Systems. Bei Outlook also ein „O“ am Anfang und ein „k“ am Ende. Außerdem notieren wir die Anzahl der Zeichen und Ziffern des Wortes. Daraus wird nachher unser Prefix – also die Vor-Silbe des Passwortes.
  • Und nun fangen wir an die Passwörter zu erstellen:
System Länge Kurzform
Outlook 7 Ok7
Sonnenallee 12 13 S213
Facebook 8 Fk8

 

Jetzt müssen wir nun noch unser Grundgerüst „MTfiSnB“ nehmen und ihn mit dem Prefix kombinieren. So kommen wir auf die folgenden Passwörter:

 

System Kurzform Neues Passwort
Outlook Ok7 Ok7MTfiSnB
Sonnenallee 12 S213 S213MTfiSnB
Facebook Fk8 Fk8 MTfiSnB

Dank dieser Methode können Sie sich schnell neue Passwörter ausdenken, ganz ohne Gefahr sie gleich zu vergessen.

 

Wer es noch sicherer haben will, kann folgende Technik anwenden: Man nimmt bei der Kurzform nicht den ersten oder letzten Buchstaben sondern den vorletzten und / oder addiert bei der Anzahl der Zeichen eine oder zwei Stellen dazu. Das macht die Re-Konstruktion noch schwieriger. Besonders sinnvoll ist es dann, wenn Sie ein besonders sensibles System schützen wollen.

 

Beispiel: statt Ok7 für Outlook -> uo9 (zweiter Buchstabe, vorletztes Buchstabe und Anzahl Zeichen +2)

 

Als Alternative können Sie zusätzlich noch zum bereits erstellten Passwort noch eine Zeichenfolge anhängen und somit das Passwort verlängern.

 

Beispiel: Zum Hilfssatz „Meine Tante führt im Sommer nach Berlin“ fügen wir hinzu: Aber das hält sie immer geheim“. Jetzt nehmen wir wieder die ersten Buchstaben und fügen noch ein Sonderzeichen dazu. Als Ergebnis bekommen wir folgendes Passwort: MTfiSnB#Adhsig. So hat nun unser besonders sicheres Passwort 14 Zeichen. Wenn wir dieses Passwort noch durch mindestens 3 Stellen langen Prefixen vervollständigen, ergeben sich nun min 17 Zeichen lange Passwörter, die in keinem Lexikon vorkommen und die man sich dank der Eselsbrücke ganz gut merken kann.

 

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14 Sep 2015

Datensicherung richtig machen

Das Sammeln und die Verwaltung von wichtigen Daten, wie Kundendaten, Adresslisten oder Informationen über Mitarbeitergehälter, gehört heutzutage zu einer der wichtigsten Unternehmensaufgaben. Wer sich wenig Mühe gibt, seine Daten ordentlich zu sichern, kann schnell Probleme bekommen. Zwar leistet gute Hardware meistens hohe Sicherheit, aber vom Datenverlust in Folge von Wasserschaden, Feuer oder Diebstahl ist man nie zu 100% geschützt. Und wenn diese Daten nicht durch eine Datensicherung abgesichert wurden, dann lassen sie sich oft auch nicht mehr wiederherstellen.

Der Aufwand ein Backup System zu organisieren, es zum Laufen zu bringen und zu kontrollieren ist auf jeden Fall geringer, als der Aufwand die verlorenen oder beschädigten Dateien wiederherzustellen. Wenn Sie Ihre Datensicherung zum ersten Mal in Ihrem Unternehmen einrichten, dann achten Sie dabei auf folgende Punkte:

  • Richten Sie eine automatische Datensicherung ein
    In vielen Unternehmen wird die Datensicherung immer noch manuell gemacht. Was passiert aber, wenn sich der zuständige Mitarbeiter langfristig nicht darum kümmern kann? Dann bleiben die Daten über Monate lang ungesichert. Aber auch automatische Sicherung soll hin und wieder Sie sollten Ihre von Ihrem IT-Dienstleister prüfen lassen.
  • Machen Sie Ihre Backups immer regelmäßig
    Wenn es um Ihren Laptop oder PC geht, dann nutzen Sie am besten die Mittagspause dafür. Und wenn Sie Ihren Server sichern wollen, dann eignen sich dafür am besten die Nachstunden, da Ihr Server dann weniger ausgelastet ist. Ganz wichtig dabei ist, dass Backups regelmäßig, am besten täglich erstellt werden.
  • Verwenden Sie gute Software
    Nutzen Sie immer eine gute Software an Stelle von selbst erstellter Skripte oder hausgemachter Software.
  • Achten Sie auf die Qualität der Backup-Software
    Gute Software hilft Ihnen viel Platz zu sparen, indem sie zum einen die zu sichernden Daten komprimiert und zum anderen die Inhalte nur einmal abspeichert. Dieser Prozess heißt Deduplizierung. Darunter versteht man eine Methode, die redundante Daten identifiziert und sie eliminiert, noch bevor sie auf einem nichtflüchtigen Datenspeicher gespeichert werden.
  • Machen Sie Ihre Daten für Andere unbrauchbar
    Achten Sie bei der Wahl von Software darauf, wie gut sie Ihre Dateien verschlüsseln kann. Auch gesicherte Dateien, die an mehreren Orten abgespeichert sind, können gestohlen werden. Deshalb sollte man sie in jedem Fall gut verschlüsseln.
  •  Bewahren Sie Ihre Daten nie an einem Ort auf
    Darum müssen Sie sich auf jeden Fall in der ersten Linie kümmern: Dass Ihre Datensicherung an einem anderen geografischen Ort gelagert wird, als Ihre Original-Dateien. Das verhindert, dass im Fall von Brand, Wasserschaden oder Diebstahl alle Dateien verloren gehen.
  • Testen Sie Ihre Rücksicherung
    Es ist schön, wenn die Datensicherung automatisiert und problemlos läuft. Doch was ist wenn die Daten, die gesichert werden, nachher einfach unbrauchbar werden? Sowohl bei der Einführung als auch anschließend in regelmäßigen Abständen muss die Rücksicherung geprüft werden. Dabei werden entweder ein Teil oder alle Dateien zurück gespielt und nur so kann man wirklich feststellen, ob die Daten brauchbar sind. Dank regelmäßiger Rücksicherung werden Sie immer gut einschätzen können, wie lange so ein Prozess im Katastrophenfall dauern würde und wie lange Sie in diesem Fall ohne Ihre Daten auskommen würden.

