02 Aug 2015

Domain

Der Begriff “domain” bezeichnet einzelne Teile der Adresse einer website im world wide web. Während der gesamte Titel einer Website oder eines bestimmten Links als “URL” bezeichnet wird, unterscheidet man bei den Domains zwischen drei Unterkategorien. Am besten veranschaulichen lässt sich das anhand des folgenden Beispiels:

http://www.ultraa-violett.de/neongelb.html

Nur der Bereich von “www” bis “de” ist tatsächlich der domaingenannte.

Als “Third Level Domain” (auch “Subdomain” genannt) bezeichnet man den Abschnitt “www“. Die Abkürzung für “world wideweb” hat sich seit den Kindheitstagen des Internets etabliert, ist aber kein vorgeschriebener Standard. So wurden gerade in jüngeren Jahren immer mehr Third Level Domains wie “blog.” gebräuchlich – oder wurden einfach ganz weggelassen. Bei für mobile Endgeräte optimierten Seiten lautet das gängige 3rdLD “m.”, als Abkürzung für “mobile”.

Die “Second Level Domain” ist in unserem Beispiel nur “ultraa-violett“. Dieser Bereich beinhaltet in der Regel den eindeutigzuordbaren Namen des Anbieters des Webangebots.

“Top Level Domain” bezeichnet schließlich die Endung der Mutterseite, in unserem Beispiel “.de”. TLDs richten sich meist nach Herkunftsland oder Bestimmungszweck einer Website. Die vor allem durch moderne Medien verbreitete Endung “.tv” hat dabei gar nichts mit Fernsehen zu tun – Sie ist die TLD für den Inselstaat Tuvalu.

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10 Aug 2015

Domainhosting

Der Anbieter des Domainhostings übernimmt die Registrierung der beantragten Domain bei der zuständigen Behörde. Bei dieser handelt es sich für auf .de endende Domainnamen um dieDENIC. Er bietet auch Domains anderer Länder oder allgemeine Domainendungen wie .com oder .info an, wobei er gemeinsam mit dem Besteller für die Einhaltung der vorgegebenen Regeln verantwortlich ist. Für das Domainhosting fallen in der Regel jährliche Kosten an, andere Abrechnungszeiträume können vereinbart werden. Firmen lassen häufig neben ihrer Hauptadresse weitere Domainnamen hosten und richten für diese Umleitungen auf ihre Webseite ein. Damit schützen sie sich einerseits vor Mitbewerbern, die möglicherweise ähnlich klingende Domains verwenden würden und bewirken andererseits, dass potentielle Besucher auch bei fehlerhaften Eingaben auf ihre Seite geführt werden. Zu den erweiterten Dienstleistungen im Bereich des Domain Hostings gehört der Treuhandservice. Dieser ermöglicht den Bezug auch von Webadressen mit Domainendungen, die eigentlich eine Adresse oder eine regelmäßige Geschäftstätigkeit in dem Land verlangen, in dem sie registriert sind.

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25 Aug 2015

Drupal

Drupal ist ein Content-Management-System, mit dessen Hilfe Websites erstellt werden können. User können das System frei nutzen und in vorgefertigte Websitekonstruktionen eigene Inhalte einpflegen. Das CMS ist eine Open-Source Software und unterliegt der GNU General Public License. Änderungen und Verbesserungen am System werden ständig von verschiedenen Entwicklern weltweit vorgenommen. Es basiert auf PHP.

Mit Stand vom November 2014 nutzen 1,9 % aller Websites das Content-Management-System. Schöpfer des CMS ist der Informatiker Dries Buytaert aus Belgien und die erste Version wurde am 15. Januar 2001 veröffentlicht.

Das System ist als Social Software entwickelt worden, die sich auf die Entwicklung von Communities und Foren spezialisiert hat. Hierzu besteht es aus der grundlegenden Software, sowie aus mittlerweile über 16.000 einzelnen Modulen, die Zusatzfunktionen für Websites ermöglichen. Dadurch lassen sich mit Drupal klassische Websites aufbauen, aber auch Blogs oder Communities mit tausenden Mitgliedern. Durch ein spezielles Rechte- und Benutzersystem können mehrere Personen an einem Webprojekt, vollkommen orts– und zeitunabhängig, arbeiten und dies weiterentwickeln.

Insgesamt sind auf drupal.org mehr als 1.100.000 Benutzer registriert. 36.000 davon sind Entwickler, die das System bearbeiten, verbessern und neue Funktionen zur Verfügung stellen. Mittlerweile findet zwei Mal im Jahr die DrupalConference statt.

