05 Aug 2015

M-Commerce

M-Commerce ist die Abkürzung für den mobilen Handel und faktisch ein Scheinanglizismus, da die tatsächliche englische Bezeichnung electronic commerce lautet. In einer weiten Begriffsauslegung umfasst der mobile Handel alle Arten von Geschäften, bei deren Zustandekommen mobile Kommunikationsgeräte wie Smartphones oder außerhalb eines festen Standortes benutzte Laptops beteiligt waren. In diesem Sinn gehören alle Bestellungen zum M-Commerce, bei denen sich die Kunden bei der Entscheidungsfindung oder beim eigentlichen Bestellvorgang eines mobilen Gerätes bedient haben. Für Händler bedeutet die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte, dass sie eine für diese optimierte Webseite anbieten müssen, um das damit verbundene Umsatzpotential nicht zu verlieren. Auch die Nutzung des Online-Bankings über mobile Endgeräte fällt in den Bereich des mobilen Handelns.

Im engeren Sinn bezeichnet M-Commerce die Anwendungen, deren Nutzung ausschließlich oder überwiegend mit mobilen Endgeräten möglich ist. Hierzu gehören sowohl einfache Dienste wie zusätzliche Klingeltöne oder Handy-Spiele als auch komplexe Anwendungen wie mobile Bezahldienste. Von zunehmender Bedeutung im Bereich des M-Commerces sind Dienste wie Suchmaschinen, die bei der Verwendung mobiler Geräte den aktuellen Standort des Nutzers bei der Ergebnisanzeigeberücksichtigen. Diese sind für den Verwender kostenlos, bieten Händlern aber neue Möglichkeiten zur Werbung. Das trifft auch für die direkte Zusendung von Rabattcoupons an in Geschäftsnähe eingeloggten Mobilfunkgeräte zu.

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07 Aug 2015

Magento

 

Magentocommerce wurde am 31.März erstmals veröffentlicht und ist eine E-Commerce-Plattform die open-source ist. Entwickelt wurde sie durch die Magento Inc. und ist seit dem 6.Juni 2011 eine 100-prozentige Tochter der Firma Ebay. Magentocommerce beschäftigt derzeit rund 375 Mitarbeiter.  Die aktuellste Version von Magentocommerce ist die Version 1.9.2.1 und wird Stand 2014 von ein Prozent aller Webseiten weltweit verwendet. Damit ist Magentocommerce die am meisten verwendete Onlineshop-Software. Magento ermöglicht es seinen Kunden mehrere Shops auf unterschiedlichen Domains mit eigenständigen Kundenstämmen und Katalogen zu betreiben. Mit Magentocommerce ist es wie in einer Warenwirtschaft möglich Bestellungen zu verwalten, welche im Backend angelegt wird. Jedoch wird sie vom Käufer typischerweise im Frontend erzeugt, wenn er einen Artikel in den Warenkorb legt, seine Daten eingibt und anschließend auf Kaufen klickt. Da der originale Shop von Magento nicht den deutschen rechtlichen Bedingungen entspricht, gibt es zwei weitere Module welche bestimmte Aufgaben übernehmen, sowie ein vorkonfiguriertes Gesamtpaket mit dem Namen „Magento DE“. Die meisten Onlinehändler lassen sich individuelle Lösungen entwickeln, um das Shopsystem umsetzen zu können.

 

Der Client arbeitet plattformunabhängig. Es kann auf Windows, Linux oder Macintosh genutzt werden. Der Server ist ein Linux der im Dual-Boot aufgesetzt werden kann. Magento ist ein Onlineshop der auf PHP basiert und Linux benötigt als Betriebssystem. Die Open Source Lizenz wird kostenlos in Form von FTP auf den speziellen Seiten aktualisiert. Das Einspielen von Patches wie bei Microsoft kann zum Verlust der Lizenz führen.

