10 Aug 2015

FTP

Die Bezeichnung FTP (engl. File Transfer Protocol) steht für ein spezielles Dateiübertragungsprotokoll. Dieses spezifizierteNetzwerkprotokoll ermöglicht eine Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke.

Praktisch wird dieses Protokoll zum Hochladen von Dateien vom Client zu einem Server (Upload) oder für das Herunterladen von Dateien von einem Server zum Client (Download) genutzt. Ferner ermöglicht das Protokoll, Dateien zwischen zwei FTP-Servern clientgesteuert zu übertragen. Es können mittels File Transfer Protocol auf einem Server Verzeichnisse ausgelesen und angelegt werden. Auch das Löschen und die Umbenennung von Dateien sind mit dem File Transfer Protocol möglich.

Für das Verfahren der Datenübertragung wird ein Client benötigt, welcher in einer Vielzahl von Browsern bereits integriert ist. Der Client stellt eine TCP-Verbindung zum Server her, über die dann durch Kommandos der Austausch von Dateien zwischen Server und Client gesteuert wird.

Alternativ zur browserbasierten Umsetzung, lässt sich eine Dateiübertragung auch durch verschiedene Anwendungen umsetzen. Eine Open Source Software für die Dateiübermittlung durch FTP ist beispielsweise FileZilla.

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06 Aug 2015

FTP Server

Die Abkürzung FTP steht für File Transfer Protocol, auf Deutsch Dateiübertragungsprotokoll. Es handelt sich um ein spezifiziertes Netzwerkprotokoll. Der FTP Server dient der Übertragung von Daten. Mit ihm können Dateien vom Server zum Client heruntergeladen werden. Auch das Hochladen vom Client zum Server ist möglich. Zudem können Dateien von einem FTP Server zum anderen geschickt werden. Weitere Funktionen sind das Anlegen und Auslesen von Verzeichnissen sowie das Umbenennen oder Löschen von Dateien.

Man unterscheidet aktive und passive FTP Server. Beim Active Mode wird vom Client ein zufälliger Port geöffnet. Dieser wird dem Server mitgeteilt – genau wie die eigene IP-Adresse. Die Mitteilung erfolgt über ein EPRT– oder ein PORT-Kommando. Die Befehle laufen ausschließlich über den Control Port. Der Vorteil ist, dass während der Übertragung der Daten noch kommuniziert werden kann. Beim Passive Mode gilt ein EPSV– oder ein PASV-Kommando. Ein Port wird vom Server geöffnet und mit der IP-Adresse an den Client geschickt. Der passive FTP Server kommt zum Einsatz, wenn zwischen dem Client und dem Server keine Verbindung aufgebaut werden kann. Heute ist in den meisten Browsern bereits ein FTP-Client integriert.

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05 Aug 2015

Gameserver

Gameserver sind spezielle Server, die Mehrbenutzerspiele im Internet und bei LAN-Partys ermöglichen. Auf Gameservernwerden die Spielerdaten verwaltet und die Handlungen der Spieler während des Spiels synchronisiert. Sie helfen auch, wenn die eigene Internetverbindung nicht schnell genug ist. Sogenannte Massive Multiplayer Online Games werden von mehreren miteinander verbundenen Gamerservern unterstützt. Sie laufen rund um die Uhr und werden von einer großen Anzahl Spieler auf der ganzen Welt gleichzeitig gespielt.

Spieleserver können für gewöhnlich für eine monatliche Gebühr gemietet werden. Daneben existieren Prepaid-Modelle. DieProdukt-Pakete unterscheiden sich nach ihren Begrenzungen hinsichtlich der maximalen Spielerzahl und bieten auf Wunsch einen geschützten Zugang. Es ist möglich, einen Gameserver ganz für sich allein zu mieten. Über eine gewöhnlich proprietäreWebschnittstelle werden die Server administriert. Nur in wenigen Fällen werden diese Schnittstellen kommerziell gehandelt.

Ein Spezialfall eines Gameservers ist der Schachserver. Einige davon erfordern eine Zugangssoftware, die auf dem eigenen Rechner installiert werden muss, andere funktionieren einfach über das Internet.