Besonders bekannte Websites, die Drupal verwenden, sind beispielsweise die des Weißen Hauses in Washington oder die von Amnesty International.

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03 Aug 2015

E-commerce

E-commerce ist die gebräuchliche Abkürzung für den englischen Begriff electronic commerce. Dessen deutsche Entsprechung lautet “elektronischer Handel” oder auch “Internet-Handel” und bezeichnet den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über das Internet. Eine enge Definition von E-commerce beschreibt den Internethandel als einen Vertriebs- oderVerkaufskanal unter vielen, stellt ihn also neben stationären Handel, traditionellen Versandhandel usw.

In der Praxis wird der Begriff inzwischen allerdings für den gesamten Geschäftsverkehr eines Unternehmens benutzt, der über das Internet abgewickelt wird. Dieser umfasst sowohl die Geschäftsbeziehungen mit anderen Unternehmen (B2B,Business-to-Business), als auch die Interaktionen mit Kunden (B2C, Business-to-Customer). Bei einer weiten und pragmatischen Auslegung sind auch Werbung, Kundendienst und Zahlungsverkehr in elektronischen Netzwerken Teile des E-commerce.

Die Geschichte des E-commerce wie wir ihn heute kennen begann Mitte der 1990er Jahre, als das Internet sich für kommerzielle Zwecke öffnete und der Zugang zum Netz für private User billiger und schneller wurde. Die Gründungsdatenvon Amazon (1994) und eBay (1995) markieren recht gut den Beginn der ersten Boomphase des Internethandels.

Die Zukunft des E-commerce sehen viele Experten in der Ausweitung des mobile commerce und des mobile payment, also in der verstärkten Einbindung mobiler Endgeräte wie Tablets und Smartphones.

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11 Aug 2015

Ebusiness

Der Begriff Electronic Business (e-business) bezeichnet elektronische wirtschaftliche Aktivitäten in weltweiten digitalen Netzwerken und bezieht sich auf die Nutzung von modernen Informationstechnologien zur Unterstützung von Geschäftsprozessen aller Art. In den Vorbereitungs-, Verhandlungs– und Durchführungsphasen werden jeweils die notwendigen Unternehmensprozesse zwischen den beteiligten Firmen über digitale Netze abgewickelt. DieGeschäftsaktivitäten umfassen dabei alle wirtschaftlichen Aktivitäten, die den globalen Geschäftsverkehr beeinflussen, wie zum Beispiel der Handel, der Verkauf von Dienstleistungen und Gütern sowie die Werbung und das Marketing. Auch außerbetriebliche Unternehmensprozesse, welche die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit den Kunden unterstützen und fördern (wie z.B. After Sales Support), zählen zu den Merkmalen im e-business.

Durch die Web-basierte Technologie können die Geschäftsaktivitäten schnell, kundenorientiert und weltweit durchgeführt werden. Die Kommunikation findet über elektronische Netzwerke statt, welche entweder drahtgebunden oder drahtlos funktionieren können. Die meist genutzten Plattformen für das e-business sind das Internet und das Intranet, in denengeschäftsrelevante Daten zwischen Systemen und Unternehmen transferiert werden. Die Kunden, Lieferanten und Administrationen können auch über spezielle Netzwerke kooperieren und zum Beispiel durch das Supply Chain Management (SCM) elektronische Wertschöpfungsketten generieren. Die wichtigsten Bausteine des Electronic Business sind Information, Kommunikation und Transaktion, die in den fünf zentralen Plattformen E-Procurement, E-Shop, E-Marketplace, E-Community und E-Company stattfinden.

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23 Aug 2015

eZ Publish

Bei eZ Publish handelt es sich um ein Enterprise Content Management System (ECMS), das auf Open Source beruht. ECMSstellen Methoden, Techniken und Werkzeuge bereit, mit denen strukturierte und unstrukturierte Inhalte auf einfache Weise erfasst, gespeichert, verwaltet und publiziert werden können. Sie dienen so den Abläufen in Unternehmen und anderen Organisationen. Auf den Markt gebracht wurde das Produkt von der norwegischen Firma eZ Systems, die es seitdem mit einer wachsenden Open-Source-Community weiterentwickelt. Der Name des Produkts ist ein Wortspiel und wird wie “easy publish” ausgesprochen.