Eigenschaften von Magento

MySQL ist die Datenbank zum Speichern der Daten. Jede Anfrage oder Auftrag erweitert die Datenbank um Kundenname,Versandadresse oder das ausgewählte Produkt. Eine XML-Datei steuert die technischen Abläufe innerhalb der Datenbank. Die besondere Eigenschaft das mehrere Onlineshops von einem zentralen Punkt verwalten werden können. Diese Unabhängigkeit von der Domainstruktur schaffte die Grundlage für einen Einsatz in B2B. Dies wurde nicht nur für die Webseite, sondern für die Daten von einem Shop geschaffen. Mit dieser Eigenschaft ist ein Onlineshop skalierbar und zentral zu managen. Bei der Verarbeitung von einem Auftrag wird auf mehrere Skripte verwiesen, wobei der Status ermittelt wird. Der Shopbetreiber kann so seinem Kunden immer sagen, wo sich das bestellte Produkt befindet. Es gibt inzwischen viele fertige Templates (Masken) für Magento, die eingesetzt werden in der Zahlung (EC-Karte, Nachnahme usw.) oder im Hinzufügen von Produkten.

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11 Aug 2015

Magento-Connect

Magento-Connect ist eine Plattform-unabhängige Onlineshop-Software. Die Open-Source-E-Commerce-Plattform wurde am 31. März 2008 erstmals veröffentlicht. Hergestellt wird die Software von der Firma Magento, die Programmiersprache ist PHP. Die Anwendung von Magento-Connect erfolgt auf etwa 1 Prozent aller Webseiten, somit ist es die meist verwendeteOnlineshop-Software. In der Standard-Ausführung wird MySQL für die Datenspeicherung verwendet, Voraussetzung für den Einsatz ist ein Linux-Server. Magento-Connect setzt neben PHP auf das Konfigurieren mit XML-Dateien. Sie dienen dabei sowohl für die Konfiguration der Basis als auch der Schnittstellen. Die Software arbeitet mit unterschiedlichen Cache-Backends zusammen, wie z.B. APC, File, SQlite, XCache oder ZendPlatform. Magento-Connect ermöglicht die Verwaltung von mehreren Shops mit eigenständigem Kundenstamm und Katalogen auf verschiedenen Domains. Es ermöglicht diemandantenfähige Einrichtung, das Handling von Bestellungen und die Kaufabwicklung. Diese eCommerce-Lösung bietet hohe Flexibilität, umfangreiche Funktionen und hohe Skalierbarkeit. Für den Anwender wird die Administration der eigenen Webseite äußerst einfach. Verschiedene Zahlungs– und Versandmodule stehen zur Verfügung, API-Schnittstellen können eingebunden werden. Mit der Magento-Software ist die Anpassung und Produktdarstellung vom User einfach zu handeln.

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07 Aug 2015

MPLS

Mittels Multiprotocol Label Switching, kurz MPLS genannt, werden verbindungsorientierte Übertragungen kompletter Datenpakete innerhalb eines verbindungslosen Netzwerks entlang eines vorher festgelegten Pfads ermöglicht. Eingesetzt wird MPLS meist von Betreibern sehr großer Transportnetze, welche Daten-, Sprach- und Videodienste auf IP Basis anbieten.

MPLS wird seit Ende der 90er Jahre dazu verwendet, Routing-Systeme zu entlasten. Somit können die zur Verfügung stehenden Bandbreiten von Weitverkehrs-Übertragungsleitungen effektiver ausgelastet werden. Datenpakete werden hier nicht mehr von Router zu Router weitergeleitet, wobei jeder Router neu entscheiden muss, welcher Weg der günstigere ist, sondern werden diese am Eingangspunkt auf einen bereits vorsignalisierten Datenpfad gesendet. Erst am Ausgangspunkt wird wieder die herkömmliche Hop-by-Hop-Weiterleitung von IP genutzt. Im Idealfall liegen sowohl Ingress– und Egress-Router an den jeweiligen Enden eines Netzes. An den zwischengeschalteten Multiprotocol Label Switching-fähigen Zwischenstationen, welche Label-Switched-Router (LSR) genannt werden, erfolgt lediglich eine Auswertung der MPLS-Pakete, was bereits direkt über der Sicherungsschicht passiert. Im Gegensatz zu den Forwarding-Entscheidungen, die beim herkömmlichen IP-Routingeinen sehr aufwendigen Longest Prefix Match erfordern, kann die das Versenden mittels Multiprotocol Label Switching sehr leicht und mit hoher Geschwindigkeit unter Voraussetzung entsprechender Hardware erfolgen.

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