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04 Aug 2015

Host

Das Wort “Host”  kann in der IT mehrere Bedeutungen haben. Er kann aus mehreren Servern bestehen und mehrere Arbeitsplatzrechnervon Nutzern (Clients) bedienen. Meist ist es eine zentrale Datenverarbeitungsanlage (Server), auf der umfangreiche Anwendungsprogramme aktiv sind. Diese Software verwaltet die Datenbanken eines Unternehmens. Die Bezeichnung Host wurde in den 1960er Jahren hauptsächlich für Großrechner verwendet, die man für Mehrbenutzersysteme einsetzte.

Der Begriff gibt keinerlei Auskunft über die Größe und Leistungsfähigkeit der Anlage. Er definiert ausschließlich deren Funktion. Der Host kann für Remote-Anwendungen ebenso genutzt werden wie im lokalen Anwendungsbereich. Da der Rechner nur verarbeitungsorientierte Aufgaben übernimmt, ist das System sehr effektiv. Im Internetprotokoll sind mit dem Begriff alle Computer gemeint, mit denen ein wechselseitiger Zugriff auf andere Rechner möglich ist. Zusammen mit einer individuellen, lokalen Server-Nummer und der Netzwerknummer wird eine eindeutig zuzuordnende IP-Adresse definiert.

Dagegen nutzen Einzelpersonen und Firmen, die Webseiten aufrufen, den Host als Webserver, der Seiten für Websites ausliefert. Firmen bieten diesen Service als Hosting an. In Mainframe-Computer-Umgebungen wiederum bezeichnet der Begriff einen sehr leistungsstarken Server. Unterschiedliche Arbeitsplätze hängen am Mainframe und benutzen ihn als Provider für diverse Services. Oft meint man jedoch ein Gerät oder ein Programm, das weniger leistungsfähigen Geräten und Programmen einen Service zur Verfügung stellt.

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07 Aug 2015

Hoster

Ein Hoster (auch Provider, Webhoster) ist ein Anbieter verschiedener Internetdienstleitungsen. Das Wort “Host” kommt aus dem Englischen und bedeutet “Gastgeber”. Zu den Dienstleistungen eines Hosters zählen Webhosting und Filehosting (d. h. die Bereitstellung von Speicherplatz für Webseiten bzw. Dateien), die Bereitstellung von Datenbanken und E-Mail-Adressenund die Registrierung von Top-Level-Domains. Webhoster stellen zudem ganze Shop-Systeme oder Content-Management-Systeme (CMS) wie Typo3 oder Joomla bereit. Häufig unterstützte Datenbanken sind MySQL, PostgreSQL oder Oracle.

Zum Webhosting gehört auch das Cloud-Hosting. Cloud-Hosting ist eine sehr flexible Art, Technologien und Speicherplatz für Webseiten zur Verfügung zu stellen. Daten werden auf zentralen Rechnern abgelegt, von denen die Nutzer stets nur genau den Anteil flexibel mieten können, den sie brauchen.

Kunden der Hoster sind sowohl private Homepage-Betreiber wie auch Unternehmen oder sonstige kommerzielle Betreiber. Häufig nutzen sie auch nur das E-Mail-Angebot des Providers, aber auch komplexe Programme und Anwendungen werden auf den Servern der Webhoster betrieben. Webhoster finanzieren sich oft durch Werbung. Speziell E-Mail-Hosting ist meist kostenlos. Nur für zusätzlichen Speicherplatz, Werbefreiheit oder sonstige Zusatzservices muss gezahlt werden. Je nach Art des Hostings übernimmt der Hoster oder der Nutzer die Verantwortung für Sicherheit und Wartung. Durch einen Zusammenschluss mehrerer Server zu einem Cluster verbessert sich die Verfügbarkeit.

