04 Aug 2015

Fileserver

Ein Fileserver (auch Dateiserver) ist ein Rechner und stellt ein Dateisystem vollständig oder teilweise in einem Netz aus Rechnern zur Verfügung. So ist es mehreren Benutzern möglich, auf die dort gespeicherten Dateien zuzugreifen. Dabei werden die Zugriffsrechte der einzelnen Nutzer durch den Server selbst, idealerweise durch eine Access Control List (ACL), oder durch Dateiberechtigungen gesteuert. Die meisten gängigen Betriebssysteme (besonders Linux, Unix, Netware und Windows) erlauben den Einsatz von Dateiservern.

Die Hardware besteht in der Regel aus mehreren großen in einem RAID-System miteinander verbundenenFestplattenlaufwerken. Im Internet kommunizieren sie üblicherweise per FTP, SCP, SFTP oder WebDAV, in Intranets und unter Windows per SMB/CIFS, in Unix-Umgebungen wird NFS genutzt und bei Apple AppleTalk.

Die zentrale Speicherung vermeidet die doppelte Ablage identischer Dokumente sowie die Speicherung gleicher Dokumente in unterschiedlichen Versionen und verbessert so den Überblick über die insgesamt vorhandenen Daten. Die Verwendung vonFileservern verbessert auch die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen, da sämtliche Beteiligte auf dasselbe Dokument derselben Version zugreifen können, ohne es auf einem Wechselmedium (USB-Stick o. dgl.) transportieren zu müssen. Zudem gestatten Dateiserver eine sehr feingranulare Rechtevergabe zum Lesen und Ändern von Dateien. Auch die Sicherung von Daten ist einfacher, als wenn man sie auf verschiedenen Rechnern durchführen müsste.

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11 Aug 2015

Free VPN

Wer heute alle seine Aktivitäten im Internet verschlüsseln und sicher gehen möchte, dass keiner diese verfolgen kann, kommt um einen sogenannten VPN (Virtual Private Network) nicht herum. Hierbei werden alle Aktivitäten des jeweiligen Nutzers mit einer “falschen” IP versehen und über unterschiedliche Server geleitet, sodass eine Nachverfolgung zum richtigen Nutzer sehr schwer wird. Der Begriff “Free VPN” beschreibt in diesem Fall das kostenlose Angebot von VPN Anbietern. Diese stellen dem Nutzer die Verschlüsselung, die Software und auch die Infrastruktur für mehr Sicherheit und Anonymität beim Surfen bereit. Die Finanzierung dieser Dienste und Anbieter erfolgt in der Regel über Werbung und Partneranzeigen. Das Angebot der Free VPN Anbieter steigt zwar kontinuierlich, allerdings sind die enthaltenen Leistungen beschränkt. Einige Anbieter begrenzen beispielsweise das verfügbare Datenvolumen pro Monat, welches kostenlos verschlüsselt wird. Bei anderen Free VPNAnbietern wird die Bandbreite gedrosselt, sodass sicheres Surfen nicht mit voller Geschwindigkeit möglich ist. Auch die Anzahl der verfügbaren Server und Standorte für die Verschlüsselung ist begrenzt und kann nur durch den Erwerb eines kostenpflichtigen Premium Pakets erweitert werden.

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21 Aug 2015

Freehost

Um im Internet dauerhaft Daten oder Websites zu speichern, ist ein sogenannter Webspace Voraussetzung. Dabei handelt es sich um einen Speicherplatz, der sich auf einem Server befindet. Dieser Server wiederum wird von einem Hosting Anbieter betrieben und zur Verfügung gestellt. Diese Serviceleistungen sind entweder kostenpflichtig oder kostenlos. Die kostenlose Option wird auch Freehost genannt und finanziert sich für den Anbieter vor allem durch Werbebanner oder Pop-up-FensterFreehost wird generell eher für den privaten Bereich empfohlen, während Unternehmen meist Webspace gegen Entgelt beziehen. Der Freehoster, also der Anbieter von kostenlosem Webspace, stellt einem Website-Ersteller normalerweise lediglich eine Subdomain und keine Top Level Domain zur Verfügung. Das bedeutet, dass der Name des Freehosters selbst in der Domain aufscheint. z.B. www.freehosting.com/anwender. Mit Freehosting gehen außerdem meist Einbußen bei der Schnelligkeit einher, da die kostenlosen Anbieter oftmals nicht über so leistungsstarke Hardware verfügen. Unterschiede zwischen den beiden Varianten zeigen sich auch hinsichtlich der Datensicherung, die bei kostenlosen Varianten meist nicht so umfangreich ausfällt. Generell eignet sich Freehost hervorragend zum Ausprobieren, bei größeren Projekten wird man aber um ein kostenpflichtiges Hosting nicht herumkommen.