Das Produkt eignet sich für die Entwicklung sowohl von kleinen privaten Homepages als auch für Web-Anwendungen in größeren Unternehmen, für Intranet, E-Commerce oder Online-Communities. Es wird über einen Webbrowser gesteuert und erfordert keine weitere lokale Software. Die Erfassung und Formatierung der Texte erfolgt mithilfe eines Rich-Text-Editors, über das Frontend, also den im Netz sichtbaren Internetauftritt, oder mit OpenOffice. Es werden keine HTML-Kenntnissevorausgesetzt. Durch die Speicherung der Dokumente im gewünschten Ordner werden diese automatisch publiziert. Die erstellten Applikationen basieren auf PHP. Genutzt wird ezpublish unter anderem von bekannten Unternehmen undOrgansiationen wie dem MIT (Massachussetts Institute of Technology), der NASA oder der Zeitschrift Vogue.

Der Funktionsumfang von ezpublish umfasst Sitemaps, Suchfunktion, Druckansicht, eine Logik zur Versionierung, eineMedienbibliothek sowie rollenbasiertes Rechtemanagement. Außerdem sind individuelle Anpassungen möglich (Customizing). Der Hersteller empfiehlt für den Betrieb den Webserver Apache in Kombination mit einer SQL-Datenbank, was Unabhängigkeit vom verwendeten Betriebssystem ermöglicht. Das Produkt funktioniert aber auch mit PostgreSQL, Microsoft SQL Server und Oracle. Der Zwang zur XML-konformen Speicherung sorgt für strikte Trennung von Inhalt und Design.

Ergänzt wird das ezpublish seit 2007 durch eine Open-Source-Bibliothek, die Sonderfunktionen bereitstellt. Dazu gehören zum Beispiel Funktionen zum Komprimieren, Caching, Debugging, die Unterstützung von unterschiedlichen Datenbanken undWeb-Feeds. Diese Module dienen der Beschleunigung der Applikationsentwicklung.

ezpublish kann unter der GPL (General Public Licence) kostenlos heruntergeladen werden. Die GPL gestattet Ausführung, Veränderung und auch Verbreitung der Software. Gegen eine Gebühr kann man eine Herstellergarantie und einen Wartungsvertrag erwerben und erhält bei Bedarf professionelle Unterstützung. Die Funktionen der Open-Source-Librarywerden unter der BSD-Lizenz veröffentlicht (Berkeley Software Distribution) und dürfen also verwendet, verändert und vertrieben werden, sofern der Copyright-Hinweis der ursprünglichen Software nicht entfernt wird.

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04 Aug 2015

Fileserver

Ein Fileserver (auch Dateiserver) ist ein Rechner und stellt ein Dateisystem vollständig oder teilweise in einem Netz aus Rechnern zur Verfügung. So ist es mehreren Benutzern möglich, auf die dort gespeicherten Dateien zuzugreifen. Dabei werden die Zugriffsrechte der einzelnen Nutzer durch den Server selbst, idealerweise durch eine Access Control List (ACL), oder durch Dateiberechtigungen gesteuert. Die meisten gängigen Betriebssysteme (besonders Linux, Unix, Netware und Windows) erlauben den Einsatz von Dateiservern.

Die Hardware besteht in der Regel aus mehreren großen in einem RAID-System miteinander verbundenenFestplattenlaufwerken. Im Internet kommunizieren sie üblicherweise per FTP, SCP, SFTP oder WebDAV, in Intranets und unter Windows per SMB/CIFS, in Unix-Umgebungen wird NFS genutzt und bei Apple AppleTalk.

Die zentrale Speicherung vermeidet die doppelte Ablage identischer Dokumente sowie die Speicherung gleicher Dokumente in unterschiedlichen Versionen und verbessert so den Überblick über die insgesamt vorhandenen Daten. Die Verwendung vonFileservern verbessert auch die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen, da sämtliche Beteiligte auf dasselbe Dokument derselben Version zugreifen können, ohne es auf einem Wechselmedium (USB-Stick o. dgl.) transportieren zu müssen. Zudem gestatten Dateiserver eine sehr feingranulare Rechtevergabe zum Lesen und Ändern von Dateien. Auch die Sicherung von Daten ist einfacher, als wenn man sie auf verschiedenen Rechnern durchführen müsste.