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04 Sep 2015

Internetshop

Für die meisten unter uns ist Online-Shoppen aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Der Begriff Online-Shop oder Internetshop ist im Prinzip nichts anderes als ein elektronischer Handel. Die Waren werden dabei nicht im Ladengeschäft verkauft, sondern im Internet über ein speziell eingerichtetes Shop-System auf einer Webseite.

Wie im normalen Handel, gibt es beim Internetshop einen Verkäufer und einen Kunden. Die Waren oder Leistungen werden vom Verkäufer auf der Internetseite beschrieben. Ergänzend dazu werden Bilder zu den Produkten zur Verfügung gestellt. Der Kunde kann somit in Ruhe zu Hause an seinem Bildschirm das Sortiment durchstöbern und per Mausklick die Bestellung bzw. die elektronische Kaufabwicklung abschließen.

Die Bezahlung erfolgt bargeldlos per Kreditkarte, Abbuchung vom Konto, Paypal etc. Anschließend erfolgt die Auslieferung der Ware auf dem Postweg oder per Selbstabholung.

Für beide Seiten hat ein Internetshop Vorteile. Der Kunde kann ohne großen Aufwand und ohne seine Wohnung verlassen zu müssen, ein großes Warenangebot miteinander vergleichen. Für den Verkäufer lassen sich die Preise bzw. die Stückkostenbesser kalkulieren, da hohe Ladenmieten oder Pachtzahlungen sowie Personalkosten eingespart werden können.

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03 Aug 2015

IP

Die beiden Buchstaben IP stehen für Internet Protokoll. Dabei handelt es sich um ein Netzwerkprotokoll, welches in Computernetzen weit verbreitet ist, es funktioniert ähnlich einer Computer-Verkehrssprache. Mittels einer IP-Adresse undSub-Netzmasken können in einem Netzwerk logische Einheiten gruppiert werden. Die logische Adressierung derselben bildet die Grundlage für Routing. Die Zuordnung öffentlicher Adressen muss im Regelfall weltweit eindeutig sein. Die Vergabe erfolgt deshalb durch die IANA (Internet Assigned NumbersAuthoriy). Von dort aus werden große Netze an die regionalen InternetRegistries delegiert, diese vergeben Subnetze an Internetprovider. Die Provider wiederum können weitere Subnetze bilden und diese sowie einzelne IP-Adressen an ihre Kunden vergeben.

Jedes Gerät in einem Datennetzwerk benötigt eine eindeutige Adresse, um identifiziert zu werden. Dies gilt für das Internet wie auch für das kleine Heim-Netzwerk. So ist die Sicherheit gegeben, dass der Datenfluss auch beim richtigen Gerät ankommt. Ruft ein User eine Internetsete auf, so überträgt sein Browser stets auch die IP-Adresse des Gerätes mit. Häufig verwendet wird der IPv4-Standard, der jedoch nur begrenzt Zahlenkombinationen zulässt. Deshalb sind immer häufiger IP-Adressen nach dem Standard Ipv6 zu finden. Die Adresse lässt sich über eine Windows-Eingabe-Aufforderung und dem Befehl “ipconfig” ermitteln. Das Internet Protokoll ermöglicht es, herauszufinden, welcher Internet-Provider vom jeweiligen User genutzt wird.

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24 Aug 2015

IPredator

IPredator steht für ein Virtual Private Network, kurz VPN genannt. Erstmals wurde dies 2009 von The Pirate Bay bereitgestellt, damit man unerkannt zum Schutz der Privatsphäre im Internet surfen kann. Als Reaktion auf dieses Angebot erfolgte in Schweden am 1. April 2009 die angekündigte Umsetzung der IPRED (Intellectual Property Rights Enforcement Directive), welche den Abruf von persönlichen Daten durch z.B. den Rechteinhaber erlaubt, wenn ein Verdacht auf Verstöße gegen das Urheberrecht vorliegt.
Der Name IPredator ist eine Anspielung darauf und gibt dem Produkt somit eine politische Note.