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04 Aug 2015

Freeproxy

Ein Proxy-Server ermöglicht ein anonymes und geschütztes Surfen im Internet. Der Proxy, als Vermittler, fungiert als Schnittstelle zwischen dem PC zu Hause und dem World Wide Web. Er übernimmt die Anfragen des Users und übergibt sie an den Empfänger. Dem Empfänger bleibt dadurch die wahre Identität des Users unbekannt, da er nur mit dem Proxy-Serverkommuniziert.

Kostenlose Dienste in diesem Bereich sind Freeproxy-Verbindungen. Diese können über eine lokal gespeicherte Software oder ohne Installation als Webproxy online verwendet werden.

Die gleichnamige Opensource-SoftwareFreeProxy‘, zum Beispiel, verwandelt jeden PC in einen Proxy-Server. Alle an diesem Rechner angeschlossenen Geräte kommunizieren über ihn mit dem Internet. Das Einsatzgebiet der Software liegt in Klein- und Mittelbetrieben oder auch Wohngemeinschaften, wo nur ein Internetzugang vorhanden ist.

Die zweite Möglichkeit sind Freeproxy-Server-Listen über die Webproxy-Dienste in der geographischen Nähe ausgemacht werden können. Der Freeproxy-Server wird dann im verwendeten Browser über das Menü Einstellungen eingerichtet. Die erforderlichen Daten zur Einrichtung sind die IP-Adresse und der Port des Freeproxy-Servers.

Ein Proxy-Server kann einen Zugriff auf eine Website realisieren, die grundsätzlich inkompatibel mit dem Standort des Users wäre: Zum Beispiel das Aufrufen eines Videos aus dem Ausland, obwohl dies nur für inländische IP-Adressen vorbehalten ist.
Eine Proxy-Server-Verbindung schützt auch gegen böswillige Angriffe von außen, da die Identität hinter dem kommunizierenden Server versteckt bleibt. Die Sicherheit der Datenübertragung kann nur mehr mit einem VPN-Tunnelüberboten werden.

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10 Aug 2015

FTP

Die Bezeichnung FTP (engl. File Transfer Protocol) steht für ein spezielles Dateiübertragungsprotokoll. Dieses spezifizierteNetzwerkprotokoll ermöglicht eine Übertragung von Dateien über IP-Netzwerke.

Praktisch wird dieses Protokoll zum Hochladen von Dateien vom Client zu einem Server (Upload) oder für das Herunterladen von Dateien von einem Server zum Client (Download) genutzt. Ferner ermöglicht das Protokoll, Dateien zwischen zwei FTP-Servern clientgesteuert zu übertragen. Es können mittels File Transfer Protocol auf einem Server Verzeichnisse ausgelesen und angelegt werden. Auch das Löschen und die Umbenennung von Dateien sind mit dem File Transfer Protocol möglich.

Für das Verfahren der Datenübertragung wird ein Client benötigt, welcher in einer Vielzahl von Browsern bereits integriert ist. Der Client stellt eine TCP-Verbindung zum Server her, über die dann durch Kommandos der Austausch von Dateien zwischen Server und Client gesteuert wird.

Alternativ zur browserbasierten Umsetzung, lässt sich eine Dateiübertragung auch durch verschiedene Anwendungen umsetzen. Eine Open Source Software für die Dateiübermittlung durch FTP ist beispielsweise FileZilla.

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06 Aug 2015

FTP Server

Die Abkürzung FTP steht für File Transfer Protocol, auf Deutsch Dateiübertragungsprotokoll. Es handelt sich um ein spezifiziertes Netzwerkprotokoll. Der FTP Server dient der Übertragung von Daten. Mit ihm können Dateien vom Server zum Client heruntergeladen werden. Auch das Hochladen vom Client zum Server ist möglich. Zudem können Dateien von einem FTP Server zum anderen geschickt werden. Weitere Funktionen sind das Anlegen und Auslesen von Verzeichnissen sowie das Umbenennen oder Löschen von Dateien.

Man unterscheidet aktive und passive FTP Server. Beim Active Mode wird vom Client ein zufälliger Port geöffnet. Dieser wird dem Server mitgeteilt – genau wie die eigene IP-Adresse. Die Mitteilung erfolgt über ein EPRT– oder ein PORT-Kommando. Die Befehle laufen ausschließlich über den Control Port. Der Vorteil ist, dass während der Übertragung der Daten noch kommuniziert werden kann. Beim Passive Mode gilt ein EPSV– oder ein PASV-Kommando. Ein Port wird vom Server geöffnet und mit der IP-Adresse an den Client geschickt. Der passive FTP Server kommt zum Einsatz, wenn zwischen dem Client und dem Server keine Verbindung aufgebaut werden kann. Heute ist in den meisten Browsern bereits ein FTP-Client integriert.

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