Fazit: Die Datensicherung einzurichten ist keine große Aufgabe, macht aber das Leben deutlich entspannter. Man muss sich keine Sorgen machen, dass die Daten eines Tages wegen Feuer-, oder Wasserschäden unbrauchbar werden oder sogar komplett vernichtet werden. Alles, was Sie tun müssen, ist eine Datensicherung einmal einzurichten und sie ausgiebig zu testen.

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01 Sep 2015

123456 oder warum leichte Passwörter eine richtig schlechte Idee sind

Gibt es wirklich noch Menschen, die leichte Passwörter wie 123456 verwenden? Oh ja, und wie! Laut SplashID ist das beliebte „123456“ Passwort immer noch auf Platz 1.

Ein Passwort zu knacken ist heute leichter denn je. Es liegt nicht nur daran, dass man heutzutage viel einfacher an die Hacker-Tools rankommt, sondern auch daran, dass Nutzer immer noch die gleichen leichten Kennwörter einsetzen. Trotz mehrmaligen Warnungen von Experten ist es den meisten nicht klar, dass die einfachen Passwörter unsicher sind. Manche handeln auch einfach aus Bequemlichkeit und wählen immer leichte Passwörter, um sie sich besser merken zu können. Kein Wunder, nur die wenigsten von uns können sich Kennwörter wie Bgn4)j=>Ad2“ merken, geschweige sie fehlerlos eintippen.

Grundsätzlich gilt – vermeiden sollte man bei Passwörtern in jeden Fall natürliche Wörter, die auch in einem Wörterbuch erscheinen. Das hat den Hintergrund, dass Hacker in der Regel zunächst einmal ein Wörterbuch automatisiert, um es bei Einbruchsversuchen zu verwenden. Daher sollten auch keine einfachen Worte wie Katze oder ähnliches als Bestandteil dieses Passwort verwendet werden.

So müssen sichere Passwörter aussehen:

  • mindestens 8 bis 20 Zeichen lang sein
  • je nach Zweck unterschiedlich sein
  • kein Wort und keinen Namen darstellen
  • Zahlen, Sonderzeichen und Großbuchstaben enthalten
  • Sonderzeichen wie @ oder \ sind in der Regel keine gute Idee, dass sie von Datenbanken für andere Zwecke verwendet werden

Kryptische Passwörter schrecken viele ab, doch es gibt einfache Regeln, die Ihnen helfen, solche Passwörter zu merken. Zum Beispiel nimmt man einen einfachen Satz, den man sich leicht merken kann. Daraus formuliert man dann anschließend ein Passwort, indem man die Anfangsbuchstaben bzw. Ziffern zusammensetzt.

Bsp:  Immer am Samstag gehe ich mit meinen 3 Kindern Eis essen.- > IaSgimm3KEe. Jetzt nur noch ein Sonderzeichen einfügen und schon haben Sie Ihr sicheres Passwort, das Sie nicht so leicht vergessen werden.

Tipps für noch mehr Sicherheit:  

  • Legen Sie immer ein Passwort pro Konto an, auch wenn ein Kennwort für alle Accounts ganz schön bequem ist. Die Gefahr bei gleichen Passwörtern ist groß, denn Angreifer nutzen spezielles Software, die mehrere Dienste wie Amazon, Paypal oder Facebook durchläuft und die geklauten Daten so lange einsetzt, bis sie passen und den Zugang gewähren.
  • Ändern Sie Ihre Passwörter in regelmäßigen Zeitabständen. Auch wenn Sie es nicht schaffen, wie empfohlen, das alle drei Monate zu machen, lassen Sie Ihre Passwörter nicht jahrelang unverändert. Nutzen Sie das Sommerloch aus, um Ihre Accounts neu zu schützen oder gönnen Sie ihnen einen „Frühjahrsputz“.
  •  Ein langes Passwort ist zwar sicherer, aber nicht dann, wenn es aus mehreren einfachen Wörtern, die hintereinander gereiht wurden, besteht. Passwörter wie „Sommersonnenschein“ sind also keine gute Alternative, denn sie sind für die cleveren Wörterbuchattacken keine große Herausforderung.

 

Haben Sie schon die Liste  mit den schlimmsten Passwörtern 2014 gesehen?

1    123456

2    password

3    12345

4    12345678

5    qwerty

6    1234567890

7    1234

8    baseball

9    dragon

10    football

11    1234567

12    monkey

13    letmein

14    abc123

15    111111

16    mustang

17    access

18    shadow

19    master

20    michael

21    superman

22    696969

23    123123

24    batman

25    trustno1

 

Haben Sie Ihr Passwort in der Liste entdeckt? Dann lassen Sie sich doch ein ordentliches Kennwort erstellen!

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