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11 Aug 2015

Free VPN

Wer heute alle seine Aktivitäten im Internet verschlüsseln und sicher gehen möchte, dass keiner diese verfolgen kann, kommt um einen sogenannten VPN (Virtual Private Network) nicht herum. Hierbei werden alle Aktivitäten des jeweiligen Nutzers mit einer “falschen” IP versehen und über unterschiedliche Server geleitet, sodass eine Nachverfolgung zum richtigen Nutzer sehr schwer wird. Der Begriff “Free VPN” beschreibt in diesem Fall das kostenlose Angebot von VPN Anbietern. Diese stellen dem Nutzer die Verschlüsselung, die Software und auch die Infrastruktur für mehr Sicherheit und Anonymität beim Surfen bereit. Die Finanzierung dieser Dienste und Anbieter erfolgt in der Regel über Werbung und Partneranzeigen. Das Angebot der Free VPN Anbieter steigt zwar kontinuierlich, allerdings sind die enthaltenen Leistungen beschränkt. Einige Anbieter begrenzen beispielsweise das verfügbare Datenvolumen pro Monat, welches kostenlos verschlüsselt wird. Bei anderen Free VPNAnbietern wird die Bandbreite gedrosselt, sodass sicheres Surfen nicht mit voller Geschwindigkeit möglich ist. Auch die Anzahl der verfügbaren Server und Standorte für die Verschlüsselung ist begrenzt und kann nur durch den Erwerb eines kostenpflichtigen Premium Pakets erweitert werden.

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21 Aug 2015

Freehost

Um im Internet dauerhaft Daten oder Websites zu speichern, ist ein sogenannter Webspace Voraussetzung. Dabei handelt es sich um einen Speicherplatz, der sich auf einem Server befindet. Dieser Server wiederum wird von einem Hosting Anbieter betrieben und zur Verfügung gestellt. Diese Serviceleistungen sind entweder kostenpflichtig oder kostenlos. Die kostenlose Option wird auch Freehost genannt und finanziert sich für den Anbieter vor allem durch Werbebanner oder Pop-up-FensterFreehost wird generell eher für den privaten Bereich empfohlen, während Unternehmen meist Webspace gegen Entgelt beziehen. Der Freehoster, also der Anbieter von kostenlosem Webspace, stellt einem Website-Ersteller normalerweise lediglich eine Subdomain und keine Top Level Domain zur Verfügung. Das bedeutet, dass der Name des Freehosters selbst in der Domain aufscheint. z.B. www.freehosting.com/anwender. Mit Freehosting gehen außerdem meist Einbußen bei der Schnelligkeit einher, da die kostenlosen Anbieter oftmals nicht über so leistungsstarke Hardware verfügen. Unterschiede zwischen den beiden Varianten zeigen sich auch hinsichtlich der Datensicherung, die bei kostenlosen Varianten meist nicht so umfangreich ausfällt. Generell eignet sich Freehost hervorragend zum Ausprobieren, bei größeren Projekten wird man aber um ein kostenpflichtiges Hosting nicht herumkommen.

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04 Aug 2015

Freeproxy

Ein Proxy-Server ermöglicht ein anonymes und geschütztes Surfen im Internet. Der Proxy, als Vermittler, fungiert als Schnittstelle zwischen dem PC zu Hause und dem World Wide Web. Er übernimmt die Anfragen des Users und übergibt sie an den Empfänger. Dem Empfänger bleibt dadurch die wahre Identität des Users unbekannt, da er nur mit dem Proxy-Serverkommuniziert.

Kostenlose Dienste in diesem Bereich sind Freeproxy-Verbindungen. Diese können über eine lokal gespeicherte Software oder ohne Installation als Webproxy online verwendet werden.

Die gleichnamige Opensource-SoftwareFreeProxy‘, zum Beispiel, verwandelt jeden PC in einen Proxy-Server. Alle an diesem Rechner angeschlossenen Geräte kommunizieren über ihn mit dem Internet. Das Einsatzgebiet der Software liegt in Klein- und Mittelbetrieben oder auch Wohngemeinschaften, wo nur ein Internetzugang vorhanden ist.

Die zweite Möglichkeit sind Freeproxy-Server-Listen über die Webproxy-Dienste in der geographischen Nähe ausgemacht werden können. Der Freeproxy-Server wird dann im verwendeten Browser über das Menü Einstellungen eingerichtet. Die erforderlichen Daten zur Einrichtung sind die IP-Adresse und der Port des Freeproxy-Servers.

Ein Proxy-Server kann einen Zugriff auf eine Website realisieren, die grundsätzlich inkompatibel mit dem Standort des Users wäre: Zum Beispiel das Aufrufen eines Videos aus dem Ausland, obwohl dies nur für inländische IP-Adressen vorbehalten ist.
Eine Proxy-Server-Verbindung schützt auch gegen böswillige Angriffe von außen, da die Identität hinter dem kommunizierenden Server versteckt bleibt. Die Sicherheit der Datenübertragung kann nur mehr mit einem VPN-Tunnelüberboten werden.

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