Schlagzeilen machte IPredator im Jahr 2013, als die Online-Bezahldienste PayPal, Payson und Paysafecard Sperren ausgesprochen haben. Als Begründung nannte man neue Richtlinien von den Kreditkarten-Unternehmen Mastercard und VISA, die keine VPN-Anbieter mehr unterstützen wollten.
Dennoch werden Zahlungswege von Bitcoin und Payza angeboten, sowie Paypal, Payson und OK Pay (letztere drei jedoch ohne Kreditkarte).

Als Protokolle werden OpenVPN und PPTP verwendet. An weiteren Lösungen wie beispielsweise SSTP oder L2TP/IPSEC wird noch gearbeitet.

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08 Aug 2015

Joomla


Joomla ist eine freie Software, die auf PHP basiert und unabhängig vom Betriebssystem eingerichtet wird. Dynamische Inhalte einer Webseite werden angezeigt mit einem beliebigen Browser (Internet Explorer, Modzilla usw.). Joomla besticht durch seine einfache Handhabung. Ohne tiefere Kenntnisse einer Programmiersprache kann eine Webseite erstellt werden. Joomla nutzt eine GNU GPL v2 die kostenlos zu erwerben ist.

Eigenschaften von Joomla

Benötigt wird ein Webserver, auf den die kostenfreie Software aufgesetzt wird. Apache Webserver werden am häufigsten eingesetzt und überzeugen durch 100 Prozent Kompatibilität. Die Datenbank MySQL verwaltet den Inhalt der Webseiten. Texter können mit einem Schreibrecht den Inhalt von Webseiten füllen oder verändern. Die Daten werden mit einem Editor von einem beliebigen Ort aus verwaltet. Der Webserver braucht zum Aktualisieren der Daten nicht neu gestartet werden.Joomla macht einen Reset und ist auf dem neuesten Stand. Möglich ist diese Aktualisierung durch das Java-Script, das online modifizierbar ist. Ein neuer Start von dem Browser ist ausreichend. Viele Templates (Masken) erleichtern das Gestalten von Webseiten. Diese Masken sind teilweise kostenpflichtig. Zu dem Standard-Template gehört ein CSS-Feed. Die SkriptsprachePHP verwaltet den Seitenaufruf die in der Datenbank MySQL gespeichert sind. Die Seiten werden auf diese Weise den Suchmaschinen angepasst. Im Forum oder News wird der Kern von den Webseiten gesehen nicht in einem Sh

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05 Aug 2015

M-Commerce

M-Commerce ist die Abkürzung für den mobilen Handel und faktisch ein Scheinanglizismus, da die tatsächliche englische Bezeichnung electronic commerce lautet. In einer weiten Begriffsauslegung umfasst der mobile Handel alle Arten von Geschäften, bei deren Zustandekommen mobile Kommunikationsgeräte wie Smartphones oder außerhalb eines festen Standortes benutzte Laptops beteiligt waren. In diesem Sinn gehören alle Bestellungen zum M-Commerce, bei denen sich die Kunden bei der Entscheidungsfindung oder beim eigentlichen Bestellvorgang eines mobilen Gerätes bedient haben. Für Händler bedeutet die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte, dass sie eine für diese optimierte Webseite anbieten müssen, um das damit verbundene Umsatzpotential nicht zu verlieren. Auch die Nutzung des Online-Bankings über mobile Endgeräte fällt in den Bereich des mobilen Handelns.

Im engeren Sinn bezeichnet M-Commerce die Anwendungen, deren Nutzung ausschließlich oder überwiegend mit mobilen Endgeräten möglich ist. Hierzu gehören sowohl einfache Dienste wie zusätzliche Klingeltöne oder Handy-Spiele als auch komplexe Anwendungen wie mobile Bezahldienste. Von zunehmender Bedeutung im Bereich des M-Commerces sind Dienste wie Suchmaschinen, die bei der Verwendung mobiler Geräte den aktuellen Standort des Nutzers bei der Ergebnisanzeigeberücksichtigen. Diese sind für den Verwender kostenlos, bieten Händlern aber neue Möglichkeiten zur Werbung. Das trifft auch für die direkte Zusendung von Rabattcoupons an in Geschäftsnähe eingeloggten Mobilfunkgeräte zu.

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